Geheime „Schatten-Armee“ wird jetzt von Bundesanwaltschaft überprüft

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Das BKA hatte innerhalb der Bundeswehr ein geheimes Netzwerk von Elitesoldaten aufgedeckt, das Mordanschläge auf deutsche Politiker vorbereitet haben soll. Watergate.tv berichtete. Dem geheimen Netzwerk sollen KSK-Kräfte sowie Mitglieder des Vereins für Elitesoldaten „Uniter e.V.“ und Spezialkräfte der Polizei angehören. Das Netzwerk soll außerdem geheime Waffendepots und Treibstofflager angelegt haben.

Jetzt überprüft die Bundesanwaltschaft den Verein „Uniter e.V.“, berichtet die „Welt“. Bereits vergangenes Jahr soll der Generalbundesanwalt die Beobachtung des Vereins initiiert haben. Grund dafür waren Hinweise aus dem Ermittlungsverfahren gegen Franco A. Der Verein selbst gibt an, ehemaligen Angehörigen von Spezialkräften von Polizei und Militär sowie deren Familien in unterschiedlichen Lebensbereichen wie z. B. dem beruflichen Branchenwechsel oder nach einem langen Auslandsaufenthalt Hilfestellung zu geben. Außerdem bietet der Verein Selbstverteidigungs- und Überlebenskurse an.

Der Verein erklärte, der Fall Franco A. sei ein „abgeschlossener Vorgang“ und jegliches Verhalten, das auf extremistisches Gedankengut hinweise, führe zum sofortigen Ausschluss aus dem Verein. Die Verteidigungsexpertin der Grünen, Agnieszka Brugger, findet das Verhalten des Verteidigungsministeriums seltsam. Jegliche Anfrage auf Informationen über den Fall würden nur extrem widerwillig und knapp beantwortet werden. Zudem sei nicht klar, was die Bundesanwaltschaft dazu veranlasst habe, einen sogenannten „Beobachtungsvorgang“ gegen den Verein einzuleiten.

Bei den Untersuchungen zum Bundeswehroffizier Franco A., der sich als syrischer Asylbewerber ausgegeben hatte, war das Bundeskriminalamt auf mehrere Verbindungen gestoßen. In den Chatgruppen sollen sich mehrere Personen aus der „Prepper“-Szene organisiert haben, darunter Bundeswehrsoldaten, berichtet die „Welt“ weiter. Der Verein, darunter auch ein Soldat der Eliteeinheit KSK, wird verdächtigt, sich mit Waffen und Munition in geheimen Waffendepots auf bürgerkriegsähnliche Zustände vorzubereiten. Der KSK-Soldat soll als Gründer von „Uniter e.V.“ gelten.

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