Gigantomanie in Stein – Die neue BND-Zentrale in Berlin

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Auf 260.000 Quadratmetern hat sich der Bundesnachrichtendienst BND inmitten der Hauptstadt eine gigantomanische Zentrale für etwa 4.000 Mitarbeiter hinstellen lassen. Berlin kann nicht bauen? Wenn es sein muss, dann eben doch. Kostenpunkt für Bau und Umzug: 1,1 Milliarden Euro – natürlich aus Steuergeldern finanziert. Währenddessen marodieren Berlins Schulen weiter vor sich hin, der Berliner Flughafen BER wird vermutlich nie fertig, die Infrastruktur ist katastrophal und es fehlt noch immer massenhaft an bezahlbaren Wohnungen.

Angela Merkel kam am Freitag persönlich, um die „feierliche Eröffnung“ mit ihrem Besuch zu „beehren“. Welcher Bau als Vorbild für die „BND-Zentrale“ herhalten musste, ist unklar. Er dürfte jedoch dem Parlamentspalast von Ceauşescu in Bukarest in kaum etwas nachstehen. Der BND-Bau hat eine Grundfläche von 36 Fußballfeldern und 5.200 Räume mit 14.000 Fenstern. Zudem wurde der Bau in einer künstlichen, fünf Meter tiefen Senke errichtet, die von Wassergräben und Wällen umgeben ist. Damit soll ein „ebenerdiger Zugang“ erschwert werden. Man fühlt sich unwillkürlich an den ehemaligen Todesstreifen von Berlin erinnert.

Bislang war der BND im bayerischen Pullach angesiedelt, in einem alten NS-Bau im Wald versteckt. Der neue Bau erinnert jedoch unwillkürlich auch an die gigantomanischen Bauten aus der NS-Zeit. Vor allem, wovor muss der Bau und seine „Insassen“ geschützt werden? Weshalb Wassergräben und Wälle? Sollen die deutschen Agenten etwa vor dem bösen Russen geschützt werden? Diese haben sich noch nie aufhalten lassen, schon gar nicht vor Burgwällen. Vor den Amerikanern? Wohl kaum, denn die Mitarbeiter des BND stehen ja auf den Gehaltslisten der USA. Bleibt nur die Angst vor der Wut des eigenen Volks. Doch auch dieses Szenario ist unwahrscheinlich. Denn der deutsche Michel lässt sich einfach alles gefallen – ganz egal, was Angela Merkel und ihre Schergen in Berlin gegen das eigene Volk ausrichten.

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2 Kommentare zu "Gigantomanie in Stein – Die neue BND-Zentrale in Berlin"

  1. Es ist unbegreiflich was für ein Minderwertigkeitskomplex da zutage kommt. Mit Geld der Bürger so umzugehen ist verwerflich. Sparen und Nachhaltigkeit ist angesagt. Weltfremd und ignorant ist die Politik zum eigenen Volk.

  2. Das ist kein Minderwertigkeitskomplex. Das ist schlicht Überheblichkeit und Narzissmus was dort zur Schau gestellt wird. Würde man unterstellen, dass die BND-Mitarbeiter Empathie hätten, könnte man es – in Hinblick auf die Wohnungssituation der Bürger – Sadismus nennen können.

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