Grüne Vielflieger: Klimaschutzpartei fliegt so viel wie kein anderer

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Die grüne Moral scheint doppelbödig, so meinen Kritiker mit Blick auf die Flugverbotsdiskussion der Partei. Seit Beginn der Legislaturperiode sind die Abgeordneten der Grünen nach einem Bericht der „Bild“ bezogen auf die Zahl der Abgeordneten so viel geflogen wie sonst niemand. Die Zahlen sind ernüchternd, die Begründung ist regelrecht erschütternd, meinen einige Beobachter.

Grüne: Viel geflogen

Die Grünen sind seither insgesamt 1.182mal geflogen. Die Legislaturperiode ist in etwa 650 Tage alt, sodass pro Tag rechnerisch mehr als 1,7 Flüge anfielen. Pro Abgeordnetem sind die Grünen in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 126 mal auf „Einzeldienstreisen“, also nicht in Delegationen, die extra anfallen, geflogen. Dies ist im Vergleich zur Union mit 330 „Einzeldienstreisen“ relativ betrachtet außergewöhnlich viel.

Die Abgeordneten der SPD haben sich 168 Einzeldienstreisen gegönnt oder verordnet. Immerhin haben sich die Grünen zu dieser Frage erklärt. So sei es die Aufgabe von Abgeordneten, sich umfassend zu informieren. Auf einer „validen“, also geprüften bzw. stimmigen Wissensgrundlage, so diese Redaktion, sei es Aufgabe der Abgeordneten, „parlamentarische Initiativen auf den Weg zu bringen“. Deshalb sei es wichtig, „vor Ort“ mit entsprechenden Fachleuten zu kommunizieren. Die Grünen würden auch „weiterhin jeweils das Erfordernis von Flugreisen kritisch prüfen. Für Dienstreisen per Flugzeug wird eine CO-2-Kompensation“ bezahlt, so ließen die Grünen wissen.

Allerdings beantwortet die Partei damit nicht die Frage, wie sie das selbst formulierte Problem der Vielfliegerei lösen möchte. Als Alternative zum Flugverkehr möchte die Partei offenbar die Bahn stärker genutzt wissen. Dies allerdings scheint offenbar für die Abgeordneten nicht so ohne weiteres möglich zu sein. Denn die Dienstreisen zur Informationsbeschaffung müssten andernfalls offenbar ausfallen, parlamentarische Initiativen unterblieben – oder? So jedenfalls wollen Kritiker die Grünen nicht aus der Kritik entlassen. Auch Auslandsflüge sind auf diese Weise nicht – in dieser Anzahl – zu begründen. Denn Auslandsdienstreisen sind gleichfalls mit der Bahn zu bewältigen. Ebenso Videokonferenzen, für die überhaupt keine Reisen anfallen müssen. Die Doppelmoral ist allerdings kein Zufall, wie Sie hier mit bizarren Fällen lesen….

 

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7 Kommentare zu "Grüne Vielflieger: Klimaschutzpartei fliegt so viel wie kein anderer"

  1. Ich sage diesbezüglich nur, die Grünen sind als Verbotspartei absolut untauglich und wer sie wählt, hat nicht alle Tassen im Schrank!

  2. Wasser predigen, aber (teuren, auf Steuerzahlerkosten) Wein saufen!

    Witz:

    „Warum kommen die GRÜNEN nicht in den Himmel?

    Weil ihre Flugzeuge nicht durch das Ozonloch passen!“

    Traurig aber wahr, GRÜNE sind Heuchler!

  3. Conclusio. POLITIK ist nur ein lukratives Geschäft. Jede Partei kocht ihr eigenes Süppchen und das Volk ist der GRATIS Werbetestimonial. Manchmal sogar richtig fanatisch. 😥

  4. Die Politik führt ihre eigene „Klimakatastrophe“ ad absurdum.
    Verlogener geht es ja nun nicht mehr.

  5. Nein, nein, nein.
    Die Grünen fliegen doch nun wirklich nur, wenn es unvermeidlich ist. Wenn sie fliegen, dann nur in CO2-armen Flugzeugen. Zuhause kompensieren sie das ganz wenige Treibhausgas mit der mehrfachen Verwendung von Plastiktüten und sonntäglicher Radfahrten. Unter dem Strich retten sie so die Welt vor dem Klimatod.
    Wer es anders sieht, ist ein Neidhammel und sollte sich besser den Grünen anschließen. Vielleicht bekommt er dann einen Sharing-Leichtjumbo für absolut unvermeidliche Fernflüge zu Rettung aller Menschen und all derjenigen, die noch nicht geboren sind.

  6. Ich verstehe die Diskussion nicht:
    Wenn ein Grüner oder eine Grüne mit einem Flieger fliegen, der ohnehin fahrplanmäßig eingesetzt ist, dann ist des doch egal, wer da drin sitzt, oder irre ich.
    Das gilt auch für einen Flug in die Südsee, zu den Fitschi Inseln. Die „Vorzeigegrüne“ – Frau C.Roth – hat sicher ebenso gedacht, als sie sich dort über das Hochwasser „sachkundig“ gemacht hat. Spannend wird es erst, wenn man einen Regierungsflieger benutzen möchte. Deswegen, weil – falls der kaputt ist – man gleich 2 fliegen läßt.

  7. Wenn ich mir den „Vogel“ da auf dem Bild ansehe ist mir klar, dass es um’s Fliegen geht. Nur leider fliegt er nicht weit genug weg, dieser VOGEL! Und zudem kommt er auch immer wieder. Das ist das Erschreckende daran!

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