Griechenland: Die Lüge der Merkel-Regierung von der überwundenen Finanzkrise

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(213)

Vergangene Woche wurde Griechenland erneut von einem Bankenbeben erfasst. Die vier größten griechischen Banken – Piräus Bank, Eurobank, Alpha Bank und National Bank – haben an der Athener Börse einen wahren Absturz erlebt. Bereits seit September hat es in Griechenland wieder gekriselt, obwohl im Sommer noch getönt wurde, die Finanzkrise sei überwunden. Politiker und Leitmedien waren der Meinung, dass Griechenland keine Hilfe mehr benötige. Doch das Gegenteil ist der Fall. Griechenland ist am Ende.

Griechische Großbanken stürzen ab

Seit Oktober hat sich die Krise wieder verschärft. Die vier größten Banken verloren bis zu 40 Prozent an Wert, der Athener Bankenindex fiel auf den tiefsten Stand seit über zwei Jahren. Wie kann das sein? Hatten die vier Großbanken nach der Entlassung Griechenlands aus dem Euro-Rettungsschirm nicht erst den Stresstest der EZB bestanden? Sie attestierte den vier systemrelevanten Großbanken, auch schwere Wirtschafts- und Börsenturbulenzen überstehen zu können.

EZB Stresstest ist eine Farce

Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich die sogenannten „Stresstests“ der EZB als reines PR-Instrument, um die Öffentlichkeit über die wahre Situation der Finanzsysteme hinweg zu täuschen. Denn die griechischen Notenbanken haben in den vergangenen acht Jahren jeden Stresstest der EZB bestanden – und sind dreimal pleitegegangen. Die Ergebnisse der Stresstests sind also vollkommen unbrauchbar. Denn ein Großteil der Bankengeschäfte wird von unregulierten Schattenbanken abgewickelt. Vor allem die hochriskanten Geldgeschäfte, wie etwa der Derivaten-Handel, entziehen sich jeglicher Kontrolle durch die EZB. Sie tauchen in den Bilanzen gar nicht erst auf.

Zudem halten die vier Großbanken faule Kredite, die entweder nicht mehr bedient werden können, oder ausfallgefährdet sind. Griechenland löst diese Probleme seit acht Jahren mit Geldern aus dem Euro-Rettungsschirm und hat seitdem Kredite in Höhe von knapp 300 Milliarden Euro aufgenommen. Die Summe der Schulden entspricht 180 Prozent der griechischen Wirtschaftsleistung. Der Schuldenberg kann also niemals aus eigener Kraft abgebaut werden und der Wert ist der höchste in Europa.

Griechenland ist am Ende

Griechenlands Gläubiger haben die Kreditrückzahlungen immer weiter gestreckt. Die Restlaufzeit des ESM-Kredits beläuft sich mittlerweile auf 32 Jahre. Einige Kredite wurden sogar auf 42 Jahre verlängert. Die Zahlen belegen doch, dass sowohl Griechenland als auch seine Banken vollkommen bankrott sind. Der Finanzsektor Griechenlands ist vollkommen außer Kontrolle geraten. Ein erneut eingestandener Bankrott der griechischen Banken und Griechenlands könnte aufgrund der Verflechtungen mit ausländischen Kapitalgebern und der dadurch unkalkulierbaren Risiken für den Euro höchstwahrscheinlich zu einem Zusammenbruch des ganzen Systems führen.

Der deutsche Steuerzahler soll wieder ran

Deshalb soll jetzt mit Hilfe eines „Investitionsplans“ die neue Krise abgefedert werden. Mit Steuergeldern aus der EU, denn ein Bail-in von Geldern aus der EU (Anleger, Aktionäre etc.) wird erst gar nicht mehr in Betracht gezogen – aus Angst vor den politischen Konsequenzen. Die nächsten Zahlungen der EU-Steuerzahler – und vor allem der Deutschen – werden also kommen – vermutlich still und heimlich. Und die griechische Bevölkerung wird weiter ausgeblutet. 35 Prozent der Griechen leben inzwischen an der Armutsgrenze, Rentner werden weitere Rentenkürzungen hinnehmen müssen und die Mittelschicht wird von einer Steuerlast von bis zu 75 Prozent erdrückt.

Was sich in Griechenland abspielt ist eine verbrecherische Insolvenzverschleppung zugunsten der internationalen Finanzeliten und auf Kosten der Mittelschicht und Armen der griechischen Bevölkerung.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

4 Kommentare zu "Griechenland: Die Lüge der Merkel-Regierung von der überwundenen Finanzkrise"

  1. Harald Schröder | 10. Oktober 2018 um 9:40 | Antworten

    Nicht nur Griechenland ist am Ende …

    Finanzministerium in Sorge vor steigenden Zinsen
    Die Regierung sorgt sich vor dem Ende der Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank. Denn anders als alle Sparer würde sie nicht von steigenden Zinsen profitieren, sondern müsste für 1,2 Billionen Euro Schulden plötzlich wieder hohe Zinsausgaben einplanen. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) wolle deshalb nun untersuchen lassen, wie gefährlich Zinserhöhungen für seine „Schwarze Null“ werden könnten

    – Wer nichts weiß, muss alles glauben
    – Grüne gegen Steuersenkungen: Deutsche müssen geschröpft werden
    – Diskussion um »Deutsche Umwelthilfe (DUH)« flammt wieder auf
    https://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

  2. Harald Schröder | 10. Oktober 2018 um 10:09 | Antworten

    Bericht:

    Griechenland fordert mehr Reparationen als bislang bekannt
    Griechenland fordert mit insgesamt bis zu 376 Milliarden Euro noch mehr Kriegs-Reparationen von Deutschland als bislang bekannt. Das geht aus dem bislang unveröffentlichten Bericht der griechischen Parlamentskommission zum Thema Reparationen hervor, aus dem die „Bild“ (Mittwochsausgabe) zitiert. • Lesen Sie weiter

    – Diesel: So zerstört die Politik die deutsche Autoindustrie
    – EU-Juncker fordert: Strache und Salvini „offensiv bekämpfen“
    https://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

  3. So, wie sich die Griechen seit mindestens 10 Jahren verhalten, sollten sie sich mal überlegen, ob man sie nicht mit Fug und Recht als DAS Parasitenvolk Europas bezeichnen kann. Sie leben im Wohlstand, haben höhere Vermögen und Renten als die Deutschen, arbeiten vermutlich nicht so hart, verweigern eine Reform des Katasteramtes für die Erfassung aller Immobilien und eine für das Finanzamt, um endlich mal Steuern eintreiben zu können. Da waren ja ein paar deutsche Finanzamtsbeamte in Griechenland, um zu helfen, und die sind dann frustriert und desillusioniert zurückgekommen mit der Botschaft: hoffnungslos.
    Sie leben also lieber auf Kosten anderer. Hat Zeus ihnen das versprochen?

    Auf der anderen Seite, wer immer nachgibt und zahlt, ist selbst schuld. Da schwinden sie dahin, die deutschen Milliarden, schwer erarbeitet und zum Lohn dann eine Rente auf Armutsniveau.
    Warum wählen die diese Regenten immer wieder?

  4. Geld = Schuld. Diese Welt basiert auf Schuld. Wie soll sich jemals die Krise auflösen, wenn alles auf Schuld basiert? http://mumu1.bplaced.net/mist.html

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*