GEZ-Gebühr: Schafft Johnson in Großbritannien die „Gebühr“ ab?

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GEZ

Boris Johnson hat in Großbritannien die absolute Mehrheit errungen. Gegen die Medien, die teils in Großbritannien, teils auch in Deutschland deutlich gegen Johnson gerichtet ihre Meinungen kundtaten. Folgt die Rache auf dem Fuß? Boris Johnson möchte die Gebühren zumindest auf die Tagesordnung setzen. Denn er hat die BBC in Großbritannien offenbar als Gegner ausgemacht. Die wird von den Gebührenzahlern finanziert.

Was ist mit Deutschland?

In Deutschland ist das offenbar undenkbar. Hier hat Johnson die Medien ebenfalls nicht auf seiner Seite – aber beim deutschen Publikum kommt die Gebührenfinanzierung in Großbritannien offenbar nicht in Frage. Ganz im Gegenteil: In Deutschland fordern die Journalisten sogar mehr Geld ein. Dies zeigen wir hier erneut auf…:

„Der Deutsche Journalisten-Verband kritisiert die empfohlene Erhöhung der Rundfunkgebühren. Diese sei mit 86 Cent zu gering. Die Erhöhung sei nicht viel für den Verbraucher, insgesamt jedoch für den Sender. Die „Steigerung“ sei nichts anderes als die Festschreibung des Status quo, was unter dem Strich wegen der Kostensteigerungen ein Minus sei, beklagt der DJV-Vorsitzende Frank Überall.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hatte empfohlen, den Rundfunkbeitrag ab 2021 auf 18,36 Euro zu erhöhen. Derzeit beträgt die monatliche Gebühr pro Haushalt 17,50 Euro. Die Sender würden sich derzeit aus Rücklagen finanzieren. Unterm Strich sei die KEF-Empfehlung ein Witz, so Frank Überall.

Alle vier Jahre berechnet die in der Mainzer Staatskanzlei angesiedelte Sachverständigenkommission den Finanzbedarf neu – wobei sie mit ihren Empfehlungen an die Politik meist hinter den Bedarfs- und Wunschzahlen der Intendanten zurückbleibt. ZDF-Intendant Thomas Bellut erklärte kürzlich laut „Berliner Morgenpost“, dass die „derzeitigen 17,50 Euro monatlich ohnehin weniger als das seien, was die Sender in ihrer Kostenstruktur budgetierten. Im Juni forderten ARD, ZDF und Deutschlandfunk gemeinsam die sagenhafte Erhöhung von 3 Milliarden Euro – jährlich. (…) Das letzte Wort über die künftige Höhe des Rundfunkbeitrags für ARD, ZDF und Deutschlandfunk haben die Bundesländer. Für das fragwürdige Leistungsangebot der Öffentlich-Rechtlichen, die sechsstellige Summen für Erstellung von „Framing“-Handbücher ausgeben, soll das Volk ungefragt noch mehr Geld bezahlen. Wir hatten darüber bereits berichtet – klicken Sie hier.

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5 Kommentare zu "GEZ-Gebühr: Schafft Johnson in Großbritannien die „Gebühr“ ab?"

  1. Ungefragt soll ich noch mehr bezahlen für das fragwürdige Leistungsangebot der Öffentlich-Rechtlichen. Ich würde lieber nur die Sendungen bezahlen, die ich auswähle – und das sind herzlich wenige. Es sträubt sich alles in mir dagegen, für den teils unsäglichen Schund und die unerträglichen Halbwahrheiten/Lügen/Hetze gegen die AfD/Trump/Putin im Angebot noch bezahlen zu müssen.

  2. https://www.youtube.com/watch?v=vs3U4SeV5lY&list=PL5E19C562120A0667&index=14 Wem gehören die Medien? – Sommers Sonntag 14
    Genau gesagt, die Medien sind alle in „einer Hand“ Es gibt keine freien und unabhängigen Medien. Darum ist Misstrauen angesagt. Nur wer sich selbst aus externen Quellen informiert, kann die Wahrheit finden.

  3. Leider muss ich zwangsweise, angebliche wichtige öffentliche Informationssender, bezahlen. Mittlerweile wird der dumme Teil des Volkes nur noch mit Sportsendungen und unwichtigen Spielen abgespeist und diese unsinnigen Ausgaben hierfür werden leider auf alle Bürger umgelegt. “ Brot und Spiele “ wie im alten Rom um das Volk ruhig zu halten. Aber Rom konnte den Untergang damit auch nicht aufhalten.

  4. Die sollten es als Pay TV probieren, dann sehen Sie gleich wer denn Schrott ansehen will.

  5. Kurd A. v. Ziegnerk | 15. Dezember 2019 um 18:58 | Antworten

    Die Medien sind in den vergangenen 20 Jahren in Richtung links gewandert, es vergeht kein Tag an dem nicht die „Keule der Nazis“ herausgeholt wird, wir werden berieselt mit unnötigen Halbwahrheiten oder sogar mit handfesten Lügen, die wir auch noch bezahlen müssen. Das Fernsehen ist für mich nicht mehr relevant.

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