Konstruierte britisches Geheimnetzwerk Skripal-Fall?

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Jüngst veröffentlichte Dokumente zeigen, wie das unter britischer Führung arbeitende Geheimnetzwerk „Integrity Initiative“ Medienberichte nach der Vergiftung des russischen Doppelagenten Sergej Skripal kontrollierte und gestaltete. Das Geheimnetzwerk, das in Verbindung mit der Nato steht und von der britischen Regierung sowie dem US-Außenministerium finanziert wird, wurde von einem „Institute of Statecraft“ ins Leben gerufen.

Im November 2018 hatten Hacker Dokumente veröffentlicht, die aufzeigten, wie eine Gruppe von Politikern, Journalisten, Militärangehörigen und Wissenschaftlern angeblich gegen „russische Desinformation“ und für Demokratie kämpft. Die Dokumente beschreiben, wie das Geheimnetzwerk versucht, in vielen Ländern „Zellen“ mit einflussreichen Personen aufzubauen, um eine transatlantische, anti-russische Agenda in Medien und Öffentlichkeit durchzusetzen. Das Netzwerk hatte unter anderem versucht, den oppositionellen Labour-Chef Jeremy Corbyn als Handlanger Russlands zu bezichtigen.

Neue Dokumente belegen jetzt, dass das Geheimnetzwerk eine zentrale Rolle bei der Mediengestaltung der Vergiftung Skripals spielte. Die antirussischen Maßnahmen und Sanktionen, die das Netzwerk schon seit 2015 forderte, wurden nach der Skripal-Affäre umgehend umgesetzt, auch wenn die britische Regierung bis heute keine Beweise für ihre Anschuldigungen gegenüber Russland vorbringen konnte.

Oppositionelle Labour-Abgeordnete sehen in dem Netzwerk den erneuten Versuch, eine CIA-Operation gegen Russland durchzuführen, die ähnlich bereits in den 1950er Jahren unter dem Namen „Mockingbird“ durchgeführt wurde, um im Kalten Krieg Journalisten zu gewinnen, die die Öffentlichkeit durch ihre Berichterstattung in den Mainstreammedien beeinflussen sollte.

Kurz nach der Vergiftung Skripals soll das „Institute of Statecraft“ dem „Foreign & Commonwealth Office“ seine Dienste in Form von Aktivitäten in sozialen Medien sowie der Verbreitung der Ereignisse angeboten haben. Die britische Regierung stimmte zu und die „Anti-Russland“-Kampagne in den Medien begann. Die Anti-Russland-Kampagne begnügte sich jedoch nicht mit der Verbreitung von Artikeln in den Medien. 2018 wurde die Fußball-WM in Russland boykottiert, zudem fanden Kampagnen gegen das deutsch-russische Gasprojekt Nord-Stream 2 statt und Russland wurde der Zugang zum internationalen SWIFT-Banksystem verwehrt.

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