+++ Jens Spahn und seine Erkenntnisse: „Zwei-Klassen-Medizin“ gibt es gar nicht +++

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wtgbeitragmerz9122017

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Jens Spahn: Kritiker meinen, der Mann stehe nicht gerade mitten im Leben. Immer wieder ignoriert er, wie es in er Bevölkerung, wie die soziale Situation tatsächlich ist. Spahn äußert sich dabei zu fast allem. Er meint, „Hartz IV“ zu kennen und glaubt nun, die „Zwei-Klassen-Medizin“ gebe es nur als gefühltes Problem. Ein echtes Problem sei diese nicht.

Erstaunliche Erkenntnisse

Diese Aussage kennen wir fast nur von einigen Vertretern der Ärzteschaft. Die Zwei-Klassen-Gesellschaft macht sich nach Meinung von Kritikern und Beobachtern ja vor allem dadurch bemerkbar, dass die gesetzlich Versicherten deutlich schlechter behandelt werden als private Patienten. Dies fängt gerade bei den Wartezeiten an. Wer hätte noch nicht erlebt, bei bestimmten Ärzten monatelang zu warten. Wer kennt die Geschichten um bevorzugte Privatpatienten nicht?

Fraglich ist nun, woher Spahn seine Erkenntnisse nimmt? Seine Meinung leitet er eher logisch her. Die Krankheiten, so lässt er uns Volk wissen, würden nicht zwischen gesetzlichen und privat versicherten Kunden unterscheiden. Immerhin: Terminunterschiede kennt er. Jetzt kommt seine rasche Lösung: Terminservicestellen – mit 24-Stunden-Diensten.

Erstaunlich, wenn überall zu lesen ist, dass die Notaufnahmestellen in Krankenhäusern sich schon darüber beschwert haben, dass die Arbeit nicht mehr zu bewältigen sei: Viele Kranke gehen in die Krankenhäuser, um sich wenigsten etwas versorgen zu lassen. Weil die Ärzte vor Ort dazu nicht mehr in der Lage sind oder sich nicht mehr in der Lage dazu sehen. Und weil es in vielen Landstrichen keine Ärzte mehr gibt oder deutlich zu wenige. Ein Problem, das schon seit vielen Jahren bekannt ist.

Spahn will es mit einer Terminservicestelle regeln – wir dürfen gespannt sein, ob sich das System mit solchen Organisationen schnell verbessern lässt.

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