Habeck und Regierungsberater: Zusatzsteuer auf Fleisch

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In Berlin will man nichts unversucht lassen, um neue Steuern zu erheben. Obwohl die Deutschen die höchsten Steuerbeiträge in der Europäischen Union zahlen, kann die Merkel-Regierung offenbar den Hals nicht voll genug kriegen. Die neueste Idee eines „Regierungsberaters“ ist eine Steuer für Fleischprodukte. Offiziell soll der Steueraufschlag auf Fleisch im „Interesse einer besseren Tierhaltung“ sein, heißt es.

Steuern wg. „Nutztierhaltung“?

Laut einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ steht dieser Vorschlag für Empfehlungen, die das sogenannte Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung derzeit im Auftrag der Bundesregierung erarbeite. Demnach könnte der Preisaufschlag für Fleischprodukte bei 40 Cent pro Kilogramm liegen. Auch andere Tierprodukte sollen zusätzlich besteuert werden: 2 Cent pro Liter Milch oder andere Milchprodukte und Eier sowie 15 Cent pro Kilo Käse, Butter oder Milchpulver.

Es heißt, die Zusatzeinnahmen sollen genutzt werden, „um den Bauern die höheren Kosten tiergerechter Haltungsverfahren zu einem hohen Anteil von insgesamt 80 bis 90 Prozent auszugleichen“. Eine Verbrauchssteuer zusätzlich zur Mehrwertsteuer auf Fleischprodukte ist seit einiger Zeit im Gespräch. Auch Grünen-Chef Habeck forderte Steuern auf Tierprodukte. „Diesen kleinen Preisaufschlag würde der Verbraucher an der Kasse kaum merken“, so Habeck.

Habeck wolle den Menschen nicht „ihr Nackensteak“ wegnehmen. Stattdessen fordert er einen „Umbau von Ställen“ – finanziert von den Bürgern. Das Preisdumping im Supermarkt würde ihn wütend machen. Die Bundesregierung müsse dies untersagen. Daher solle auf alle tierischen Produkte ein „Tierschutzcent“ erhoben werden. Die Tierhaltung müsse so sein, dass die Schweine nicht leiden.

Herr Habeck versucht hier erneut, die Bürger und Wähler für dumm zu verkaufen. Die Massentierhaltung ist nur deshalb möglich, weil die Politik Massentierhaltung erlaubt. Sie ist außerdem möglich, weil die Agrarpolitik der Europäischen Union und die Freihandelsabkommen die Bauern erst zu diesem Preisdumping nötigen.

Bauern haben ihre Landwirtschaft auf konventionelle Landwirtschaft, die den Einsatz von Glyphosat und Antibiotika beinhaltet, umstellen müssen. Sie wurden durch die Politik dazu gezwungen. Wie die Bauern bei ihren Demonstrationen sagten, würden sie alle viel lieber Ökolandbau betreiben. Es sei aber aus politischen und finanziellen Gründen nicht möglich. Höhere Steuern auf tierische Produkte lösen das Übel nicht an der Wurzel. Höhere Steuern dienen nur dazu, die Taschen von Politik und großen Konzernen noch mehr zu füllen.

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8 Kommentare zu "Habeck und Regierungsberater: Zusatzsteuer auf Fleisch"

  1. wenn ich soviel Geld bekäme wie Hr. Habeck könnte ich mir Fleisch leisten das 50€ pro kg kostet.Da er jedoch auch von meinen Steuern lebt sollte er nicht an dem Ast sägen auf dem er noch hockt.Da jetzt schon die Grenze des belastbaren eines normalen Bürgers überschritten ist warte ich darauf dass dieser Ast bricht. Das wird auch nicht mehr lange dauern

    • Das glaube ich auch. Und wohin die Steuern fließen, wissen wir doch auch. Sie werden nicht zu unserem Wohl eingesetzt. Die Agrarpolitik der EU und die Freihandelsabkommen zwingen die Bauern zur Massentierhaltung. Welch eine scheinheilige und schäbige Tour! Dann den Bürgern noch das Fleischessen zu verunmöglichen ist sarkastisch und menschenverachtend. Schweine sollen es gut haben (dafür bin ich auch), aber auch die Menschen!

  2. Da haben Sie wieder etwas ausgetifftelt, wie Sie die Steuern vermehren können. Mich betrifft es nur am Rande, denn ich habe schon lange meinen Fleischkonsum zug um zug heruntergefahren. Kann ich nur empfehlen. Den kleinen Bauern kommt dies sicherlich nicht in dem Maße zu Gute, denn da werden, wie immer, nur die Großmäster davon profitieren. Die Vergangenheit hat es immer wieder gezeigt.

  3. S A C H E N, die diese Partei wählen dürfen sich nicht wundern das bei einem derart ausgeprägtem Sachverstand, überirdisch intellektuelle Fähigkeiten und ganz im Besonderen die charakterlichen Eigenschaften die zu solchen Forderungen führen, bei Menschen die das durchschauen einen ekelerregenden Beigeschmack erzeugt. Und Widerstand. Jeder weiß doch wo die Euronen der Steuern hinfließen. Was macht der Bauernverband? Bauern, Landwirte, Fleischesser lasst euch das nicht gefallen. Man wählt niemanden der einen schadet. Schaut dem Volk aufs Maul. Das ist Klug.

  4. Ich würde vorschlagen „Rindviecher-Pfurz-Steuer“. Dann könnte man die ganze Regierungsmannschaft mit einbeziehen!

  5. Hallo Habeck, du Vollpfosten kannst den Hals wohl nicht voll kriegen

  6. Die Fleischpreise wurden bereits erhöht.
    Wieviele Erhöhungen sollen denn noch kommen?
    Die KfZ-Steuer wurde bereits verdreifacht bis
    vervierfach und sie wollen weitere Erhöhungen
    machen. Bringen sie den Hals nie voll?

  7. Das Flintenweib von der Leyen im EU Präsidium braucht doch demnächst auch Billionen für Kriegsgelüste gegen Russland zu befriedigen. Je mehr Randstaaten Russlands in die EU geholt werden wird von diesen die Kriegshetze größer. CO2 Steuern nur Ablenkung.

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