+++ Macrons EU-Pläne nicht unterschätzen – in zwei Wochen geht es los… +++

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Watergate Redaktion 29.9.2017

Beobachter meinten erst vor wenigen Stunden, die EU sollte die Pläne des französischen Präsidenten Emmanuel Macron sehr ernst nehmen. Macron meine, was er sagt. Die Europäische Union kann demnach nur vor dem Zerfall bewahrt werden, wenn die EU in der Lage ist, seine Pläne durchzusetzen.

Ob die Pläne und die EU als Superstaat, für die Mitgliedsstaaten und die Bürger letztlich eine Verbesserung oder Verschlechterung bedeuten, sei dahingestellt. Fraglos ist aber, dass, wenn bestimmte Machtinteressen im Hintergrund die EU als neue Weltmacht errichten wollen, Macrons Pläne durchgesetzt werden müssen.

Die EU befindet sich derzeit in einer schwierigen Lage. Durch die Eurokrise und die Flüchtlingspolitik hat es eine Spaltung innerhalb der EU-Staaten gegeben. Viele Mitgliedstaaten, die noch keinen Euro haben, sind nicht mehr an der Währungsunion interessiert. Einige denken sogar über Austritt nach und weigern sich, die Flüchtlingspolitik der EU-Zentrale in Brüssel mitzutragen. So beispielsweise Ungarn oder Polen.

Es bedarf schon einiger Kunststücke, um die Eurokrise in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal zu lösen. Wie Macron das schaffen will, ist fraglich. Doch Macron wirkt sehr entschlossen.

Europa sollte ihn nicht unterschätzen. Und mit Deutschland hätte die EU ein starkes Führungsduo. Doch Deutschland muss sich erstmal auf Macrons Pläne einlassen. Merkel hat zwar Zustimmung signalisiert, doch es bleibt abzuwarten, ob die neue Jamaika Regierung die Pläne unterstützt.

Derweil allerdings gab sich Macron nun siegessicher: „Es gibt auf jeden Fall einen gemeinsamen Konsens, dass wir vorangehen wollen.“ (www.welt.de). Das ließ er zum Ende der Woche jetzt am Freitag beim EU-„Digitalgipfel“ in Tallinn verlauten. Er sei wie alle anderen davon überzeugt, Europa müsse deutlicher vorankommen als bislang. Dabei gehe es um eine größere Souveränität, um ein größeres Maß an Einheit und „mehr Demokratie“, was auch immer das heißen soll.

Zusätzlich möchte der Ratspräsident der EU, Donald Tusk, in zwei Wochen bereits einen konkreten Zeitplan für die Reform der Europäischen Union präsentieren. Dies gilt als Reaktion auf das Voranpreschen von Macron.

Auch Bundeskanzlerin Merkel steht hinter den Plänen, so gab sie an. So solle „Europa auf neue Füße“ (www.welt.de) gestellt werden.

Wir sind … gespannt.

http://www.watergate.tv/2017/09/27/macron-eu-soll-bis-2024-weltmacht-werden/

http://www.watergate.tv/2017/09/25/achtung-jetzt-direkt-nach-der-merkel-wahl-kommt-die-neue-eu/

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