Jens Spahn: Patientenakte kommt – Datenschutz dafür doch noch nicht….

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Spahn

Jens Spahn, Gesundheitsminister und früherer Kandidat für den Bundesvorsitz der SPD, hat sich einen echten Skandal geleitet. Ab 2021 soll es die elektronische Patientenakte in Deutschland geben. Anders als versprochen wird jedoch die Patientenakte noch keinen Datenschutz bereitstellen. Vielmehr können oder dürfen Sie als Patient anfangs der Datennutzung nicht widersprechen. Allenfalls sämtliche Daten können Sie sperren lassen. Jeder Mediziner kann jede Vorerkrankung sehen. Genau dies sollte nicht passieren, wenn es nach Jens Spahn geht. Für die Umsetzung des Gedankens hatte sein Haus allerdings noch keine Zeit. Warum die Patientenakte dann so zeitig kommen muss, ist unklar.

Was es damit auf sich hat, lesen Sie allerdings hier:

„Bundesminister Jens Spahn ist der Ansicht, dass der „übertriebene Datenschutz“ in der Medizin eine optimale Versorgung der Bürger unmöglich mache. Der neue Gesundheitsminister hat damit gleich wieder eine wichtige Duftmarke gesetzt, die ihm Kritik einbringen dürfte. Um die medizinische Forschung zu vereinfachen, sollten Bürger ihre privaten Daten „spenden“, damit die Verbesserung der Gesundheit der Allgemeinheit davon profitieren könne.

Bei der Medizin-IT-Messe ConHit stellte Spahn seinen Dreipunkteplan für die Entwicklung der Gesundheitspolitik vor. Spahn sagte, er gehe davon aus, dass der deutsche Ärztetag im Mai den neuen Regeln zustimmen werde. Demnach sollen Arztpraxen künftig per Online-Sprechstunde „Telemedizin“ verordnen. Außerdem soll die medizinische Forschung über anonymisierte Daten vorangetrieben werden. Jeder „Kranke“, der seine Daten für die Forschung gebe, könne einen Beitrag zur Verbesserung der gesellschaftlichen Gesundheit leisten. Zudem will das Gesundheitsministerium einen Katalog mit „empfehlenswerten“ Apps des Gesundheitsmarktes präsentieren.

Im Klartext bedeutet der Dreipunkteplan eine weitere Aufweichung des medizinischen Datenschutzes. „Übertriebener Datenschutz dürfe die Versorgung nicht verunmöglichen“, betonte Spahn auf der Medizin-Messe. Die Digitalisierung sei besonders in diesem Bereich „Chance und Verheißung“, denn das Gesundheitsministerium arbeite gerade daran, ein besonders sicheres Netzwerk für Gesundheitsdaten aufzubauen. Nun müssten nur noch die Bürger ihre Daten „spenden“.

Dank künstlicher Intelligenz könnten die Daten zu neuen Erkenntnissen führen. In den geplanten elektronischen Patientenakten sollen dann alle Befunde, Diagnosen, Therapien und Arztbriefe eines Patienten enthalten sein. Ärzte, Praxen und Kliniken sollen auf diese Datenbanken Zugriff erhalten.“

Die Gesundheitsindustrie darf sich über „Ihren“ Minister freuen, wie Sie hier sehen…

 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

4 Kommentare zu "Jens Spahn: Patientenakte kommt – Datenschutz dafür doch noch nicht…."

  1. Wenn die öffentliche Patientenakte kommt, ist das Einbruch in meine Privatsphäre. Wie weit werden wir noch entmündigt. Da gibt es nur eines, alle Politiker zum Tempel jagen, einer wie der andere korupt und verlogen. Nur auf ihren eigenen Vorteil aus.

  2. Warum sitzt so ein widerlicher Lovbbyverbrecher nicht im Knast? Und warum dürfen Politiker überhaupt noch frei rumlaufen? Das alles ist mir nicht etwa rätselhaft, aber trotzdem eine berechtigte Frage.

  3. Wieviel Kohle bekommt wohl der Bilderberger-Stricher dafür?

  4. Einfach sich mal mehr mit der Nazurmedizin beschäftigen!!!
    Die Natur hat gegen und für alles eine Lösung!!!!!
    Ganz ohne Akte!!!!!!!

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*