Hacker drohen Dokumente zum 11. September zu veröffentlichen

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Eine Gruppe von Hackern, die sich „The Dark Overlord“ nennt, soll nach eigenen Angaben in den Besitz von Dokumenten über die Terrorangriffe vom 11. September 2001 gekommen sein. Bei den Dokumenten soll es sich um 18.000 Dokumente aus vorwiegend Versicherungsunterlagen des Geschäftsversicherers Hiscox, von mehreren Anwaltskanzleien sowie von Regierungsbehörden handeln. Die Hackergruppe droht jetzt, die Dokumente zu veröffentlichen, es sei denn, es wird ein Bitcoin-Lösegeld bezahlt.

Einige Dokumente aus Gerichtsverfahren um die Terrorangriffe vom 9/11 hat die Hackergruppe bereits im Internet veröffentlicht. Die Dokumente enthalten Finanzberichte, Zeugenbefragungen, interne Memos, Budgetplanungen sowie Belege von Sicherheitsprozessen der beteiligten Airlines sowie vom Betreiber der Gebäude des World Trade Centers (WTC). Offenbar stammen viele der Dokumente von Strafverfolgungsbehörden und Geheimdiensten der US-Bundesregierung, die als Beweismittel in Gerichtsprozesse eingebracht wurden.

Die Leaks sollen geheime Dokumente beinhalten, die zur Vernichtung bestimmt waren, aber stattdessen von Anwaltskanzleien aufbewahrt wurden. Sie sollen angeblich „die Wahrheit über einen der bekanntesten Vorfälle der jüngeren Geschichte“ enthüllen. Die angekündigten Enthüllungen sollen sogar die Leaks von Edward Snowden übertreffen. Die bislang veröffentlichten Dokumente lieferten aber noch keine stichhaltigen Hinweise auf Verschwörungen.

Die Hackergruppe hatte in der Vergangenheit bereits des Öfteren Schlagzeilen mit der Erpressung von Firmen gemacht. Anfang 2017 hatte die Gruppe zehn unveröffentlichte Folgen eine Netflix-Serie ins Netz gestellt, nachdem sich Netflix geweigert hatte, für eine Nichtveröffentlichung zu zahlen. Nach weiteren Angriffen auf kleinere Unternehmen hatte der britische Geheimdienst GCHQ explizit vor der Hackergruppe „The Dark Overlord“ gewarnt. Die Hacker verfolgten eine Medien-Strategie, indem sie Daten gezielt Journalisten zur Verfügung stellten, um durch die Berichterstattung den Erpressungsversuchen mehr Gewicht zu verleihen. Bei den aktuell geleakten Dokumenten soll bereits das FBI ermitteln; bislang hält sich die Behörde aber mit Angaben zu den Ermittlungen bedeckt.

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