+++ EU-Staaten sollen Souveränitätsrechte abgeben +++

Watergate Redaktion 13.7.2017

Der Politologe und Generalsekretär am Französischen Institut für Internationale Beziehungen, Hans Stark, fordert umfassende Reformen innerhalb der Eurozone. Die Eurozone sei mittlerweile in einem desolaten Zustand, der grundlegenden Reformen bedürfe. Die Eurozone müsse wesentlich vertieft werden, so Stark in einem Interview mit dem Südwestrundfunk.

Die EU-Kommission hatte zuletzt selbst schrittweise Reformen bis zum Jahr 2025 vorgeschlagen: Ein europäischer Finanzminister und ein europäischer Haushalt für alle EU-Mitgliedstaaten, von Brüssel aus gelenkt. Bislang konnten die Vorschläge im EU-Parlament noch keine Mehrheit erlangen.

Stark sagte, dass gerade Deutschland und Frankreich eine führende, reformierende Position innerhalb der EU einnehmen müssten. Beide Länder seien am wirtschaftsstärksten und könnten in einer Zusammenarbeit weitreichende Veränderungen in der EU erwirken. Dazu gehöre auch, dass EU-Mitgliedsstaaten Teile ihrer Souveränitätsrechte abtreten, so Stark. Berlin und Paris müssten lediglich enger zusammenarbeiten, um dies zu erreichen.

 

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