+++ FDP-Chef Lindner torpediert Merkel erneut +++

Lindner Osteuropa

FDP-Chef Christian Lindner hat sich erneut gegen die Flüchtlingspolitik Merkels und der EU gestellt. Beim EU-Gipfel in Brüssel wurde das Problem der Quotenregelung diskutiert, weil sich einige Osteuropa-Staaten dagegen wehren, weitere Flüchtlinge aufzunehmen. Die Regierungschefs der EU-Staaten kamen bislang zu keinem Ergebnis, wie die Flüchtlingspolitik künftig aussehen soll.

Lindner sagte, man könne die osteuropäischen Staaten bei der Flüchtlingsverteilung nicht überlasten, berichtet die FAZ. Die Westeuropäer hätten mehr Erfahrung und Bereitschaft bei der Aufnahme von Migranten. Die Osteuropäer seien jahrzehntelang aufgrund des Eisernen Vorhangs durch größere Zuströme von Migranten außen vor geblieben. Man könne daher diese Gesellschaften nicht mit westlichen, liberaleren Einstellungen überfordern.

Auch EU-Ratspräsident Donald Tusk forderte diese Woche eine Änderung der Flüchtlingspolitik. Die bisherige EU-Flüchtlingspolitik sei gescheitert.

Merkel und die EU-Zentrale in Brüssel bekommen immer mehr offenen Gegenwind. Die Osteuropäischen Staaten sind es sicherlich nicht gewohnt, Migranten aus der Türkei, arabischen Staaten oder Afrika aufzunehmen. Fakt ist aber, dass in jedem Land einmal eine Kapazitätsgrenze erreicht ist. Auch in Westeuropa.

Nicht nur, dass Migranten finanzielle Unterstützung und Rundumversorgung erhalten, von der so mancher Deutsche nur träumen kann. Die gesellschaftlichen Probleme und die Kriminalität steigen immens an, da viele der neuen Migranten alleinstehende, junge Männer sind. Die Migranten, die über Jahrzehnte hinweg nach und nach in Westeuropäische Länder umsiedelten, sind weitestgehend in die Gesellschaften integriert.

Bei dem Migrantenstrom, der seit 2015 anhält, haben wir es aber mit ganz anderen Voraussetzungen zu tun. Zum einen wurden diesen Menschen falsche Versprechen vom Schlaraffenland Deutschland gemacht. Sie sind mit der Erwartung hergekommen, hier würden sie alles bekommen, ohne etwas leisten zu müssen. Erhalten sie das nicht, reagieren viele gewalttätig. Die Migranten, die in den vergangenen Jahrzehnten herkamen, haben sich ihre Existenz durch Arbeit aufgebaut.

Zudem ist es ein natürlicher Prozess innerhalb einer Nation, dass bei drohender Überfremdung Ängste entstehen. Die Menschen haben Angst, ihre Identität und ihre Kultur, die sie über Jahrhunderte aufgebaut und weiterentwickelt haben, zu verlieren. Dies ist nicht nur auf das Deutsche Volk beschränkt, sondern auf alle Völker dieser Erde.

Würden sich mit einem Mal zwei Millionen Deutsche in ein anderes Land aufmachen, würden sich die dortigen Bewohner diese Überflutung durch Fremde sicherlich nicht gefallen lassen, geschweige denn die Fremden alle aufnehmen und sie auch noch versorgen.

Den Deutschen wird immer Fremdenfeindlichkeit nachgesagt. Dabei gehört Deutschland zu den Ländern, die am meisten Migranten aufnehmen. In manchen Städten gibt es schon einen Ausländeranteil von bis zu 50%. Viele andere Länder haben strenge Restriktionen, die es Ausländern sehr schwer bis unmöglich machen, sich dort überhaupt anzusiedeln.

Watergate Redaktion 16.12.2017

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