Kramp-Karrenbauer will eigene Nachrichtenseite für die Union

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Anscheinend ist CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer mit der Arbeit der Mainstream-Presse nicht zufrieden. Denn die Union will sich jetzt ihre eigene Öffentlichkeit und Medienwelt schaffen – mit einem Newsroom in der Parteizentrale, der in Echtzeit auf unterschiedlichen Kanälen Nachrichten kommuniziert. Das sagte AKK in einem Interview mit der Zeitung der Jungen Union.

Im Konrad-Adenauer-Haus werde daher aktuell ein Konzept erarbeitet, damit die Partei einen Weg finde, eigene Nachrichten zu setzen, so Kramp-Karrenbauer. Die Union müsse sich von privaten Medienhäusern und von den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten unabhängig machen. Dies sei bereits bei dem ersten „Werkstattgespräch“ gelungen, bei dem keine Presse zugelassen gewesen sei. Stattdessen habe man einen Livestream angeboten und sei „Herr über die eigenen Bilder gewesen“ – man habe die Nachrichten selbst produziert. In diese Richtung solle es künftig auch weitergehen, so Kramp-Karrenbauer.

Die CDU-Chefin stellt sich ebenfalls ein internetbasiertes TV-Programm vor mit eigenen Produktionen, die auf Facebook veröffentlicht werden. Zum Nachrichten-Konzept der CDU sollen demnach auch Social Media Kanäle gehören, auf denen „eigene Nachrichten“ der Union gesetzt werden sollen.

Was in den Medien und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk über die Union berichtet wird, gefällt der Parteiführung offenbar nicht. Deshalb wollen sie nun selbst ihre Inhalte anbieten. Auch die CDU will nun ihre eigene Medienöffentlichkeit schaffen. Zuletzt hatte die Bundesregierung bereits ein eigenes Magazin „Schwarzrotgold – Magazin der Bundesregierung“ herausgegeben, das kostenlos an Millionen Haushalte verteilt wird.

Angesichts der überall lauernden Falschmeldungen entschied die Bundesregierung, nun selbst ins Nachrichtengeschäft einzusteigen. Mit „Schwarzrotgold“ macht sich das Bundespresseamt von den Medien unabhängig, die nicht mehr alle gewillt sind, die Äußerungen der Kanzlerin als letztgültige Wahrheit zu behandeln. Extrakosten sollen für den Steuerzahler nicht entstehen, denn die Bundesregierung kann ja gut wirtschaften.

„Nachrichten sollen ungefiltert an die Öffentlichkeit gebracht werden“, sagte noch vor gut einem Jahr die AfD, zum Entsetzen der Mainstream-Medien. Noch vor gut einem Jahr war die Fraktion der AfD im Bundestag mit ihrer Ankündigung auf Kritik gestoßen, ihre Kommunikation künftig über einen eigenen Newsroom zu steuern und sich dadurch unabhängige von den Medien zu machen.

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5 Kommentare zu "Kramp-Karrenbauer will eigene Nachrichtenseite für die Union"

  1. reiner tiroch | 15. März 2019 um 9:10 | Antworten

    Die AKK will eine eigene Nachrichtenseite weil die Union unter 26% liegt! Nur so kann man 24 h lang dem Volk nahe bringen, dass sie von 95% der Bürger so geliebt wird, gell? die beiden Frauen könnten lautlos verschwinden und keine Sau interessiert das.

  2. Super, dann brauchen wir keine Rundfunkgebühren mehr zu zahlen. Danke AKK – wenn sie diesen Medienraum schaffen, dann schaffen sie doch gleich auch diese Zwangsgebühren ab. Dann brauchen sie die öffentlichen Medien nicht mehr um ihre Aussagen publizieren zu lassen. Aber auch nicht das Geld von uns damit diese das machen. Eine gute Idee, denn den Kanal werde ich bestimmt nie anstellen und habe endlich meine Ruhe vor andauernden Aussagen das die Bundesbürger an allem schuld seien.

  3. Die restlichen 5% sind selbstverständlich rechte, populistische Nazi-Verschwörungstheoretiker.

  4. Die Zensur in den Medien reichen ihr also nicht mehr. Im 3. Reich hatten wir den VE301 Radio um ausschließlich die Regierungsnachrichten zu empfangen. Neues Deutschland? Mit dem Uploadfilter sollen lediglich missliebige Wahrheiten unterdrückt und bestraft werden.

  5. Warum nicht! Es sind immerhin nur Steuerzahler Gelden die die Politiker ausgeben.
    Von alles Drei? Ist immer gut? Noch mehr Fake News aber besser!

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