FBI will nun Prinz Andrew zum Epstein-Fall befragen

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Vor zwei Monaten gab der britische Prinz Andrew eine öffentliche Erklärung ab, in der er sich bereit erklärte, amerikanischen Strafverfolgungsbehörden bei der Untersuchung im Fall des Sexhändlers und Kinderschänders Jeffrey Epstein zu helfen. FBI-Agenten und Bundesstaatsanwälte in New York nahmen ihn beim Wort. Sie wandten sich an seine Anwälte und baten um ein Interview mit ihm.

Drei Personen aus dem Umfeld Andrews, die mit den Ermittlungen vertraut waren, reagierten jedoch gar nicht auf die Anfragen aus den USA. Am Montag sagte der Staatsanwalt von Manhattan öffentlich, Prinz Andrew habe sein Versprechen gebrochen und sei seiner Verpflichtung nicht nachgekommen: „Bis heute hat Prinz Andrew null Zusammenarbeit geleistet“, so Staatsanwalt Geoffrey Berman bei einer Pressekonferenz. „Es sei fair für die Öffentlichkeit zu wissen, dass Prinz Andrew sein eigenes Versprechen nicht eingehalten habe“.

In seinem Fernsehinterview mit der BBC wurde überdeutlich, dass Prinz Andrew offenbar durchweg gelogen hat. Darin erklärte er sich schlussendlich bereit, jeder Strafverfolgungsbehörde bei ihren Ermittlungen zu helfen, wenn dies erforderlich sei.

Kurz nach dem Tod Epsteins sagte Staatsanwalt Berman in einer Erklärung, dass die Untersuchungen im Falle Epstein nicht abgeschlossen seien. Die Staatsanwälte seien den „jungen und mutigen Frauen“, die von Epstein missbraucht worden seien, verpflichtet. Generalstaatsanwalt William Barr hatte geschworen, gegen jeden Anklage zu erheben, der Epstein beim Kindersexhandel geholfen hat.

Prinz Andrew dürfte sehr viel über Epsteins Sexhandel wissen, ja, sogar Teil dieses Netzwerkes und des Missbrauchs gewesen sein. Andrew ist mit Ghislaine Maxwell, der ehemaligen Freundin Epsteins, die die Mädchen „rekrutiert“ hat, befreundet. Sie wurde deshalb in einem Gerichtsverfahren bereits beschuldigt, ebenfalls Hauptverdächtige zu sein. Maxwell ist aber seit dem Tod Epsteins verschwunden.

Andrew hatte zugegeben, Epstein 1999 getroffen zu haben und Gast in seinem Haus gewesen zu sein. Die Verbindung zu Epstein dürfte jedoch weitaus tiefergehend gewesen sein, denn Andrew wurde zusammen mit Epstein in New York, Palm Beach, London, Thailand und in der Karibik zusammen gesehen. Prinz Andrew setzte die Freundschaft auch noch fort, als Epstein 2008 das erste Mal als Zuhälter für die Prostitution von Minderjährigen verurteilt wurde.

Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre ist nach eigenen Angaben als Minderjährige dreimal zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden. Die Übergriffe sollen in den Jahren 2001 und 2002 erfolgt sein. Der Sohn der Queen bestreitet die Vorwürfe bis heute. Mehr Hintergründe erfahren Sie hier. 

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2 Kommentare zu "FBI will nun Prinz Andrew zum Epstein-Fall befragen"

  1. Wenn die FBI sich erdreistet den „Prinzen“ zu befragen, dann steckt sicherlich mehr dahinter. Und der zu Befragende war ja dann sicherlich involviert, sonst würden sie sich die Nachforschungen ersparen.

  2. Das passt zu diesen Herrschaften, missbrauchen, lügen, täuschen, abtauchen. Aber wenn die Zeit erfüllt ist, kommt es ans Licht.

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