+++ IWF: Deutsche sollen länger arbeiten und später in Rente gehen +++

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IWF

Wirtschaftsforscher des IWF haben jetzt die Bundesregierung gewarnt. Sie könnte wichtige Reformen verschlafen. Besonders bei der Rente seien Änderungen nötig. Mit einer ganz einfachen Maßnahme könnte man in Deutschland wieder Zuversicht schaffen, sagen die Ökonomen des IWF. Änderungen am Rentensystem sollten dafür sorgen, dass die Menschen in Deutschland länger arbeiten und später in Rente gehen, schreibt der IWF-Report. Das würde die Finanzierung der gesetzlichen Rente sicherstellen. Zudem würde so das Risiko von Altersarmut sinken.

Wie derartige Vorschläge zur Zeit in den Ohren der meisten Deutschen klingen mögen, ist leicht vorstellbar. Denn wofür hat man das ganze Leben hart gearbeitet, um dann bei Erreichen des eigentlich wohlverdienten Ruhestands seinen Lebensstandard derart nach unten zu schrauben, weil die gesetzliche Rente vorne und hinten nicht reicht.

Diese Rentner, die zunehmend verarmen, müssen dann auch noch zusehen, wie Hunderttausende illegaler Einwanderer im erwerbstätigen Alter nach Deutschland einreisen dürfen, nur um dann hier aus der Sozialkasse, in die sie nie eingezahlt haben, ein arbeitsfreies Leben führen zu können. Viele von den Einwanderern werden mehr Geld und Zuwendungen erhalten, als viele Rentner überhaupt an Rente bekommen.

Wer dennoch glaubt, ein paar Jahre länger arbeiten zu müssen, um die Rente aufzubessern, irrt. Denn das wirkt sich kaum auf die Rente aus. Wer um die Fünfzig und aus einem Unternehmen ausgeschieden ist, bekommt keinen Job mehr, der der Ausbildung entspricht. Der muss sich dann im Billiglohnsektor etwas suchen, wenn er überhaupt noch einen Job findet.

Viele müssen dann prekäre Jobs wie Hausmeisterdienste oder Putzstellen annehmen, Pakete oder Zeitungen austragen. Der akademische Titel ist ab fünfzig nichts mehr wert, die Firmen- und Lebenserfahrung irrelevant. Politik und Gewerkschaften kümmern sich im Normalfall nur um feste Anstellungen. Doch die werden immer weniger.

„Sachgrundlose Befristung“ heißt es beinahe in allen Firmen. Der Staat ist längst kein Sozialstaat mehr, der eigentlich den Beitragszahlern dienen sollte. Dieser Sozialstaat kann nur noch durch eine radikale Neustrukturierung wieder zu dem werden, was der Titel eigentlich verspricht. So wie es Mindestlöhne gibt, müsste es auch Mindestrenten geben und die Besteuerung von Renten müsste ganz abgeschafft werden. Denn damit werden Bürger zweimal abgezockt.

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