Klimapolitik: „Fasten für das Klima“ – die Kirchen mischen sich ein….

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In Deutschland scheint sich nach Meinung von Kritikern und Beobachtern alles nur noch um das Klima zu drehen. Jetzt rufen die Kirchen auf: „Fasten für das Klima“. Dies jedenfalls ist die Direktive der Kirchen in Niedersachsen. Deren Landesbischof Ralf Meister ist der Auffassung, das „Klimafasten“ würde einen Beitrag zum „Erhalt der Schöpfung“ darstellen.

Sieben Wochen lang fasten

Die Zeit, in der gefastet wird, umfasst immerhin sieben Wochen. Am Ostersonntag ist die Fastenzeit vorbei. Bis dahin werden die einzelnen Wochen jeweils unter einem anderen Motto stehen. „Plastikfreies Leben“, „fairer Konsum“ oder „anders unterwegs sein“. Alles steht unter dem Gesamtmotto der „klimafreundlichen Alternative“ zum alltäglichen Verhalten.

Die evangelischen Landeskirchen in Hannover und Oldenburg sowie das katholische Bistum in Hildesheim beteiligen sich an dieser Aktion. Wie die Wirkung sich entfalten soll, ist den Mitteilungen nicht zu entnehmen. Nach Auffassung von Kritikern ist die Aktion insofern kaum geeignet, einen wirkungsvollen Beitrag zu leisten, als hier ohnedies die gängigen Verhaltensweisen in einem kleinen Land angesprochen werden.

Klimapolitik könnte in einem größeren Maßstab betrachtet werden, so die Vorstellung. Etwa, indem die Globalisierungsfolgen diskutiert würden mit einer immer weiter um sich greifenden Monokultur. Der Einfluss der 50 oder 100 wichtigsten Unternehmen der Welt auf die Politik müsste dargelegt werden. Die Politik bei der Vergabe von Wasserrechten.

„Fasten“ in Zusammenhang mit der Klimapolitik unterstellt, wir alle würden zu viel verbrauchen. Dies ist in etwa jener Vorwurf, der von all denen erhoben wird, die teils auch ablenken wollten. So jedenfalls die gängige Kritik. Auf der anderen Seite gilt: Schaden kann es wohl nicht. Die Menschheit wird nur an diesen Vorgängen vorbeisehen. In wenigen Wochen wird die dürftige Bilanz gezogen. Wer sich beteiligen möchte, kann dies über eine Seite www.klimafasten.de.

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6 Kommentare zu "Klimapolitik: „Fasten für das Klima“ – die Kirchen mischen sich ein…."

  1. Ein durchschnittlicher Akku für einen Pkw beinhaltet rund 40 Kilogramm Lithium. Wenn alle Autos, die derzeit auf Deutschlands Straßen fahren, umgestellt würden, bräuchte man dafür 2,5 Millionen Tonnen Lithium. Die weltweite Lithium-Förderung betrug 2018 rund 250.000 Tonnen. Deutschland würde also die zehnfache Lithium-Menge des aktuellen Weltbedarfs benötigen. Neben Lithium stecken in einem Pkw-Akku auch rund 11 Kilogramm Kobalt. 2017 wurden weltweit 110.000 Tonnen des seltenen Metalls gefördert, 64.000 davon im Kongo. Das seltene Metall wird hauptsächlich von Kindern ausgebuddelt, was Uno und Menschenrechtsgruppen zu Recht kritisieren.

    Vielmehr wären die Ressourcen sehr schnell erschöpft. Hinzu kommen das Entsorgungsproblem für die Akkus und auch die Probleme bei der Lithium-Gewinnung. In Peru zerstört der Abbau die Umwelt und nimmt den dort lebenden Menschen das Trinkwasser, weil das Grundwasser zur Förderung aufgebraucht wird. China will Minen auf dem Meeresgrund erschließen und ausbeuten – die Umweltschäden sind noch nicht abschätzbar.

    Japan und Korea haben erkannt: Elektromobilität hat keine Zukunft mehr. In Japan wurde die Förderung jetzt komplett eingestellt. Stattdessen wird zum Überholmanöver angesetzt und komplett auf Wasserstoff gesetzt.

  2. Horst Schmeil | 13. März 2019 um 9:08 | Antworten

    Na, damit ist doch das Ziel der Klimaschützer erreicht: Absoluter Stillstand der Wirtschaft durch fehlende Energie!

  3. Gisela Hiltermann | 13. März 2019 um 11:21 | Antworten

    Prima Idee! Sollen die Kirchen doch mal das Fasten praktizieren, allerdings möglichst open end. Das würde Ihnen gut zu Gesicht stehen und vielleicht auch die kirchlichen Hirne inhaltlich gesund schrumpfen.

  4. Hans-Dieter Brune | 13. März 2019 um 15:02 | Antworten

    Zitat: „„Fasten“ in Zusammenhang mit der Klimapolitik unterstellt, wir alle würden zu viel verbrauchen.“
    Diese Behauptung der klerikalen Oberpfaffen ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Es sind gerade diese faulen unproduktiven Oberpfaffen, die 11500 € im Monat haben, die viel verbrauchen. Und diese 11500€ sind nicht selbst erarbeitet, sondern sind reine Ausbeutung und Sklaverei an den fleißigen Menschen. Zum Beispiel Kardinal Marx in München:
    https://www.n-tv.de/panorama/Schicke-Wohnung-grosses-Auto-gutes-Gehalt-So-leben-Deutschlands-Bischoefe-article11555661.html

  5. insbesondere die katholische Kirche sollte lieber den Mund halten. Unfähig die sexuellen Übergriffe anzuerkennen und sich jetzt in ihrer Schein-Heiligkeit auch noch als Schleuser für die größten Feinde des Christentums zu betätigen. Dabei bis heute nicht mal fähig mit der evangelischen Kirche zu reden. Verlogener gehts nicht mehr!

  6. Wenn man die vielen dicken Pfaffen sieht, kommt einem der Gedanke dass die bei sich mit Fasten anfangen sollten, gell?

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