Gegenwind wird schärfer: Proteste gegen Spahn

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Spahn

Diese 10 Dinge müssen Sie noch heute beachten!

Der nächste Krisenfall steht bereits bevor! Diese 10 Dinge müssen Sie jetzt bei sich zu Hause bunkern, um nicht mit dem Land unterzugehen. Nur mit unserem Buch sind Sie auf den kommenden Krisenfall vorbereitet.

Sie erhalten zusätzlich KOSTENLOS den Newsletter „WATERGATE.TV-Geheimakten“ dazu.

Mit Jens Spahn als Gesundheitsminister wollte Kanzlerin Merkel einen ungeliebten Gegner aus dem Weg räumen. Er bekam einen Ministerposten. Wahrscheinlich aber den undankbarsten im ganzen Kabinett. Das war wohl Merkels Rache für den „Aufwiegler“ in der eigenen Partei.

Dass das Amt des Gesundheitsministers tatsächlich undankbar ist, zeigt sich jetzt immer deutlicher: In Berlin gingen Pflegekräfte auf die Straße, um gegen Spahns Politik zu protestieren. Denn Spahn widmet sich lieber parteiinternen Flügelkämpfen, als im Gesundheitsbereich für wirksame Abhilfe zu sorgen. Merkels Plan ging also nicht ganz auf, denn Spahn hat noch immer zu allem etwas zu sagen. Für sein Ressort tut er allerdings zu wenig, wie immer mehr Betroffene des Gesundheits- und Pflegesektors kritisieren.

Pflegekräfte fehlen – mehr als 100.000…

Denn noch immer wartet die Öffentlichkeit darauf, dass sich Spahn den immer dringender werdenden Problemen annimmt, die in sein Ressort fallen: In Krankenhäusern sollen über 100.000 Pflegekräfte fehlen, in Alten- und Pflegeheimen über 40.000 Pfleger. Die Situation der Beschäftigten ist prekär. Sie müssen zu viele Überstunden machen und werden schlecht bezahlt. Das geht zudem auf Kosten der Patienten und Pflegebedürftigen. Tragfähige Konzepte hat Spahn bislang noch nicht vorgelegt.

Am Mittwoch wird Spahn den Ärger der Beschäftigten aus der Kranken-und Altenpflege direkt zu spüren bekommen. Denn dann treffen sich die Gesundheitsminister der Länder in Düsseldorf. Gewerkschaften und Linkpartei sowie Organisationen aus dem Gesundheitsbereich haben zu Protesten gegen Spahn aufgerufen. Auf der Internetseite von Verdi wird bereits für dieTeilnahme an den Protesten geworben: Jeder wisse inzwischen,wie groß die Not in Krankenhäusern sei. Nur einer scheint es noch nicht mitbekommen zu haben: Jens Spahn.

Es bedarf dringend gesetzlicher Personalbemessungen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, fordern die Gewerkschaften, um eine bedarfsgerechte Versorgung zu gewährleisten. Die Gewerkschaften kritisierten allerdings auch Betreiber von Heimen und Kliniken. Sie dürften Stellenbesetzungen nicht mehr verzögern und müssten befristete Arbeitsverträge sowie Zwangsteilzeit abschaffen. Auszubildende müssten eine Übernahmegarantie erhalten.

Gesundheit darf nicht zur Ware verkommen. Die Versorgung aller Menschen, unabhängig von ihrem finanziellen Status, muss sichergestellt sein. Alte Menschen in Heimen müssen menschenwürdige Pflege erhalten. Es wird Zeit, dass Spahn tragfähige Lösungen findet.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Kommentar hinterlassen zu "Gegenwind wird schärfer: Proteste gegen Spahn"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*