Fussball-WM: Umfrage zeigt, was mit Özil und Gündogan hätte passieren sollen…

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Eine neue Umfrage belegt, dass die deutsche Nationalmannschaft sich in jüngster Zeit keinen Gefallen getan hat im Umgang mit der Affäre Özil, Gündogan, Erdogan. Denn annähernd 50 % der Umfrageteilnehmer sind sogar der Meinung, die beiden Nationalspieler hätten zu Hause bleiben sollen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage für die „Junge Freiheit“ durch das Institut Insa.

WM unter keinem guten Stern

Damit zeigt sich, dass die Fussball-Nationalmannschaft auf dünnem Eis steht. Man stelle sich vor, einer der beiden Betroffenen begehe noch einen spielentscheidenden Fehler. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist offenbar sogar noch gestiegen, so jedenfalls die jüngsten Stimmungsberichte im Umfeld des Teams. Gündogan soll nach Pfiffen im Testländerspiel gegen Saudi-Arabien sogar geweint haben, jedenfalls in der Kabine.

Die Stimmung ist auch aus anderem Grund derzeit getrübt: Die Nationalmannschaft lässt es sich nicht nehmen, für einen Verband aufzulaufen, der wesentliche Teile seines eigenen Korruptionsskandals im Zusammenhang mit der Vergabe der WM an Deutschland im Jahr 2006 noch immer nicht richtig aufgeklärt hat.

Ein Verband, der zudem enorme Geldsummen besitzt und dennoch allerlei Vorzüge für sich und den „Sport“ fordert. So den Bau neuer Stadien resp. den Ausbau der bestehenden im Zuge der nächsten Fussball-Europameisterschaft 2020 bzw. der EM 2024, bei der Deutschland dann als alleiniger Ausrichter auftreten würde.

Es will keine richtige Stimmung aufkommen, so die Kritiker. Dies zeigt sich auch auf den Straßen, auf denen die früher obligatorischen Wimpel und Fähnchen nicht mehr auftauchen. Zudem sind auch die Rechte für Zuschauer an TV-Geräten nicht nur deutlich teurer geworden, sondern auch komplexer. Für die Fussball-Bundesliga müssen Fans künftig wahrscheinlich mehrere Abonnements mit Anbietern abschließen. Der Fussball entfernt sich von seinem Volk. In diesem Fall sogar von seinem ursprünglichen Volk.

Gündogan und Özil könnten übrigens auch jederzeit noch nach Hause geschickt werden. Dies könnte zumindest einen Teil der wahrnehmbaren Blockade in und um „die Mannschaft“ auflösen helfen, meinen Beobachter. Dass es so kommen wird, gilt als unwahrscheinlich.

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