Kein Comeback? – AKK verhindert Ministerposten für Merz

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Die Wahl zum CDU-Vorsitzenden am 7. Dezember 2018 ist sehr knapp ausgegangen. Annegret-Kramp-Karrenbauer lag nur mit wenigen Stimmen vor Friedrich Merz, dem Wunschkandidaten der CDU-Werteunion, von Günther Oettinger und von Wolfgang Schäuble. Angela Merkel konnte sich erneut durchsetzen und ihren Klon AKK als CDU-Vorsitzende einsetzen lassen. Die Enttäuschung darüber, dass Merz es wieder nicht gegen Merkel geschafft hat, saß bei vielen CDU-Parteimitgliedern tief. Rasch wurden Forderungen laut, wenigstens einen Ministerposten für Merz zu schaffen. Kramp-Karrenbauer kündigte nach ihrer Wahl zur CDU-Vorsitzenden an, sich „einer möglichen Einbindung von Merz in die Parteiaufgaben nicht verschließen zu wollen.“

Offensichtlich wollte AKK mit ihrer Äußerung damals nur die aufgebrachten Gemüter beruhigen. Vermutlich hat Angela Merkel ihr davon „abgeraten“, Merz ins Bundeskabinett zu holen. Denn Merz ist Merkels Erzfeind. Und gemeinsam mit Schäuble hätte er ihr eventuell gefährlich werden können. Dass Merkel diesen Widersacher nicht im Kabinett haben will, ist nachvollziehbar. Nachvollziehbar ist ebenfalls, dass Kramp-Karrenbauer jetzt verkündete, das Kabinett nicht zugunsten von Friedrich Merz umzubilden. „Das Kabinett ist vollzählig. Es gibt also keinen Handlungsbedarf für die Kanzlerin“, so Kramp-Karrenbauer. AKK ist Merkels Schergin, solange diese Kanzlerin ist. Merz bekommt also keinen Ministerposten.

Einige CDU-Parteimitglieder können sich hingegen Merz weiter als Kanzlerkandidaten vorstellen. Angeblich will sich Kramp-Karrenbauer im Februar erneut mit Merz beratschlagen, ob es Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt. Es ist davon auszugehen, dass es bis zu dem erneuten Treffen zwischen Merz und AKK zu keinen weiteren Äußerungen zu Merz‘ politischer Zukunft kommen wird. Der neue Beratungstermin im Februar dürfte nur ein weiteres Hinhalten für Merz sein, damit Merkel und AKK Zeit haben, ihre Schachfiguren neu zu positionieren. Solange Merkel Kanzlerin ist, wird Merz niemals einen Posten in der Bundesregierung erhalten. Zudem wird Merkel zu verhindern wissen, dass Merz ihr Nachfolger als Kanzler wird. Sie wird alles daran setzen, dass ihr Abziehbild, Kramp-Karrenbauer, ihre politische Nachfolge antritt.

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1 Kommentar zu "Kein Comeback? – AKK verhindert Ministerposten für Merz"

  1. Kurd Albrecht v. Ziegner | 5. Januar 2019 um 10:08 | Antworten

    Als altes Parteimitglied (1972) bin ich heute von der CDU enttäuscht. AKK ist ein Abklatsch von Dr. Merkel, die der „Antifar“ mehr glaubt als dem Verfassungsschhutz. Der Präsident des Verfassungsschutzes mußte gehen und die „ANTFA) hat gewonnen. Wo ist Deutschland geblieben. Trotz CDU-Mitgliedschaft kann ich zur Zeit die CDU nicht wählen. Ich bin 1972 in die CDU eingetreten, weil sie sich von unseren „Linken“ abhob. Heute ist die CDU weit nach „LINKS“ abgerückt, das kann ich nicht mehr vertreten.
    K.A.v. Ziegner

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