UNGLAUBLICH: Kim und TRUMP-Deal in Singapur schockt die EU

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Die Vorberichterstattung auf das große Treffen zwischen Kim Jong Un und Donald Trump fiel in Deutschland fast verächtlich aus. Klein gehalten, zaghaft, wurde analysiert, das Treffen könne nach kurzer Zeit vorbei sein. Nun ist alles anders gekommen… Ein Schock für die EU?

Bereits am Sonntagmorgen landete der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un mit einer Maschine der Air China in Singapur; nur wenige Stunden vor der erwarteten Ankunft Donald Trumps. Noch bis vor einem Jahr hätte kaum jemand ein Treffen zwischen den beiden Staatschefs für möglich halten können, ohne verspottet zu werden. Damals legte sich Kim Jong Un noch regelmäßig verbal mit dem US-Präsidenten an und provozierte auch China mit seinen Atom- und Raketentests. Die Angst vor einer nuklearen Auseinandersetzung ging in der Welt um.

Jetzt wird es spannend….

Die USA befürchteten anscheinend, dass das nordkoreanische Raketenprogramm weiter vorangeschritten sein könnte, als bisher angenommen. Noch im Januar verkündete Kim in seiner Neujahrsansprache, sein Land sei nun eine Atommacht. Indirekt wollte Kim damit signalisieren, dass man sich mit ihm nur noch auf Augenhöhe unterhalten könne.

Kurz vor den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang kam dann die große Kehrtwende. Kims Schwester Kim Yo Jong wurde als Botschafterin nach Südkorea geschickt. Sie ist eine der wichtigsten Figuren im nordkoreanischen Machtapparat. Sie übergab dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In einen Brief ihres Bruders. Dieser regte darin ein Treffen an, was schließlich am 27. April stattfand.

Auch Trump reichte Kim Jong Un wenig später seine versöhnliche Hand. Über den südkoreanischen Sicherheitsberater ließ er Trump einen Brief zukommen, in dem er ein Treffen vorschlug. Trump nahm die Einladung postwendend an. Jetzt war der große Tag gekommen, an dem die beiden Machthaber aufeinandertrafen. Die Ergebnisse sind besser als je vermutet, so ließ es Trump verkünden. Es kam zu einer gemeinsamen Erklärung, die jedoch relativ schwammig ausgefallen ist, so die ersten Meldungen. Darin wird als Endziel eine Denuklearisierung verkündet. Dennoch sollte nicht vergessen werden:

Beide Staaten saßenmit unterschiedlichen Erwartungen am Verhandlungstisch.

Trump machte deutlich, dass Pjongjang nur deshalb zu Verhandlungen bereit gewesen sei, weil die nochmals verschärften Sanktionen durch die USA und China Wirkung gezeigt hätten. In der Erklärung von Kim und Moon, die Ende April zwischen beiden koreanischen Staatschefs getroffen wurde, sprach man sich für eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel aus. Ob Pjongjang dazu tatsächlich bereit sein wird, bleibt abzuwarten. Denn das Atomarsenal ist Kims Lebensversicherung. Zudem könnte sein Vertrauen durch die Aufkündigung des Iran-Atom-Deals durch Trump geschwächt worden sein.

Kim sah sich daher nicht als Bittsteller. Trump jedoch wird seine Konzessionen nur ausgesprochen haben, wenn Kim glaubwürdig abrüsten will und wird. Die gemeinsame Erklärung nun überraschte die Welt – die sich die Frage stellt, ob die Absichtserklärungen relativ unverbindlich sind ODER die große Kehrtwende darstellen.

China: Der große Unbekannte

Unklar bleibt die Rolle Chinas. China dürfte als Partner von Nordkorea Alleingänge von Kim nicht „dulden“ bzw. konterkarieren. Insofern bleibt die Situation spannend: Will (und kann) Trump die eurasischen Ziele, die Kooperation Chinas mit Russland und der EU gegen die USA unterlaufen? Ist Nordkorea bzw. das neue Abkommen die Chance, ein neues Bündnis zu schmieden oder zumindest zu beginnen?

Die Reaktionen in Deutschland und Europa auf die Unterzeichnung jedoch deuten in diese Richtung. Denn die Freude über den überraschenden „Frieden“ hielt sich in den ersten Kommentaren doch sehr zurück. Die Medien, etwa im sogenannten Frühstücksfernsehen von ARD und ZDF konnten keine Originalstimme von deutschen Politikern oder gar von Außenminister Heiko Maas einfangen, der sich lieber mit der Ukraine beschäftigt. Statt einer Analyse zum Thema Nordkorea/USA sahen die Zuschauer einen Vorbericht auf die Fussball-WM in Russland un die angeblich etwas miesepetrige Stimmung der Russen im Vorfeld der Großveranstaltung.

Die EU hat noch keine Antwort auf die mögliche neue Koalition in Asien gefunden.

Es wird Überraschungen für die EU, für Deutschland und für uns alle geben – die neue geostrategische Dimension.

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