https://www.watergate.tv Hier sind Sie unsere News 2 de-DE Wed, 24 Apr 2019 17:47:34 +0200 https://www.watergate.tv/der-deutsche-robin-hood-claudia-roths-flug-gegen-die-klimakrise-bis-auf-die-fidschi-inseln/ https://www.watergate.tv/der-deutsche-robin-hood-claudia-roths-flug-gegen-die-klimakrise-bis-auf-die-fidschi-inseln/ Wed, 24 Apr 2019 06:15:36 +0000 Watergate Redaktion This is my first Instant Article. How awesome is this?????
Der deutsche Robin Hood: Claudia Roths Flug gegen die Klimakrise – bis auf die Fidschi-Inseln

Claudia Roth ist vom 23. Februar bis zum 8. März auf Reise gewesen. Mehr als 40.000 Flugkilometer, die nach gängigem Verständnis selbst die Luft verpesten. Teile des Internets machten sich darüber lustig. Aus besonderem Anlass lohnt es sich, die Reise noch einmal kurz zu erwähnen.

Claudia Roth sprach vorher darüber

Die Zielorte seien besonders von den „Folgen der Klimakrise betroffen“, so die Aussagen im Zusammenhang dieser Tour: Bangladesh, Kiribati sowie die Fidschi-Inseln. Die Tour umfasste mehr als 40.000 Flugkilometer, die „Bild“-Zeitung berichtete – verspätet – über diese Reise, versah diesen Bericht allerdings mit der Implikation, sie habe diese Reise irgendwie aufgedeckt. Die ARD macht unter anderem darauf aufmerksam, dass das falsch gewesen sei und findet andere Fakten. Die allerdings wiederum nach Meinung Anderer auch nicht wesentlich besser sind.

Der Reihe nach: Schon am 22. Februar hatte der Bundestag, dessen Vizepräsidentin die grüne Politikerin ist, veröffentlicht, dass die Reise stattfinde. „Folgen der Klimakrise: Delegation unter Leitung von Bundestagsvizepräsidentin Roth besucht die indisch-pazifische Region.“

Zudem habe die Politikerin auch auf Facebook über diese Reise geschrieben. All das hat die „Bild“-Zeitung nicht beschrieben. Am 13. April gab die Zeitung an, dass die Internetseite der Bundestagsvizepräsidentin keinen Eintrag darüber enthalten habe, erst auf Nachfrage der „Bild“ sei die Reise dort beschrieben worden. Falsch, so wird aufgedeckt. Also wollte Roth die Reise nicht verschweigen, so die „ARD“, die zudem die Erklärung der Mitarbeiter aus deren Büro veröffentlicht, wonach es auch Aufgabe der Vizepräsidentin sei (….), das Haus „nach außen zu vertreten, diplomatische Beziehungen auszubauen, sich vor Ort über die politischen Herausforderungen unserer Zeit auszutauschen“.

Halten wir fest: Frau Roth hat die Reise nicht verschwiegen. Sie hat mit Politiker-Kollegen diese Reise durchgeführt. Über mehr als 40.000 Kilometern. Um ihren „Aufgaben“ nachzukommen. Zielorte waren Bangladesh, Kiribati sowie die Fidschi-Inseln. Wahrscheinlich, so die Spekulation, dürften Teile des Netzes sich dennoch wundern, dass es in den heutigen Zeiten nicht klimaschonender geht.

Weitere „grüne Flops“ nennt Ihnen „Capitol Post“ – hier

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Armut in Merkel-Deutschland: Spätere Rente, mehr Armut

Nach einer Studie des Deutschen Wirtschaftsinstituts DIW sieht es für künftige Rentner in Deutschland nicht gut aus. Der „Focus“ berichtet über eine Studie des Forschungsinstitutes, die dem „RedaktionsNetzwerkDeutschland“ vorliege und nun an die Öffentlichkeit gebracht werden würde.

Alarmierende Zahlen

Denn das „durchschnittliche Renteneintrittsalter“ steigt demnach schon bis zum Jahr 2032 erheblich an – abhängig vom Arbeitsmarkt soll es um 1,2 bis 1,5 Jahre angehoben werden und auf „bis zu 65,6 Jahre“ klettern. Wohlgemerkt: Das durchschnittliche Eintrittsalter.

Derzeit liegt dieser Durchschnittswert bei 64,1 Jahren. Noch im Jahr 2000 gingen die Rentner in Deutschland mit durchschnittlich 62,3 Jahren in den Ruhestand über. Dabei dürfte das Risiko für Altersarmut bei bestimmten Bevölkerungsgruppen steigen: Gering oder „mittelmäßig“ Gebildete oder Ausgebildete werden früher und öfter noch vor Eintritt in den Ruhestand arbeitslos. Dementsprechend sinkt dann der Zahlungsstrom während der Ruhephase. Zudem würde bei den besser Gebildeten der Renteneintritt bis zum Jahr 2032 um 1,6 bis zu zwei Jahren nach hinten verschoben, bei den geringer Gebildeten lediglich zwischen 1 und 1,4 Jahren.

Ohnehin klafft die Schere auseinander. Den Zahlen nach würden gut 40 % der aktuellen „Neurentner“ vorher keine Arbeitsstelle mehr gehabt haben. Die Arbeitslosigkeit wird das Rentenniveau weiter absenken. Die Zahlen zeigen zudem, dass zwar der „Anteil der älteren Beschäftigten“ inzwischen zugenommen habe, dies jedoch sei vor allem eine Folge des „längeren Verbleibs im Beruf“. Ältere Erwerbslose würden nicht eher oder verstärkt in den Arbeitsmarkt zurückkehren können.

Unter dem Strich also zeigt sich folgendes Bild: Wir gehen ohnehin später in die Rentenphase – nicht nur per Gesetz, sondern auch faktisch. Erwerbslose haben in späteren Jahren Schwierigkeiten, in den Arbeitsmarkt zurückzukehren, womit sich auch die Rentenansprüche reduzieren. Und schlechter Gebildete oder Ausgebildete haben ein besonderes Armutsrisiko im Alter. Es ist absehbar, dass die Merkel-Regierung und die SPD dieses Problem nicht mehr anfassen.

Das Armutsrisiko können Sie senken – lesen Sie mehr darüber

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EU-Kommissionschef Juncker: MERKEL für EU-Amt „hochqualifiziert“

Was wird Angela Merkel nach ihrer Karriere als Kanzlerin machen? Diese Frage beschäftigt so manches Gemüt. EU-Kommissionschef Juncker jedenfalls sieht sie gegenüber der „Funke-Gruppe“ hochqualifiziert für ein Amt innerhalb der EU bzw. ein „europäisches Amt“. Damit wolle er sie nicht zum Rücktritt bewegen oder aus dem Amt komplimentieren. Schließlich ende die Wahlperiode ja erst 2021.

Merkel – wohin des Weges?

Gegenüber der Funke-Mediengruppe wiederum ließ der CDU-Präsidiale Mike Mohring indes wissen, dass die Union die Kanzlerin noch brauche, denn sie habe die Schlüsselrolle für eine erfolgreiche Bundesregierung inne. Mohring ist Spitzenkandidat für die folgende Landtagswahl im Bundesland Thüringen. Daher sei auch „aus Respekt vor dem Amt der deutschen Bundeskanzlerin (und ihrer Person….) die Beschäftigung mit dieser beliebten Was-wäre-wenn-Frage unangemessen“. Weitere verteidigende Stimmen gegen dieses Ansinnen von Juncker hat diese Redaktion bislang noch nicht vernommen.

Faktisch ist die Wahlperiode bis 2021 zunächst abgeschlossen. Sollte die SPD hingegen nach der EU-Wahl Ende Mai oder nach den im Herbst stattfindenden Landtagswahlen aus der Koalition austreten wollen, würde es eng für die Kanzlerin. Nach der aktuellen Sitzverteilung im deutschen Bundestag wird lediglich eine schwarz-grün-gelbe Koalition aus Union, Grünen und FDP die nötige Mehrheit haben, sofern es keine Neuwahlen gibt. Bei Neuwahlen dürfte Merkel nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Nachfolger mit den Hufen scharren. Etwa die neue Unions-Vorsitzende AKK.

Die FDP hatte in Person ihres Vorsitzenden Lindner der Öffentlichkeit schon mitgeteilt, sie würde eine solche Koalition von Union, Grünen und FDP tragen. Voraussetzung sei dafür aber, dass Merkel nicht mehr Kanzlerin sei. Insofern ist die Einlassung von Juncker möglicherweise doch ein Fingerzeig aus dem EU-Apparat, dass die Kanzlerin eine Zukunft in anderer Funktion haben könne. Die Götterdämmerung könnte nahen. In welcher Rolle? Das ließ Juncker offen. Dass sie sich noch einmal einer „Bürgerwahl“ stellt, ist nach den EU-Wahlen unwahrscheinlicher. Also dürfte sie „berufen“ werden. Über die EU hinaus: UN, IWF oder ähnliche Großinstitutionen dürften ihr offen stehen.

Gerade in Deutschland dürfte es in den kommenden Wochen heiß hergehen – die Merkel-Ära hat dunkle Schatten hinterlassen. Sehen Sie sich weitere Beispiele an – hier.

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