Jetzt droht auch noch der Stellenabbau

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Der Dax-Konzern VW hat 2018 einen Rekordgewinn von 17 Milliarden Euro erzielt. In den letzten 10 Jahren erzielte der Konzern insgesamt 100 Milliarden Euro Gewinn. Die Deutsche Post AG hat vergangenes Jahr immerhin 3,2 Milliarden Euro Gewinn eingefahren. Für 2019 erwartet der Konzern einen Gewinn von 4,2 Milliarden Euro und für das Jahr 2020 satte 4,8 Milliarden Euro.

Dennoch sehen sich laut „Handelsblatt“ die Dax-Konzerne dazu genötigt, insgesamt 100.000 Stellen abzubauen, weil die Weltwirtschaft schwächelt. Steigende Löhne, der digitale Wandel sowie die Umstellung auf E-Mobilität würden Unternehmen zum Sparen zwingen. Der Fachkräftemangel, der vergangenes Jahr noch so laut bejammert wurde, scheint auf einmal wie weggeblasen.

Um den Stellenabbau zu rechtfertigen und einzuläuten, hat vergangenes Jahr jeder dritte Dax-Konzern seine Aktionäre mit „Ertragswarnungen schockiert“. Der Dax brach daraufhin zunächst ein. Im Gesamtjahr 2018 sei er um 18 Prozent gefallen, so das „Handelsblatt“. Die Ergebnisrückgänge aus dem vergangenen Jahr würden jetzt „ihren Weg in die Realwirtschaft finden“. Mit Hilfe von Fluktuationen, Vorruhestandsregelungen und Abfindungen sollen nun rund 100.000 Stellen abgebaut werden, die meisten bei Volkswagen mit mehr als 30.000 Stellen. Die Deutsche Post will jährlich rund 400 Millionen Euro einsparen.

Die Unternehmen hätten in den vergangenen Jahren schon „einiges getan, um ihre Kosten zu senken“, heißt es weiter beim „Handelsblatt“ „Daher sei der Spielraum angesichts der schwächeren Konjunktur kleiner“. Wenn es den Dax-Konzernen jedoch gelänge, ihre Personalkosten um ein Prozent zu senken, würden sich die Gewinne um durchschnittlich fast zweieinhalb Prozent erhöhen. Denn eine rasche Rückkehr zur Hochkonjunktur sei nicht zu erwarten, wie auch der Sachverständigenrat der Bundesregierung feststellte: „Die deutsche Industrie habe die Folgen der merklichen Abschwächung es außenwirtschaftlichen Umfeldes stark zu spüren bekommen“.

Fazit: Selbst wenn sich die Weltwirtschaft abschwächt, werden die Dax-Konzerne noch immer stattliche Gewinne einfahren können. Und für die Rekordgehälter in den Vorstandsetagen dürfte es noch allemal reichen. Wo ist bei Milliarden-Gewinnen ein „Zwang zum Sparen“? Von steigenden Löhnen kann ebenfalls kaum die Rede sein. Denn Lohnsteigerungen decken gerade einmal das Inflationsziel der EZB ab. Unterm Strich verdienen die Arbeitnehmer nicht mehr. Es ist schon sehr verwunderlich, dass solche „Lohnsteigerungen“ angesichts der hohen Milliardengewinne und fast zweistelligen Umsatzrenditen für die Dax-Konzerne nicht zu verkraften sind.

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2 Kommentare zu "Jetzt droht auch noch der Stellenabbau"

  1. Bin der rufer in der wueste..alles was ich vernuenftigd sage..nix..erfunden erlogen angst machen..bin mein lebe lang im nicht europa gearbeitef..spreche etl sprache incl lll asien…europa ist 4 % der weltbevoelkerung..ein hundeschiss in der pampa..nun changsd los geworden ..dekadent einfallslos..am ende…grosse geschweawtzigkeit..verbloedet verdummt und hirnmanipuliert..grossmaeulig..besserwissend..herre rasse..vorbei das rauben mit waffen..u raub mit kredit geld..vollgefressne dickbauch zombis ueber reguliert freiheits beraubt. Das ist das ende in blut asche u hunger…gibts nicht ????geht nicht..u das geht sehr sehr schnell..amen..europa hat nix..keine energie keine rohstoffe…hatte mal ideen u fleiss..vorbei

  2. Wir sind im modernen Feudalismus angekommen, jeder spürt es.

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