Inszenierter „Journalistenmord“ in Ukraine – Weitere antirussische Provokation?

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Am Dienstag meldete die ukrainische Polizei, der russische Journalist Arkadi Babtschenko sei in einem Haus in Kiew erschossen worden. Er sei von seiner Frau mit Schussverletzungen im Rücken aufgefunden worden und dann im Krankenwagen gestorben. Am Mittwoch präsentierte der ukrainische Geheimdienst (FBU) Babtschenko quietschlebendig den Medien bei einer Pressekonferenz.

Die Mainstream-Medien stürzten sich am Mittwoch auf diese Geschichte und nutzten diesen neuerlichen „Anschlag“ auf einen russischen Journalisten, um weitere antirussische Stimmung im Westen zu schüren: Der russische Journalist wurde überall mit dem Zusatz „Kreml-Kritiker“ oder „regierungskritischer russischer Journalist“ bezeichnet.

Die Behauptung kursierte in den Medien, Babtschenko sei vermutlich aufgrund seiner kritischen journalistischen Arbeit umgebracht worden. Der Botschafter der Ukraine in Österreich legte nach: Das „Ereignis“ sei ein feiger Mord eines Putin-Gegners gewesen. Eine falsche Beschuldigung, wie sich schnell herausstellte und Stimmungsmache gegen Russland.

Bundespräsident Steinmeier zeigte sich im Fernsehen ebenfalls „zutiefst erschüttert“ über den Mord an dem russischen Journalisten, der auf „brutale Art und Weise“ begangen wurde. Entweder wusste Steinmeier von der Inszenierung durch den ukrainischen Geheimdienst, was naheliegend ist. Oder er ist selbst auf diese Farce des Putsch-Regimes in der Ukraine hereingefallen. Babtschenko selbst verteidigte die Inszenierung seiner Ermordung. Die Gefahr eines Anschlags auf ihn sei sehr real gewesen.

Die internationale Journalisten-Föderation bezeichnete das Vorgehen als „inakzeptabel und unzulässig“. Die „Neue Zürcher Zeitung“ schrieb: „So schnell wurde eine Tragödie selten zur Farce“. Die angebliche Ermordung eines Journalisten ist ein Täuschungsmanöver des ukrainischen Geheimdienstes, der die weltweite Öffentlichkeit ungefragt zum Komplizen gemacht hat. Damit verspielt Kiew Vertrauen.

Die „New York Times“ verlangt Aufklärung der ukrainischen Behörden, weshalb sie es für nötig erachteten, journalistische Integrität zu kompromittieren. Der Kreml werde diesen offiziellen Betrug sicherlich nutzen, um zu zeigen, wie weit Russlands Feinde zu gehen bereit sind, um dem Land zu schaden.

Die russische Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“ meinte, als Folge dieser prinzipienlosen Inszenierung werden sich ab jetzt viele in Russland fragen, ob Todesmeldungen aus der Ukraine nicht wieder inszeniert seien. Möglicherweise aber war es gerade das Ziel dieser „Spezialoperation“, eine solche Atmosphäre der Unsicherheit und des Misstrauens zu schaffen.

Der Journalisten-Verband twitterte am Mittwoch, dass „spätestens jetzt die EU-Staaten ernsthaft über einen Boykott der WM nachdenken sollten. Zwar sei noch nicht klar, wer die Ermordung des Putin-kritischen Journalisten veranlasst hätte. Jedoch deute alles in eine Richtung. Und dennoch finde die WM in Russland statt, einem Land, in dem die Pressefreiheit auf Platz 148 von 180 Staaten steht.

Die mediale Hetze erinnert doch stark an den angeblichen Giftanschlag auf den russischen Doppelagenten Skripal. Auch diese Inszenierung hat sich in Wohlgefallen aufgelöst. Wäre tatsächlich ein Giftanschlag verübt worden, wären Skripal und seine Tochter längst tot. Diese antirussische Propaganda ist einfach nur erbärmlich.

Brüssel, Deutschland und die meisten Regierungen der Brüssel-treuen Mitgliedstaaten wollen Fake News verbieten. Der Fall Skripal, die Hackerangriffe, der Giftgasanschlag in Ghouta und jetzt auch noch der Fall Babtschenko zeigen, dass gerade sie Fake News gezielt zu Propagandazwecken einsetzen. Wie gut, dass immer mehr Menschen nicht mehr auf diese billigen Inszenierungen hereinfallen.

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