AUFGEDECKT: Jobcenter stürzen Hartz-IV-Empfänger in jährlich 73 Millionen Euro Schulden

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Allein im Jahr 2017 haben Hartz-IV-Empfänger laut Auskunft der Jobcenter Kredite in Höhe von 73 Millionen in Anspruch nehmen müssen. Die Kredite seien für Ausgaben in Notsituationen gebraucht worden, so die Begründung. Fast 14.000 Menschen mussten sich pro Monat wegen dringender Ausgaben, die sie nicht aus den Hartz-IV-Einkünften bezahlen konnten, verschulden. Die Zahlen stammen von einer Statistik-Auswertung der Bundesagentur für Arbeit. Die Kredite können von Jobcentern vergeben werden, wenn eine Notsituation besteht oder beispielsweise ein Kühlschrank oder eine Winterjacke für ein Kind zwingend gekauft werden muss.

Die Höhe der Verschuldung bei Hartz-IV-Empfängern lag im Jahr 2011 bei rund 60 Millionen Euro und ist seitdem bis 2015 kontinuierlich gestiegen. Einzelne nahmen demnach Kredite in Höhe von durchschnittlich 440 Euro in Anspruch. Zwar ist die Zahl der Schuldner gegenüber 2015 wieder gesunken. Doch die Ausgaben, die getätigt werden müssen, werden immer teurer. Das liegt an den stetig steigenden Preisen in Merkel-Deutschland.

Hartz-IV-Empfänger können ohnehin kaum mit den Regelsätzen über die Runden kommen. Sie leben am Existenzminimum und in Armut. Es ist davon auszugehen, dass nicht nur bei den Jobcentern Schulden gemacht werden müssen, um Extra-Kosten bezahlen zu können. Da Hartz-IV-Empfänger bei Banken nicht kreditwürdig sind, sind viele bei Freunden, Bekannten und Familie zusätzlich verschuldet. Die Dunkelziffer der Verschuldung ist um ein vielfaches höher.

Die Kredite, die die Jobcenter Hartz-IV-Empfängern gewähren, müssen diese aus ihrem Regelsatz zurückbezahlen. Davon werden ihnen monatlich 10 Prozent vom Jobcenter abgezogen und einbehalten. D. h. die Bedürftigen, die ohnehin nicht genug zum Leben haben, müssen ihre Schulden auch noch aus dem Regelsatz zurückzahlen.

Das Jobwunder durch Hartz-IV, das der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bei der Einführung der Agenda 2010 versprach, ist ausgeblieben. Zu Recht wird heute wieder über Hartz-IV diskutiert. Die Diskussion ist längst überfällig, denn nach zwölf Monaten Arbeitslosigkeit droht der Absturz in die Armut. Ein gefährlicher Teufelskreis, dem kaum einer wieder entkommt. Die Versprechungen von Nahles und Co. sind jedoch wie erwartet im Sande verlaufen. Die SPD ist angesichts der Merkel-Übermacht vollends in der Versenkung verschwunden.

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1 Kommentar zu "AUFGEDECKT: Jobcenter stürzen Hartz-IV-Empfänger in jährlich 73 Millionen Euro Schulden"

  1. Diese Polit-Clowns müssen offenkundig der Regie der Götter folgen (Drehbuch) – https://youtu.be/zcHCHyE1nWQ

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