Grönemeyers Diktatur-Forderung erinnert an dunkle Zeiten

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Grönemeyer

Herbert Grönemeyer reist derzeit mit seinem Album „Tumult“ und der gleichnamigen Tour durch den deutschsprachigen Raum. Am Donnerstag trat Grönemeyer in der Waldbühne bei Wien auf. Seine „Ansprache“, so die Wortwahl der Medien, sorgte in den sozialen Medien für Aufregung, während die Mainstream-Medien die heftigen Reaktionen nicht nachvollziehen konnten.

Bei dem Auftritt sagte oder vielmehr schrie Grönemeyer: „Und ich kann mich nicht erinnern in meinem Leben, ich kannte das nur vom Hörensagen, in Zeiten zu leben, die so zerbrechlich, so dünn und so dünnes Eis sind. Und ich glaube, es muss uns klar sein, dass wenn Politiker schwächeln – und das ist in Österreich glaube ich nicht anders als in Deutschland – dann liegt es an uns, zu diktieren.“

Dann brüllte Grönemeyer weiter ins Mikrofon: „Wie eine Gesellschaft auszusehen hat und wer versucht, so eine Situation der Unsicherheit zu nutzen, für rechtes Geschwafel, für Ausgrenzung, Rassismus und Hetze, der ist fehl am Platz. Die Gesellschaft ist offen, humanistisch, bietet Menschen Schutz und Karriere. Und wir müssen diesen Leuten so schnell wie möglich und ganz ruhig den Spaß austreiben.“ Die letzten Worte schrie Grönemeyer förmlich: „Kein Millimeter nach rechts. Keinen einzigen Millimeter nach rechts, oder sonst wo. Und das bleibt so.“

Die „Ansprache“ Grönemeyers schockierte in den sozialen Medien. Kritik kam sogar von dem Autor und Dramaturg Bernd Stegemann, einen Unterstützer der linken Sammlungsbewegung Sahra Wagenknechts „Aufstehen“. Er schrieb auf Twitter: „Der Tonfall, mit dem Grönemeyer sein Publikum politisch anheizt, macht mir ein wenig Angst. Ich sags ungern, aber er klingt wie ein Redner vor 1945.“ Gemeint ist die „Berliner Sportpalastrede“ von Goebbels im Jahr 1943.

Heiko Maas sprang via Twitter für Grönemeyer in die Bresche. Maas schrieb: „Es liegt an uns, für eine freie Gesellschaft einzutreten und die Demokratie gemeinsam zu verteidigen. Danke an Herbert #Groenemeyer und allen anderen, die das jeden Tag tun.“ Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion Beatrix von Storch twitterte: „Das ist die furchterregendste, übelste, totalitärste Hassrede, die ich je gehört habe. Das ist der Ton des neuen Terrors von links. Wer das unterstützt, ist – wie Heiko Maas – ein Fall für den Verfassungsschutz.“

Herbert Grönemeyer ist Multimillionär und lebt Medienberichten zufolge abgeschottet in einer Villa in London.

Einer von vielen bemerkenswerten Fällen bei uns in Deutschland

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7 Kommentare zu "Grönemeyers Diktatur-Forderung erinnert an dunkle Zeiten"

  1. Und die Leute zahlen noch dafür. Hoffentlich druckt die EZB weiter Geld dass alle bezahlen können.

  2. Solche Leute wie Grölemayer bring den Ultrarechten Zulauf. Gut macht er das. Auch rechts gehört in eine Demokratie. Und wenn fast ein Drittel der Menschen rechts geworden ist dann sollten sich die Demokraten mal fragen warum?
    Demokratie heißt halt nicht,,Gegängel, Vorschriften , Steuern zum Erbrechen,undurchsichtige Regierungsgeschäfte, keine Mitbestimmung, Überwachung, ständiges Verletzen des Grundgesetzes durch die Regierung zu Ungunsten der deutschen Bevölkerung u.s.w.
    Mittlerweile gibt es mehr Gegner gegen die Regierung als gegen die Ausländer.
    Oder ist das so gewollt, damit die Merkel- Diktatur von ihren Schein und Tuschelgeschäften ablenken kann. Wäre bekannt was da alles so getrieben wurde in den letzten 40 Jahren…müssten die wohl alle in den Knast.

  3. Reichsdeutscher sagt | 17. September 2019 um 11:46 | Antworten

    dieses Super Arsch……..h ich kann diese Fresse eines Goebels – Nachfolger nicht mehr sehen und gehört habe ich dieses linke Schwein noch nie !!
    Kann man dieser Gestalt den Boden hoffentlich bald entziehen oder ihn vielleicht eine Laterne reservieren für seinen Hass auf das eigene Volk !!!!!

  4. Das Problem ist, dass er sich zum Sprachrohr für etwas macht, das seiner ursprünglichen Gesinnung widersprach. Herbert, Dir graut vor Dir, drum meide jeden Spiegel.
    Nur, er ist andrerseits schon so etabliert im richtigen Kreis, dass er, um oben zu bleiben, glaubt, denen noch in den Arsch kriechen zu müssen.
    Aus der Nachkriegsgeschichte weiss er, dass ihm nichts passieren kann, sollte der Wind, was zu hoffen ist, einmal drehen. Dann war er doch nur ein Opfer wider Willen, er hat ja nichts gesehn und nichts gehört.

  5. @ Karlotto,

    also ich verstehe ja nun überhaupt nicht was dieser röhrende Hirsch los lässt.Nach meiner Meinung verdient der sein Geld von dem Einohrigen Hörern.So ist nun mal unsere Feudal – Gesellschaft. Sei ihnen gegönnt. Gruß

  6. Der Herbert Grölemeyer hat bei den Dreharbeiten zu „Das Boot“ wohl eine echte Wasserbombe auf seinen Gehirnskasten gekriegt!

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