Kinderschänder-Ring in Freiburg: Staatsanwalt ermittelt gegen Jugendamt

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Staufen

Im Januar wurde der der erschütternde Fall einer Mutter aus Staufen bei Freiburg und ihres Lebensgefährten bekannt, die ihren neunjährigen Jungen an Kinderschänder zur Vergewaltigung verkauft hatte. Das Paar soll den Jungen selbst vielfach missbraucht und ihn über zwei Jahre lang Männern im Internet für Vergewaltigungen gegen Geld angeboten haben. Insgesamt musste der Junge neun Jahre lang Missbrauch über sich ergehen lassen, bis er vom Landeskriminalamt befreit wurde.

Im Juni wurde der Lebensgefährte der Mutter zu einer viermonatigen Haftstrafe wegen Verstoßes gegen Führungsauflagen verurteilt. Das Urteil wurde jedoch nicht rechtskräftig, weil der Mann bereits 2010 zu einer Haftstrafe von über vier Jahren wegen Missbrauchs verurteilt worden war. Das Kind kam damals in staatliche Obhut, nachdem ein Pädophilenring, der von dem Lebensgefährten organisiert wurde, zerschlagen worden war. Das Jugendamt hatte den Jungen damals der Mutter entzogen, ihn jedoch nach einer Entscheidung des Familiengerichts wieder zurückgegeben.

Jetzt ermittelt der Oberstaatsanwalt. Denn im Juli stellte sich heraus, dass das Jugendamt Hinweise von einer Lehrerin und des Schulleiters des Jungen erhalten hat. Darin äußerten sie den Verdacht, dass der Junge zuhause misshandelt werde. Das Jugendamt hatte jedoch weder Gespräche mit dem Jungen, noch mit der Schule geführt. Das Jugendamt informierte auch weder Polizei noch örtliche Gerichte über den Verdacht, obwohl der Lebensgefährte der Mutter bereits wegen schweren Kindesmissbrauchs vorbestraft war. Demnach hätte er keinerlei Kontakt mehr zu Kindern haben dürfen.

In der über hundert Seiten langen Anklageschrift werden außerdem Fesselungen, Demütigungen, Beschimpfungen, Drohungen sowie körperliche Gewalt beschrieben. Die dem Paar vorgeworfenen Taten haben sich laut Staatsanwalt von 2015 bis Herbst 2017 ereignet. Seitdem ist der Junge endgültig in staatlicher Obhut. Jugendamt und Landgericht Staufen schieben sich jetzt gegenseitig die Verantwortung zu. Doch in Staufen und Freiburg wollen die Bürger das fahrlässige Handeln von Jugendamt und Landgericht nicht einfach so hinnehmen. Denn zahlreiche Anzeigen sind gegen die Zuständigen von Jugendamt und Justiz eingegangen.

Der Staatsanwalt prüft jetzt, ob es zu strafrechtlich relevanten Versäumnissen durch das Jugendamt und die Freiburger Justiz gekommen ist.

 

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12 Kommentare zu "Kinderschänder-Ring in Freiburg: Staatsanwalt ermittelt gegen Jugendamt"

  1. reiner tiroch | 14. Juli 2018 um 9:32 | Antworten

    Damit das Kindergebumse endlich mal aufhört bin ich dafür, dass alle Kinderschänder erschossen werden.

  2. Ich möchte jetzt schon Wetten darauf abschließen, dass es weder zu einer Verurteilung der Justiz, noch des Jugendamtes kommt. Warum ich dieser Meinung bin, das behalte ich lieber für mich. Ist gesünder!

  3. Der Beamtenmoloch in Deutschland ist der reine Dreck. Faul, dumm und kriminell.

    • Ehrengard Becken-Landwehrs | 15. Juli 2018 um 10:33 | Antworten

      Tolles pauschales Urteil! Wie wär’s, sich an die eigene Nase zu fassen, wenn man so einen Kommentar abgibt?
      Im übrigen wurde der Beamtenstatus durch die Alliierten 1945 gelöscht. Warum wir trotzdem „Beamte“ in der BRiD rumlaufen haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht mal darüber nachforschen?

  4. Ich schließe mich dem Kommentar von Cheffre an.
    Die Mehrheit der Beamten und das überall auf der Welt sind das Letzte. Korrupt, abgehoben und überheblich. Buckeln nach oben und treten nach unten. Glauben viel zu arbeiten, sind dabei aber faul und bequem, meistens hinterfotzig und intregant den Bürgern gegenüber. Wenn sie einen Fehler machen dann lügen sie und versuchen sich abzuputzen und die Schuld auf Andere zu schieben. Sorry, ich spreche aus eigener Erfahrung im Umgang mit Beamten.

  5. diesem Dreck gehört alles abgschnitten was länger als 1 cm ist dann hört das hoffentlich auf. Möchte nicht wissen, ob das Jugendamt nicht auch noch Dreck am stecken hat.

  6. Das treibt mir die Tränen ins Auge.Aus Trauer über die geschundenen Kindern und aus Wut auf diese perversen Schweine.Ich kann mir nicht helfen,aber ich habe perverse Gedanken,wie man am besten diese Verbrecher bestrafen könnte.

  7. Und wenn jetzt das arme Kind noch ins Kinderheim kommt, dann warten genau die gleichen „Lustmolche“ auf ihn.

    Recherchiert mal „Kinderklau in Deutschland“

    • Dietmar Wolf | 15. Juli 2018 um 5:52 | Antworten

      Das Kind ist zu bedauern. Es wird sein Leben lang niemandem mehr vertrauen.Ich hoffe aber, dass der Junge als Erwachsener sich an seinen Peinigern raechen wird. Solch Scheissdreck gehoert erschlagen!

    • Ehrengard Becken-Landwehrs | 15. Juli 2018 um 10:46 | Antworten

      Leider korrekt!
      Was hier in der BRiD mit Kindern geschieht, die man den Eltern wegnimmt, ist an Bösartigkeit nicht mehr zu überbieten! Den Beitrag „kinderklau in Deutschland“ kann auch ich nur JEDEM empfehlen, auch solchen, die keine Kinder haben°, um sich ein Bild über die Profitgier ALLER an diesem Geschäft Beteiligten machen zu können!
      Ich hoffe sehr daß diesem Kind ein Heim erspart bleibt, obwohl Pflegefamilien auch nicht immer das Gelbe vom Ei sind. Bei derartig geschädigten Kindern muß sehr sorgfältig gearbeitet werden, wenn man ihnen nicht noch mehr Schaden zufügen will.

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