Jobwechsel? Merkel will sich mehr um Europa kümmern

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In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel jüngst, „sie wolle sich mehr um das Schicksal dieses Europas kümmern. Sie fühle ein gesteigertes Gefühl der Verantwortung.“ Viele würden sich Sorgen um Europa machen – auch sie selbst. Erst kürzlich sprach EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker davon, dass er Angela Merkel als „hochqualifiziert“ für einen Führungsposten in der EU ansehe. Er könne sich nicht vorstellen, dass „Angela Merkel in der Versenkung verschwinde – sie sei nicht nur eine Respektsperson, sondern ein liebenswertes Gesamtkunstwerk…“ Bislang hatte Merkel jedoch immer betont, ihre politische Karriere nach dem Ausscheiden aus dem Kanzleramt beenden zu wollen.

Tatsächlich gibt es Gerüchte darüber, dass Angela Merkel nach den EU-Wahlen von ihrem Amt als Bundeskanzlerin zurücktreten könnte. Vor allem wenn die Wahlergebnisse eine eindeutige Sprache sprechen. Sollte der Druck innerhalb der CDU dann zu stark werden, wäre es denkbar, dass Merkel tatsächlich ein EU-Amt übernimmt. Nach den EU-Wahlen am 26. Mai dürfte Macron neben Merkel eine zentrale Rolle bei der Verteilung der Spitzenposten sein. Denn nach den Wahlen wird die Besetzung zentraler Führungsposten neu entschieden. So das Amt des EU-Kommissionspräsidenten, die EU-Ratspräsidentschaft sowie die Präsidentschaft der Europäischen Zentralbank (EZB).

In Spekulationen wird Merkel als mögliche Nachfolgerin von EU-Ratspräsident Donald Tusk angesehen. Obwohl Merkel in ihrem Interview mit der „SZ“ Meinungsverschiedenheiten mit Macron einräumte, sieht sie das „Verhältnis zu dem französischen Präsidenten als unbelastet an.“ In den großen Linien stimme sie mit Macron überein. Das Verhältnis zu Macron habe sich nicht verschlechtert, so Merkel. In den Kernfragen, wohin sich Europa, die Wirtschaft und der Klimaschutz hinbewegen solle, sei sie mit Macron auf einer „Wellenlänge“.

Vor wenigen Stunden dementierte Merkel die Spekulationen über ein mögliches EU-Amt jedoch erneut und teilte den Medien mit, dass „ein Wechsel auf einen EU-Posten ausgeschlossen sei. Es gelte weiter, dass sie für kein weiteres politisches Amt, egal wo es sei, auch nicht in Europa, zur Verfügung stehe.“ Nach den EU-Wahlen am 26. Mai werden wir mehr wissen. Wir haben jetzt schon eindeutige Hinweise auf das, was passieren wird…. 

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4 Kommentare zu "Jobwechsel? Merkel will sich mehr um Europa kümmern"

  1. wer soll das denn glauben hahaha merkel ist eine verlogene alte —ohne wenn und aber die altparteien müssen weg

  2. Jetzt hat sie den Karren im Dreck gefahren und andere müssen ihn wieder raus ziehen oder noch tiefer schieben. Das schlimmste was uns passieren konnte war Frau Merkel, meine Meinung.

  3. Man muss sich immer fragen, wozu wird die Merkel überhaupt gebraucht? Hätte sie nicht genauso eine Qualifikation ihre AsylantenHEIME auf Hochglanz zu polieren? Dort könnte sie ihre Beine spreizen, ihre wahren Stärken leben und die Straftaten in ihrem Land mildern.

  4. Das Problem hier in Deutschland ist, dass die Bundesregierung alles machen kann was sie will. Solange das Volk nie widerspricht, stimmt sie automatisch alles zu durch ihr stillschweigen. Entweder es bewegt jeder seinen Allerwertesten oder ihr seid verloren! Die Bundesregierung wird ihr Ding gnadenlos durchziehen, koste es was es wolle. Oder glaubt ihr allen ernstes, dass wenn Frau Merkel weg ist dass es dann besser wird? Eine Geschäftsführerin geht, eine Neue kommt! Entweder ihr bewegt euch oder ihr seid raus! Ganz einfach ist das!

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