Gefälschte Lebensmittel – Vorsicht – Plastikreis aus China

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Immer mehr Konsumgüter und Lebensmittel werden aus China nach Europa importiert. Die Freihandelsabkommen der Europäischen Union machen es möglich. Doch nicht nur echte Lebensmittel kommen aus China in unsere Supermärkte. Unter den Produkten sind oftmals auch gefälschte, verdorbene oder sogar verseuchte Lebensmittel. Von den Bedingungen, unter denen Lebensmittel in China oftmals angebaut werden, bekommen wir hier in Europa so gut wie nichts mit. Genauso wenig wissen wir, wie die Produkte verarbeitet werden.

Selbst in China wird inzwischen das Thema Lebensmittelsicherheit diskutiert, denn dort häuften sich Lebensmittelskandale. Produkte wurden falsch deklariert und giftige Fleischprodukte wurden auf dem Fleischmarkt entdeckt. So wurde beispielsweise Ratten- oder Fuchsfleisch als Rind oder Schaf ausgegeben. Zudem wurde Fleisch mit Chemikalien versetzt. In vielen Fällen fanden sich Krankheitserreger in Fleischprodukten.

In China werden Pestizide noch massiver als in Europa eingesetzt. Dort kommen Pestizide zum Einsatz, die mittlerweile in Deutschland verboten sind. Der jahrzehntelange Einsatz von Pestiziden belastet die Felder in China enorm. Nach Angaben chinesischer Medien sollen über 3 Millionen Hektar Acker schon zu belastet sein, um noch Lebensmittel anbauen zu können. Nach europäischen Richtlinien würden diese Äcker vermutlich als Gifthalde deklariert werden. Mehr als 60 Prozent der Gewässer in China sind so massiv mit Schwermetallen belastet, dass das Wasser für die Landwirtschaft eigentlich nicht mehr benutzt werden sollte.

Dennoch landen immer mehr Produkte aus China wie z. B. Knoblauch, Ingwer, Honig oder Gewürze in deutschen Supermarktregalen. Ein zentrales Problem in China sind gefälschte Lebensmittel. Billiges Schweinefleisch wird in China häufig als Rindfleisch verkauft. Es wird chemisch mit einem „Rindfleischextrakt“ verändert, damit es wie Rindfleisch aussieht.

China ist der weltweit größte Produzent von Reis. Über 200 Millionen Tonnen Reis werden jährlich produziert. Nicht nur die Böden, auf denen der China-Reis angebaut wird, sind verseucht. Immer häufiger kommt „Plastikreis“ in den chinesischen Export. Um gefälschten Reis herzustellen, werden Kartoffeln mit Süßkartoffeln gemischt und anschließend wird die Masse mit einem Harz (Plastik) vermischt, in Reiskorn-Form gebracht und mit Reis-Aroma versehen. In drei Portionen von diesem Reis ist in etwa so viel Kunststoff enthalten, wie in einer kleinen Plastiktüte steckt. Knoblauch aus China wird vor dem Export in die EU mit Chemikalien gebleicht.

Die Liste mit verseuchten oder gefälschten Lebensmitteln aus China könnte schier unendlich fortgesetzt werden. Vor solch gefährlichen gefälschten und verseuchten Lebensmitteln schützt man sich immer noch am besten, in dem man vorwiegend regionale Bioprodukte kaufen. Denn selbst bei Bio-Produkten aus dem Ausland kann man nicht sicher sein, dass wirklich Bio drin ist.

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