Kanzlerumfrage Merkel gegen Merz: Merkel schneidet besser ab

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Das Umfrage-Institut Forsa hat im Auftrag von RTL und n-tv eine Umfrage darüber gemacht, ob man eher Merkel oder lieber Merz als Kanzler wählen würde. Laut „Welt“ soll Friedrich Merz, der sich um den Parteivorsitz bewirbt, „deutlich“ schlechter als Merkel abgeschnitten haben.

Im direkten Vergleich mit der SPD-Parteivorsitzenden Nahles erreichte die Kanzlerin 45 Prozent, Nahles nur 10 Prozent. Merz erreichte im Vergleich mit Nahles 37 Prozent, Nahles 13 Prozent. Wenn die SPD Scholz als Kanzlerkandidaten aufstellen würde, fiele das Ergebnis knapper aus. Merkels Vorsprung zu Scholz liegt bei 38 zu 21 Prozent. Merz liegt im Vergleich zu Scholz mit 31 zu 28 Prozent nur knapp vorne.

Nach einer Umfrage des Instituts „Emnid“ für die „Bild am Sonntag“ sollen 54 Prozent der Unionsanhänger Merkels Rückzug vom Parteivorsitz bedauern. 46 bedauern Merkels Schritt nicht. Bei den Unionsanhängern würden sich 44 Prozent für Merz als Parteivorsitz entscheiden, 39 Prozent für Kramp-Karrenbauer und nur 9 Prozent für Spahn.

Beim Trendbarometer von RTL und n-tv stürzt die SPD auf Bundesebene weiter ab und käme demnach nur noch auf 13 Prozent. Die Union konnte sich um einen Prozentpunkt auf 27 Prozent verbessern.

Nach seiner Pressekonferenz am 31. Oktober, bei der Friedrich Merz seine Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz bekanntgab und sich Fragen von Journalisten stellte, kommentierte nun auch Kanzlerin Merkel den möglichen Parteivorsitz mit Friedrich Merz. Merkel äußerte sich am Montag „entspannt“ über eine mögliche Zusammenarbeit mit Merz. Ihr Verhältnis zu Merz sei immer so gewesen, dass sich „zwei Politikbegeisterte ausgetauscht“ hätten. Natürlich sei man nicht immer einer Meinung gewesen, so Merkel. Doch man habe in der Zusammenarbeit stets Lösungen gefunden.

Bundesfraktionsvorsitzender Hermann Gröhe hat die Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz davor gewarnt, mit „Anti-Merkel“-Parolen aufzutreten. „Wer als Anti-Merkel auftritt, der verliert“, sagte Gröhe in einem Gespräch mit der „Bild“-Zeitung. In der Emnid-Umfrage der „Bild“-Zeitung favorisieren 38 Prozent der Befragten Friedrich Merz als Parteivorsitzenden. Kramp-Karrenbauer konnte nur 38 Prozent der Stimmen für sich gewinnen, Spahn nur 13 Prozent.

Nach den schweren Stimmverlusten der CDU und CSU bei den Landtagswahlen hatte Merkel angekündigt, nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren zu wollen. Sie habe aber vor, bis 2021 Kanzlerin zu bleiben. Sigmar Gabriel (SPD) ist jedoch der Meinung, dass Merkel schon nach der Europawahl im Mai 2019 das Kanzleramt abgeben könnte. Und das würde vermutlich auch das Ende der großen Koalition bedeuten, so Gabriel.

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