Ex-Pharmareferenten: „Wir sind zur Falschinformation verpflichtet“

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So etwas wie ein sicheres Medikament gibt es nicht, sagt eine ehemalige Pharmamitarbeitern. Jahrelang war die Pharmareferentin Gwen Olsen der Ansicht, kranken Menschen helfen zu können und etwas Gutes zu tun. Sie arbeitete als Pharmareferentin in der Pharmaindustrie. Heute weiß es die ehemalige Pharma-Angestellte besser: „Jede Werbung für ein verschreibungspflichtiges Medikament lässt dieses in einem guten Licht dastehen und fördert den Glauben, dass der Patient oberste Priorität hat. Die gesamte Branche stellt sich als gesundheitsorientiert dar, da sie magische Tablettenlösungen für eine Vielzahl von alltäglichen Leiden von Arthritis bis hin zur Depression verkauft“.

In den 15 Jahren, in denen die Pharmareferentin für unterschiedliche Konzerne wie Johnson & Johnson oder Abbott Laboratories arbeitete, wurde sie „dazu trainiert, Dinge falsch zu formulieren“. Man wurde ermutigt, Nebenwirkungen im Gespräch mit Ärzten zu bagatellisieren. Sie begann zu erkennen, dass viele Patienten von vielen Medikamenten buchstäblich „gequält und gefoltert“ wurden. Mit der Zeit erkannte die Pharmareferentin, was wirklich vor sich ging, was Medikamente tatsächlich anrichten können und welche Desinformation betrieben wird.

Erst der Selbstmord ihrer Nichte rüttelte die Pharmareferentin auf. Die Medizinstudentin hatte einen Autounfall und aufgrund der Schmerzen wurde ihr ein süchtigmachendes Schmerzmittel verordnet. Das sedativ wirkende Medikament hemmte die Konzentrationsfähigkeit der Studentin. Sie nahm schließlich ein Stimulans dazu. Doch durch die Mischung der Medikamente entstand eine Wechselwirkung. Sie landete im Krankenhaus, wo man ihr eine bipolare Störung diagnostizierte, anstatt die toxische Wechselwirkung festzustellen. Ihr wurden Psychopharmaka verschrieben. Schließlich entschied sie sich, das Studium zu unterbrechen, um die Medikamente absetzen zu können. Doch sie sollte zwangsweise in die Psychiatrie gebracht werden, worauf sie Suizid beging.

Dieser Vorfall war der Auslöser für die Pharmareferentin, künftig Menschen über die gefährlichen Nebenwirkungen von Medikamenten aufzuklären, anstatt diese weiterzuverkaufen und zu verharmlosen. Gwen Olsen schrieb das Buch „Confessions of an Rx Drug Pusher“. Darin beschreibt sie die betrügerischen Praktiken, die von der Pharmaindustrie eingesetzt werden.

Viele Psychiater handeln unehrlich, weil sie von der Pharmalobby finanziell unterstützt werden. Sie verschreiben Medikamente, von denen sie wissen, dass diese schädigend sind und keine positiven Auswirkungen haben. Sie wissen zudem, dass viele Medikamente nur schaden, anstatt helfen. Die „Nebenwirkungen“ werden dann als psychische Erkrankungen oder Störungen „verkauft“. Die bewusste Täuschung von kranken Menschen konnte die Pharmareferentin nicht mehr mittragen.

 

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1 Kommentar zu "Ex-Pharmareferenten: „Wir sind zur Falschinformation verpflichtet“"

  1. Falschinformationen kennt das Volk aber schon seit Jahrzehnten was uns als großer Wurf zum Wohle des Volkes rotzfrech verkauft wird, gell ihr verlogenen Säue?

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