„Feindliche Übernahme“ – Das Buch von Thilo Sarrazin ist da. Die SPD tobt

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Die SPD tobt. Ihr Parteimitglied Thilo Sarrazin hat jetzt sein neues Buch „Feindliche Übernahme“ vorgestellt. Es geht um den Islam, der den Fortschritt in dieser Gesellschaft behindere und die Gesellschaft sogar bedrohe. Die SPD in Person etwa des Generalsekretärs Lars Klingbeil überlegen sich „mögliche Konsequenzen“, wenn sie dieses Buch bewertet haben. Ein bemerkenswerter Vorgang. Zeigt er doch, welche demokratischen Spielregeln dort gelten.

Buch ist Buch

Ein Buch ist eine Geschichte, eine Faktensammlung, eine gewichtete und bewertete Faktensammlung und vielleicht (auch) eine Meinungsäußerung. So weit bekannt, hat Sarrazin niemals gefordert, die Islamisten etwa für deren Religionsausübung zu bestrafen, er hat nicht gehetzt und nicht zu Gewalttaten aufgerufen. Dennoch scheinen sich die Gemüter der SPD nicht zu beruhigen.

Der Mann war in Berlin Innensenator und somit relativ prominenter Sozialdemokrat. Wenn er jetzt seine – subjektiv ausgewählten – Fakten präsentiert, dann ist das notwendig eine Meinungsäußerung. Mehr aber auch nicht. Eine vielleicht unvollständige, vielleicht sogar falsche Faktensammlung.

Aber er darf sich dem normal-gültigen Verständnis nach in der Regel äußern, ohne etwa eine Parteimitgliedschaft zu verspielen. Die Parteien bekommen sogar Geld dafür, dass sie Menschen integrieren und dabei die Demokratie stärken. Die SPD aktuell versucht im Namen von Lars Klingbeil zu erklären, die SPD-Mitgliedschaft würde Sarrazin lediglich nutzen (wollen), um sein Anliegen vorzutragen. Er sei inhaltlich nicht bei der SPD. So der Generalsekretär. Das ist wiederum ein Anliegen, das wir nicht nachvollziehen können. Denn an sich müsste die Partei daran interessiert sein, dass debattiert wird. Und dazu zählen schlicht auch solche Meinungen wie die von Sarrazin. Wir werden dies für Sie beobachten, denn mittlerweile steht zu befürchten, dass Figuren wie Sarrazin tatsächlich aus der Partei bzw. den großen Parteien herausgeschmissen werden sollen. Immerhin ist Sarrazin bekannt genug, um dennoch großes Gehör zu finden. Dies ist offenbar wichtig genug, um ihn nicht in der Partei halten zu können.

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3 Kommentare zu "„Feindliche Übernahme“ – Das Buch von Thilo Sarrazin ist da. Die SPD tobt"

  1. Hans-Dieter Brune | 1. September 2018 um 20:25 | Antworten

    Sarrazin ist der WAHRE Volksvertreter im Gegensatz zu den Volksausbeutern von der SPD.

  2. Ehrengard Becken-Landwehrs | 2. September 2018 um 10:51 | Antworten

    Au weija, da hat der Thilo aber wieder voll ins Fettnäpfchen bei der SPD gegriffen und die fühlt sich auf den Schlips getreten, denn sie ist für diese Sch*** ja mitverantwortlich. Saarrazin ist nun nicht unbedingt mein Typ, aber man muß ihm absolute Kompetenz bestätigen. Er hat mit seinem ersten Buch recht behalten, obwohl man ihn nach allen Regeln der Kunst diffamiert und verteufelt hat: Seine Prognose ist eingetroffen und ich habe es ihm damals sofort abgenommen, weil auch ich meine Augen nicht geschlossen, sondern weit geöffnet habe! Es nützt nichts, die Augen vor der Realität zu verschließen – sie holt ein eines Tages ein!
    Noch kenne ich das Buch nicht, aber ich gehe davon aus, daß er auch dieses Mal wieder genau ins Schwarze getroffen hat. Die Reaktion spricht Bände, denn getroffene Hunde bellen und beißen!

  3. Auch die Süddeutsche tobt. In einer „Rezension“ bescheinigt die Alpenprawda Fehler auf fast jeder Seite, bescheinigt dem Autor, den Islam nicht zu kennen, denn von dem gehe keine Gefahr aus. Es gäbe lediglich ein paar Langbärtige, einige mit Sprenggürtel, und nur die seien gefährlich. Der Islam sei lieb und brav.

    Der Wahnsinn ist ein Meister aus Deutschland.

    Achtung, liebe Leser, Vorsicht vor Langbärtigen, wenn Sie einen sehen, rufen sie sofort die Polizei Ihres Vertrauens. Trägt er noch dazu einen Sprenggürtel, ist es zu empfehlen, genügend Abstand zu halten. Im Zweifel retten Sie sich in die nächste Moschee, wo garantiert alle ganz friedlich sind. Da werden Sie geholfen.

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