Facebook will Daten von Bankkunden

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Einem Zeitungsbericht des Wall Street Journals zufolge soll der Social Media Konzern Facebook bei mehreren US-Banken Bank- und Finanzdaten von Nutzern angefragt haben. Facebook gab an, künftig auch neue Dienstleistungen im Bankensektor anbieten zu wollen. Der Konzern wolle in der Online-Handelsbranche expandieren.

Facebook wolle den Messenger für Banking-Geschäfte ausbauen. Deshalb hatte Facebook Informationen zu Einkäufen mit Kreditkarten sowie Kontostände von Usern bei Banken wie Citigroup, JP Morgan oder der US Bancorp angefragt, berichtet heise.de. Facebook gab beim Wall Street Journal an, dass „das Unternehmen wie viele andere Internet-Konzerne“ auch mit Finanzinstituten über das Einkaufsverhalten von Menschen spreche. Man wolle lediglich die Qualität der Einkäufe verbessern und habe nicht vor, die Daten für Werbung zu nutzen oder diese an Dritte weiterzugeben.

Auch Google und Amazon hätten bereits Kontakt mit verschiedenen US-Finanzinstituten aufgenommen. Google konnte sich sogar bereits eine Banklizenz von der niederländischen Zentralbank besorgen. Die „Google Bank“ heißt „Google Payment Limited“ und hat ihren Sitz in London. Konzerne wie Amazon, Apple und Facebook haben bereits fortgeschrittene Shop- und Bezahlstrukturen aufgebaut. Man wolle mit Banken zusammenarbeiten, um Nutzern von digitalen Assistenten wie Google oder Alexa noch einfachere Bankdienstleistungen und Überweisungsmöglichkeiten anzubieten.

Bislang reagierten die Banken offenbar sehr zurückhaltend. Denn Facebook geriet unlängst in einen Datenskandal wegen Datensicherheit. Noch immer würden gegen Facebook mehrere Untersuchungen wegen des Cambridge-Analytica-Skandals laufen, so JP Morgan. JP Morgan erteilte Facebook daher eine Absage. Man werde keine Daten von Kunden mit Internetplattformen teilen, hieß es.

Mobiles Banking ist eine wachsende und wettbewerbsintensive Branche. Für klassische Banken besteht hier großes Wachstumspotenzial. Doch Banken stehen im Wettbewerb noch weit hinter Bezahl-Firmen wie beispielsweise Paypal. Sogenannte Fintech-Startups versuchen ebenfalls, Banken ihre Kunden streitig zu machen, vor allem junge Kunden.

Internet-Riesen wie Amazon, Google und Co. werden sicher nicht aufgeben. Denn sie wollen unbedingt ins Bankengeschäft einsteigen. Die Zukunft wird so aussehen, dass auch Amazon und Facebook, genau wie Google, eigene Banken haben werden. Dann sind die Nutzer komplett „verdrahtet“ und damit vollkommen gläsern. Anscheinend scheint es sehr viele Menschen nicht zu stören, dass Großkonzerne alles über sie wissen und speichern.

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2 Kommentare zu "Facebook will Daten von Bankkunden"

  1. Das ganze Elend, was von Facebook ausgeht sind doch alle selber schuld!!!!!

    Mein Leben läuft auch „ohne“ Facebook seh gut!!!!!!!!!!!

  2. Facebook? Kenne ich nicht. Wozu braucht der Mensch das?

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