Frankreich sagt „Nein“ zu Junckers Vorschlag eines Freihandels der EU mit den USA

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Unlängst feierten die Medien groß den Erfolg des vom Ischias gepeinigten Jean-Claude-Junckers in Washington. Zumindest hatte dies den Anschein, wenn man die Artikel der großen Leitmedien verfolgte. Um im angeblichen Handelsstreit zwischen der EU und den USA zu schlichten, reiste Juncker eigens nach Washington, um den Kampf mit Donald Trump aufzunehmen. Schenkt man den Medien glauben, soll es Juncker gelungen sein, US-Präsident Donald Trump eine Absichtserklärung für ein erfolgreiches Freihandelsabkommen abzuringen.

Doch wie sieht der Erfolg für die EU aus? Geht es nach Juncker, soll die EU bald mit Chlorhühnchen, Sojabohnen und Flüssiggas geflutet werden. Auch von einer Neuauflage von TTIP soll die Rede gewesen sein. Europas Bürger und Landwirte dürften sich besonders über diese „Erfolg“ freuen. Vielmehr sieht jedoch es so aus, als ob die USA alleine von diesem Handelsbündnis profitieren dürften, sollte es denn überhaupt zustande kommen.

Denn es dauerte nicht lange, da sagte Frankreich sagte „no“ zu den Absichtserklärungen zwischen Trump und Juncker: „Frankreich will nicht in umfassende Handelsverhandlungen einsteigen“, sagte Frankreichs Finanzminister Le Maire. Die Landwirtschaft Frankreichs müsse von allen Verhandlungen ausgeschlossen werden und Hürden sowie Vorschriften jenseits von Zöllen seien nicht verhandelbar. Zudem erwarte man in Frankreich „Gesten des guten Willens, insbesondere bei Aluminium und Stahl“.

Diese Aussagen klingen anders, als die der Bundesregierung, die Juncker in jeder Hinsicht bei den Verhandlungen unterstützten will. Auch die deutsche Autoindustrie hoffte auf eine Deeskalation im Aluminium- und Stahlstreit zwischen der EU und den USA: „Wir freuen uns auf Fortschritte hinsichtlich der Stahl- und Aluminiumzölle, die Unternehmen und Arbeitsplätze auf beiden Seiten schaden könnten“, sagte der Verband der deutschen Autoindustrie. Doch auf diese „Erfolge“ Junckers bei den Verhandlungen mit Trump warten sowohl Deutschland als auch die EU noch immer.

 

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3 Kommentare zu "Frankreich sagt „Nein“ zu Junckers Vorschlag eines Freihandels der EU mit den USA"

  1. Wer hat schon Vertrauen in Juncker, diesem ischiasgeplagten Möchte-gern-Politiker von Brüssels Gnaden. Nicht alle Länder Europas sind an Chlorhühnchen und Flüssiggas aus den USA interessiert.

  2. Fritz - Ulrich Hein alias hein-tirol | 1. August 2018 um 22:50 | Antworten

    Immer langsam mit den jungen Pferden. Vorrangig geht es um Fracking – Gas, wofür noch keine Terminals gebaut sind und es auch noch keine Abnehmer gibt. Dann ging es um Mais, der gerade auf unseren Feldern verdorrt. Aber auch dafür muss es Abnehmer geben. Und Chlorhühner sind eine Mär. Alles muss europäischem Lebensmittelstandard entsprechen. Also keine Panikmache.

  3. Es wird Zeit das Juncker zurücktritt oder zurückgetreten wird! Dieses alte Arschloch hat bisher bestenfalls für die Elite gearbeitet und sicher nicht für die Bevölkerung! Ein Tritt in den Arsch oder in seine falls vorhandenen Eier ist wirklich höchst an der Zeit!! Dies betrifft allerdings auch das restliche Luxenburg!!

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