Hat Spahn gegen Merz eine Chance?

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Jens Spahn, einst parteiinterner Gegner von Merkel und von dieser nach der Bundestagswahl als Gesundheitsminister kaltgestellt, sieht jetzt seine Chance kommen. Spahn will sich um den CDU-Parteivorsitz bewerben. Doch hat Spahn, der zwar vergangenes Jahr bei der Bilderberger-Konferenz eingeladen war, eine Chance gegen Friedrich Merz, der von BlackRock, dem größten Finanzunternehmen der Welt unterstützt wird?

Kaum. Dennoch meldete sich Spahn mit einem Gastbeitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zu Wort. Schließlich muss er als Kandidat für den Parteivorsitz irgendeine Stellung beziehen. Und wenn es nur gegen die Politik Merkels ist. Denn vielmehr hatte Spahn bisher nicht zu bieten. In dem Beitrag greift er so denn auch das allseits beliebte Thema „die Migrationspolitik Merkels“ auf. Es sei noch nicht wieder alles im Lot, entgegen aller Beschwichtigungen, schreibt Spahn. Deutschland erfahre weiterhin eine jährliche, ungeordnete Zuwanderung der Größenordnung von Städten wie Kassel oder Rostock. Die lang versprochenen Lösungen für den Schutz der EU-Außengrenzen seien noch immer nicht eingelöst worden.

Merkels „Bitte“, nicht mehr über ihre Entscheidung und die Folgen vom September 2015 zu sprechen, würden ins Leere laufen. Die Bilder von damals würden nicht einfach so aus den Köpfen der Menschen verschwinden, so Spahn. CDU und CSU seien seit Jahren zerstritten über die Frage, ob diese Entscheidung richtig gewesen sei und man finde bis heute keine gemeinsamen Lösungen. Der Streit innerhalb der Union müsse endlich beigelegt werden, damit sie wieder „zu alter Stärke und Einheit zurückkehren könne“, schreibt Spahn. Die Politik Merkels und der Streit in der Union drohe sonst zur „Agenda 2010“ für die Union zu werden, wenn es nicht gelinge, diese Debatte ohne Ergebnis zu beenden. Merkel habe mit ihrer Entscheidung, nicht mehr für den Parteivorsitz, einen Teil dazu beigetragen, den unionsinternen Streit beizulegen.

Die CDU sei „bis zur Unkenntlichkeit verwaschen“. Die Partei müsse wieder als CDU erkennbar sein und dürfe sich nicht durch das „demagogische Tun der Spalter von rechts leiten lassen, noch biete der Populismus der Grünen von links eine Orientierung für die CDU“. Wenn die CDU in allen Wahlen verliere, dann nur deshalb, weil sie keine eigene klare Position beziehe. Die CDU habe „Hemmungen“, über ureigene Unionsthemen zu diskutieren, so Spahn. Die CDU nach Merkel müsse wieder mit „gesundem Menschenverstand, mit bürgerlichen Werten und Ehrlichkeit geführt werden“. Jeder spüre ja, dass „die Dinge bei der Energiewende, der Euro-Rettung und der Migrationspolitik nicht so sind, wie sie sein müssten, auch wenn wir uns gelegentlich etwas anderes einreden“.

Damit hat Spahn sicherlich recht. Doch wie sieht sei Konzept aus? Gegen Merkel zu poltern, ist etwas wenig.

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1 Kommentar zu "Hat Spahn gegen Merz eine Chance?"

  1. *inklusive Filmchen*
    Nun ja Herr Spahn Jens, wie waere es denn die Offentlichkeit zu informieren was sie als schwuler Mensch fuer den Buerger in DE so Tun wuerden, damit meine ich nicht ihre Stammenbrueder?

    Bitte verschonen sie uns, auch noch Belehren zu wollen, dass man von 416 Euro Hartz IV locker satt wird, und auch noch ihre Gefraessigkeit mit einem Filmchen untermauern,
    http://www.der-postillon.com/2018/03/spahn-IV.html

    Noch etwas zu ihrer geforderten Ehrlichkeit, „Stellen sie sich endlich auf einen Sockel, und praesentieren sie sich, und uns vor internationalen TV Medien als Schwul, und dass sie sich in dieser Eigenschaft fuer was besseres halten, in diesem Sinne tun sie es jetzt noch bevor sie sich als vermeintlich verlogener Typ zur Wahl als Merkel Ersatz, ihren Mann koennen sie bei dieser Vorstellung gerne mit Praesentieren.

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