+++ IS überfällt Stadt auf den Philippinen +++

Watergate Redaktion 26.5.2017

Im Süden der Philippinen sind IS Terroristen in einer Stadt eingefallen und haben dort Soldaten und Polizisten getötet, Christen als Geiseln genommen haben. Präsident Duterte war am Mittwoch deswegen vorzeitig von einer Moskau-Reise zurück in die Hauptstadt Manila zurückgekehrt. Duterte verhängte das Kriegsrecht über die im Süden der Philippinen betroffene Region. Er erwäge, das Kriegsrecht auf das ganze Land auszuweiten. In der Stadt mit 200.000 Einwohnern sei inzwischen der Strom ausgefallen, Menschen seien auf der Flucht.

 

Auslöser für die Eskalation in der Stadt Marawi war eine Razzia der Militärs auf das Versteck des Abu-Sayyaf-Kommandeurs Isnilon Hapilon am Dienstag. Die USA hatten ein Kopfgeld in Höhe von fünf Millionen Dollar ausgesetzt. Die Extremisten töteten nach Angaben der Regierung mindestens zwei Soldaten und einen Polizisten und nahmen einen Priester und weitere Christen als Geiseln. Außerdem seien mehrere Gebäude in Brand gesteckt und IS-Flaggen gehisst worden. Duterte sagte, sie hätten auch den örtlichen Polizeichef enthauptet.

 

Duterte bat unterdessen Russlands Präsident Putin um Hilfe durch Waffenlieferung. Die Philippinen seien nicht für einen Kampf gegen den IS gerüstet. Während Washington bisher Waffen an Manila geliefert hat, sagte Duterte bereits im Vorfeld, dass die Beschaffung von Waffen aus den Vereinigten Staaten eine Herausforderung darstellen könnte, weil die USA die angeblichen Menschenrechtsverletzungen in seinem Land stark kritisierten.

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