Keine Pressefreiheit wenn Erdogan bei Merkel ist

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(189)

Während der Pressekonferenz von Kanzlerin Angela Merkel und dem türkischen Präsidenten Erdogan am Freitag kam es zu einem Eklat. Der türkische Journalist Yigit wurde vor laufenden Kameras von deutschen Sicherheitsleuten abgeführt. Merkel und Erdogan grinsten sich dabei an.

Der Journalist einer Erdogan-kritischen Online-Zeitung aus Hamburg trug ein T-Shirt mit der deutsch-türkischen Aufschrift: „Pressefreiheit für Journalisten in der Türkei“. Als Yigit abgeführt wurde, rief er noch laut, „er habe nichts getan“. Er war für die Pressekonferenz ordnungsgemäß als Journalist akkreditiert. Die Sicherheitsleute packten den Mann unterm Arm und zogen ihn aus dem Raum. Die für den Schutz Erdogans zuständigen türkischen Sicherheitsbeamten sollen angeblich nervös reagiert haben. Deutsche Sicherheitskräfte hätten befürchtet, die Kollegen könnten sich auf den Journalisten stürzen, hieß es.

Regierungssprecher Seibert rechtfertigte das Vorgehen der Sicherheitskräfte: „Wir halten es bei Pressekonferenzen im Kanzleramt wie der Deutsche Bundestag: keine Demonstrationen oder Kundgebungen politischer Anliegen“, twitterte Seifert. Das gelte unabhängig davon, ob es sich um ein berechtigtes Anliegen handele oder nicht.

Yigit sagte Journalisten nach seiner Aktion, er kämpfe für die Menschenrechte in der Türkei. Auch die Rechte von Journalisten in der Türkei würden mit Füßen getreten. Erdogan könne in Deutschland nicht „einfach so eine Show abziehen“. Er müsse sich auch in Deutschland Kritik stellen. Yigit erhielt Hausverbot im Bundeskanzleramt, wo die Pressekonferenz stattfand.

In der Türkei sind Redaktionen juristischen Repressalien ausgesetzt. Viele mussten sogar ihre Arbeit ganz einstellen oder wurden durch staatstreue Reporter und Journalisten ersetzt. Die Vereinigung „Reporter ohne Grenzen“ berichtet, dass sich in der Türkei mehr als 100 regierungskritische Journalisten in Haft befinden sollen.

Der ehemaliger Chef-Redakteur einer türkischen Oppositionszeitung musste aus der Türkei fliehen, weil man ihm dort wegen angeblicher Spionage und Hochverrats Haft androhte. Der Ex-Chefredakteur Dündar floh nach Deutschland. Auch er hatte sich für die Pressekonferenz akkreditiert. Nachdem Erdogan im Vorfeld androhte, die Pressekonferenz im Bundeskanzleramt abzusagen, erschien Dündar nicht auf der Pressekonferenz. Vermutlich wurde ihm die Akkreditierung durch das Bundeskanzleramt wieder entzogen.

Einige Journalisten sollen am Einlass zur Pressekonferenz befragt worden sein, ob sie schonmal in der Türkei waren und welche Fragen sie bei der Konferenz stellen wollten. Zwar werden systemkritische Journalisten in Deutschland noch nicht wie in der Türkei inhaftiert. Die Vorfälle anlässlich der Pressekonferenz mit Erdogan sind von Pressefreiheit allerdings weit entfernt.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

13 Kommentare zu "Keine Pressefreiheit wenn Erdogan bei Merkel ist"

  1. Es war von Anfang an klar, dass Merkel u Erdogan keine Kritik an ihrer Politik zulassen. Sie reden sich alles schön. Doch wenn man genau hinschaut…..Wo bitte stehem diese „exellenten“ Schauspieler heute? Beide haben „ihre“ Länder in den Abgrund getrieben. Die türkische Währung ist keinen Pfifferling mehr wert. Beide Politiker haben ihren Posten zur Unterdrückung der Völker missbraucht.

  2. Bananenrepubliken!

  3. Was für ein Spiel spielt Merkel gemeinsam mit Erdogan? Führen sie uns an der Nase rum? Das Beider grinsen , wäre die Bestätigung. Auf was müssen wir gefasst sein?Irgentwas führen sie im Schilde. Das schnelle Zusammentreffen, ist mehr als verdächtigt.Wir werden es schneller sehen ,als es uns lieb ist.

  4. was würd ich geben wenn am 3.10.18 Merkel und die ganze Mafia um sie herum festgesetzt würden. Eine kurzfristig anberaumte Verurteilung zu Lebenslänglich dieser Verbrecherbande.

  5. Was darf sich dieser Antimensch mit seinen Söldnern noch alles in unserem Land und gegen das Deutsche Volk erlauben.?????
    In Bayern sind in 2 Wochen und in Hessen in knapp 4 Wochen Wahlen und ich hoffe das den Bayern und den Hessen die Augen aufgegangen sind wer unser Deutschland kaputt regiert. Deutschland mach endlich die Augen und Ohren auf und lasse unser Volk nicht von diesen Typen zerstören. Entscheide dich für unser Volk Danke !!!

  6. Und da muss man sich fremdschämen für sämtliche „Journalisten“, die noch vor Ort waren. Die hätten alle geschlossen mit ihrem Kollegen den Raum verlassen und sich solidarisch erklären müssen. Dann hätten Merkel, Seibert und Erdogan zusehen können, wie sie sich ohne Presse der Öffentlichkeit präsentieren wollten. Das wäre die einzige richtige Reaktion gewesen, aber unsere feigen und gehirngewaschenen Medienvertreter sind zu so etwas ja nicht fähig. Nein, in den Knast kommt dieser Journalist wohl (noch) nicht, der sich überhaupt nichts zuschulden kommen ließ, aber weit sind wir nicht mehr davon entfernt, dass Merkel türkische Verhältnisse übernimmt. Eigentlich kann Erdogan sogar noch etwas von ihr lernen – denn ob ER diesen Journalisten auch entfernt hätte, ist fraglich.

  7. Charly Whiskey | 1. Oktober 2018 um 19:55 | Antworten

    Es ist doch alles Theater. Warum schauen wir uns das an? Wahlen sind Betrug. Wir sind immer noch nicht reif genug für uns selbst zu denken. Die Umerziehung seit 100 Jahren zeigt Früchte. Wir sind glückliche Sklaven, oder etwa nicht?

  8. In den Knast sind unsere kritischen Journalisten nicht gekommen, aber Berufsverbote u.a.ist eine beliebte Praxis, die die Regierung anwendet. Wenn es mit Deutschland so weiter geht, werden wir das auch erleben. Wähler wacht auf!!

  9. Hans-Dieter Brune | 1. Oktober 2018 um 20:03 | Antworten

    Was kümmern uns die Verhältnisse in der Türkei? In Deutschland unter der Sonnenkönigin gibt es doch auch keine Meinungsfreiheit mehr. Ich selbst wurde verurteilt zu 110 Tagessätzen wegen Volksverhetzung, weil ich gegen die Unfrieden stiftende, zerstörerische Politik von Merkel, zwar in harten Worten, geschrieben habe. Angela Merkel müsste verurteilt werden wegen Volksverhetzung, weil sie den Frieden in Deutschland enorm gestört hat. Das ist nämlich das Kriterium für §130 Volksverhetzung.

  10. Marianne Potasznik | 1. Oktober 2018 um 21:55 | Antworten

    Es ist wirklich traurig, wo wir hingekommen sind.

  11. Gestern wurde ich bei der unabhängigen NEOPResse mehrmals gesperrt !!
    Der immer beliebtere ,,Deutschsprech““ alle die sich durch Schrift, Demo und Sprache Luft machen sind Braun – Nazis – Blaune – Hasser und , und , und gegen Deutsche ist ja jedes Mittel Recht damit ja sehr sehr schnell die Deutschen vernichtet werden.
    Ich hätte gen mal eine bestimmte Statistik :
    Wie viele DEUTSCHE wurden durch Merkels Facharbeiter, Waffen und Panzerhändler Sigi Gabriel’s Goldstücke abgestochen , gemordet , zwangs vergewaltigt , geschlagen und auf offener Straße bespuckt und getreten , nur seit dem 04 September 2015 ????
    Schick ich erst mal ab!

  12. Merkel und der Rest dieser Versager hasst Deutschland sowieso. Die Türkei würde sich daher für alle Deutschlandhasser als ständiger Wohnsitz bestens anbieten, aber dann würde sich in Deutschland möglicherweise einiges zur Normalität wenden. Ich glaube, dass viele Menschen inzwischen den Tag herbei sehnen, wo alles wieder normal wird in diesem eigentlich sehr schönen Land.

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*