Fußball-WM: Ein russisches Sommermärchen

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Die deutschen Medien haben ganze Arbeit geleistet. In Deutschland will nicht so recht Fußballstimmung aufkommen. Russland wurde wochenlang als „schlimmster Ausrichter einer Fußball-WM“ diffamiert. Die mediale Berichterstattung um die Fußballer Özil und Gündogan tat ein Übriges, um die Stimmung Richtung Nullpunkt sinken zu lassen.

Der Autor Gert-Ewen Ungar ist eigens zur Fußball-WM nach Russland gereist. Von dort will er regelmäßig für die „NachDenkSeiten“ über die Fußball-WM vor Ort berichten. In seinem ersten Bericht schwärmt Ewen regelrecht über die Stimmung in Russland. Man solle sich an den Fußballsommer 2006 in Deutschland erinnern. Das was sich gerade in Russland abspiele, stehe dem in nichts nach, so Ewen. Ewen beschreibt seine Reise nach Russland als „Flucht“ vor Deutschland und der „erschreckend niederträchtigen Berichterstattung in den deutschen Medien gegenüber Russland“. Er sei „zutiefst erschrocken“ gewesen über die Berichterstattung der ARD zum Eröffnungsspiel der Fußball-WM.

So habe der ARD-Moskau-Korrespondent Udo Lielischkies ein Bild einer Diktatur in Russland gezeichnet, in dem er von Russen sprach, die sich nicht trauten vor der Kamera Kritik an der Regierung zu äußern. Dabei sei die Breite des Sagbaren in Russland wesentlich größer, als in Deutschland, meint Ewen. So würde in russischen Medien deutlich freier als in Deutschland diskutiert werden aus dem einfachen Grund, weil die Medienvielfalt in Russland deutlich größer sei.

In Sankt Petersburg angekommen bot sich Ewen ein ganz anderes Bild, als erwartet. In allen Restaurants, Cafés und Bars gab es Fußballübertragungen und ausgelassene Stimmung. Die russischen Fußballkommentatoren kommentierten ausschließlich die Spiele, ohne die Kommentare mit Politik zu vermischen. Es gab keine bösartigen Seitenhiebe auf andere, keine Überheblichkeit, nur reinen Sportsgeist, schwärmt Ewen.

Weitergereist nach Moskau, in die größte europäische Metropole, fühlte sich Ewen dort freier als in Deutschland. „Es mag für deutsche, von russischer Propaganda geschundene Ohren seltsam klingen“, meint Ewen. Doch den Hang zum Totalitarismus und das enge Deutsche habe er dort nicht vorfinden können. In Moskau herrsche mehr Gelassenheit und Russland gebe Raum zur Entfaltung und Erprobung. Dies vermisse Ewen in Deutschland.

Mit Freunden erlebt Ewen eine tolle Atomsphäre in der gut besuchten Innenstadt Moskaus. Alles sei bunt, lebendig und quirlig gewesen. In Restaurants herrsche ein ständiges Kommen und Gehen von Mexikaner, Argentiniern und Deutschen. In Russland genieße man die „Atmosphäre der Völkerverständigung“ und die Gastfreundschaft und Freundlichkeit sei ausgezeichnet. Auf den Straßen werde gesungen und getanzt. Ganz Moskau sei ausgelassen. Auch syrische Fahnen wurden geschwenkt. „Weil Russland im Kampf gegen den Terrorismus hilft“, hieß es auf Nachfragen.

Den deutschen Medien sei in Bezug auf Russland jedenfalls nicht zu trauen. Dies sei sogar gefährlich, meint Ewen. Denn in den deutschen Medien würden nachweislich falsche Informationen über Russland verbreitet. Der deutsche Mainstream sei im Begriff zu erodieren. Aus eigenem Antrieb sei diese Fehlentwicklung nicht mehr zu korrigieren, glaubt Ewen. Die Berichterstattung über die Fußball-WM in Russland sei der stehende Beweis dafür.

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