+++ Jetzt warnt CDU Rom: EU-Austritt Italiens hätte fatale Folgen für Deutschland +++

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Nachdem Politiker in Berlin eine Warnung an Rom sendeten, den Anti-EU-Kurs beizubehalten, folgte heute der CDU-Wirtschaftsrat. Er warnte den designierten italienischen Regierungschef Giuseppe Conte davor, Deutschland zu erpressen. Was sich in Italien anbahne, sei brandgefährlich und könne das Ende des Euro bedeuten, schreibt die „Welt“. Die „römischen Populisten“ würden bewusst die Zukunft des Euro aufs Spiel setzen.

Für Deutschland wäre ein Austritt Italiens aus der Euro-Zone problematisch, weil dann auch andere Länder schnell folgen könnten. Die deutsche Wirtschaft profitiere stärker als jedes andere EU-Land vom Euro. Die Folgen eines Euro-Crashs für Deutschland würden geringe Unternehmensgewinne und folglich geringe Löhne nach sich ziehen und damit dem Land große Steuerausfälle bescheren.

CSU-Ministerpräsident Söder sagte, es müsse alles getan werden, um Italien „zur Vernunft“ zu bringen. Er warnte die neue Regierung ebenfalls davor, deren Pläne umzusetzen. Damit würde Italien die ganze Eurozone bedrohen. Die neuen Regierungsparteien Lega und Fünf-Sterne-Bewegung wollen die Sparpolitik des hoch verschuldeten Landes beenden und gehen auf Konfrontationskurs mit der EU.

Führende Politiker Italiens sind seit Langem der Ansicht, dass das geringe Wirtschaftswachstum des Landes die Schuld des Spardiktats aus Brüssel ist. Giuseppe Conte muss aktuell das Kabinett zusammenstellen. Als Finanzminister wird der Euro- und Deutschlandkritische Paolo Savona in Erwägung gezogen. Er sei in der Lage, Italien in das Zentrum der Diskussion in Europa zur rücken, sagte Lega-Chef Salvini.

Savona ist der Ansicht, die Eurozone sei vor allem ein Konstrukt, das Deutschland nütze. Er bezeichnete den Euro als „deutschen Käfig“. Zwar soll Savona keinen Euro-Ausstieg forcieren wollen. Doch Italien müsste darauf gefasst sein, wenn es dazu gezwungen sei.

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