EU-Zerreißprobe in zwei Wochen – Auch für Merkel – Jetzt braucht sie Macron mehr denn je

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Untitled design(3)

Für die Kanzlerin wird es eng. In der Union und in der EU. Jetzt braucht sie Macron mehr denn je. Heute treffen sich die beiden zu einem bilateralen Treffen auf Schloss Meseberg. Die Asylpolitik wird dominieren. Aber auch der Unionsstreit wird Thema sein. Merkel braucht jetzt den Rat von Macron. Wie soll sie vorgehen? Wie kann sie ihren Kopf noch retten?

Ob Seehofer dieses Mal Ernst machen wird, bleibt abzuwarten. Von seinem neuerlichen Ultimatum ist „Drehhofer“ wieder einmal mehr abgerückt. Der Innenminister gab Merkel zwei Wochen Bedenkzeit für ihre Entscheidung um die Asylfrage. Merkel hält dieses Thema entscheidend für den Zusammenhalt von Europa. So ist es auch zentrales Thema für den Zusammenhalt von CDU und CSU.

Das dürfte auch Macron wissen und wenn Merkel am Streit mit der CSU scheitert, ist auch Macrons Vision von der neuen EU geplatzt. In der Asylfrage muss die EU geeint bleiben. Nach den Vorstellungen von Macron und Merkel. Sonst ist der Zerfall unaufhaltsam. Doch ist der Zerfall nicht längst in vollem Gang? Kämpfen „Mercron“ nicht schon längst auf verlorenem Posten? Wie lange kann eine Europäische Union nur noch durch Drohungen und Sanktionen gegen die eigenen Mitglieder aufrechterhalten werden? Wie oft wurden Polen, Ungarn und die anderen Visegrád Staaten mit Sanktionen oder gar mit Rauswurf aus der EU bedroht?

Längst kontrollieren viele EU-Länder ihre Grenzen wieder. Und das ganz ohne „europäische Lösung“. Österreich, Schweden, Dänemark, Ungarn und viele weitere Länder kontrollieren ihre Grenzen wieder. Einzig Merkel hat vor, Deutschlands Grenzen weiter offen zu halten und damit Deutschland dem Exitus preiszugeben. Auch Italien spielt das EU-Spiel Merkels nicht mehr mit. Migrantenboote, die von korrupten NGOS an der afrikanischen Küste aufgesammelt und nach Europa geschifft werden, werden an den italienischen Häfen zurückgewiesen.

Und Polen hat die Nase voll von den permanenten Drohungen aus Brüssel. Erst vor wenigen Tagen antwortete der polnische Präsident Duda der EU-Kommission: Duda brachte erstmals ein nationales Referendum über den Verbleibt Polens in der EU ins Spiel. Dass man solche Äußerungen nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, zeigt das Beispiel Großbritanniens. Entgegen aller Prognosen stimmte die britische Bevölkerung für den Brexit aus der EU.

Die etablierten Regierungen Europas, mit Ausnahme von Deutschland, Frankreich, Spanien und Benelux wenden sich zunehmend von Brüssel ab. Slowenien suchte unlängst die politische Anbindung an die Visegrád-Staaten. Dänemark kontrolliert seine Grenzen zu Deutschland wieder, weil man das Eindringen von islamistischen Terroristen und Gefährdern befürchtet. Das Interesse an Merkels Vision eines Buntland-Europas ist geschwunden. Die EU Kernländer reglementieren ihre Bürger zunehmend durch Zensur und neue Gesetze, weil sie die wachsende Wut des Volkes fürchten.

Was will Merkel also beim EU-Sondergipfel noch erreichen? Für ihren Standpunkt der Asylpolitik wird sie mehrheitlich dort keine Unterstützung mehr erhalten. Plant Merkel jetzt ihren Abtritt aus Deutschland und ihre neue Karriere in Europa?

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Kommentar hinterlassen zu "EU-Zerreißprobe in zwei Wochen – Auch für Merkel – Jetzt braucht sie Macron mehr denn je"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*