+++ Kriegsgrund? Russland und China sagen sich vom Petro-Dollar los +++

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Petro Dollar

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Als Reaktion auf die Strafzölle aus Washington will China jetzt anscheinend einen Angriff auf den Petro-Dollar starten. Bereits am 22. März verhängte US-Präsident Trump umfassende Strafzölle gegen China, die sich auf rund 60 Milliarden US-Dollar pro Jahr belaufen sollen, berichtet Heise online. Bislang hatte Trump die EU „verschont“. Diese „Schonfrist“ soll den USA anscheinend dazu dienen, Brüssel und Berlin in den Handelskrieg gegen China einzubinden.

De facto werden Europa und Deutschland erpresst. Denn nur wenn Deutschland seine eigenen geopolitischen Interessen zurückfährt und mit Washington gegen China vorgeht, wird es von den Strafzöllen ausgenommen. EU und Deutschland haben also die Wahl, sich entweder den USA anzuschließen oder mit Strafzöllen belegt zu werden. Eine schwierige Wahl, die Merkel bis Mai treffen muss, denn sowohl die USA als auch China sind für deutsche Unternehmen äußerst wichtige Absatzmärkte.

Die Entscheidung von Merkel dürfte allerdings klar sein. Denn seit Jahren schwelen handelspolitische Auseinandersetzungen zwischen Berlin und Peking. Außerdem wird anti-chinesischer Protektionismus in Europa bereits praktiziert. 2017 führte die EU rund 100 Anti-Dumping Verfahren gegen chinesische Hersteller ein. In China wird Deutschland als „Hinterhof“ der EU betrachtet. Europa wurde in chinesischen Medien offen dazu aufgerufen, die Dominanz deutscher Politik in der EU zu brechen.

Zugleich hat die deutsch-amerikanische Diskussion über die Neubelebung des Freihandelsabkommens TTIP wieder an Fahrt aufgenommen. Europa würde damit wirtschaftlich und geopolitisch dauerhaft an die USA gebunden. Deutsche und amerikanische Medien hatten bereits „Werbung“ für TTIP gemacht. Das Freihandelsabkommen wird als „Gegengift“ zur protektionistischen Politik Trumps gesehen.

China scheint jetzt allerdings fest entschlossen, ein ganz anderes Machtmittel gegen die USA einzusetzen. Am 26. März hat China einen eigenen Terminhandel mit Erdöl eingeführt, der nur noch in chinesischem Yuan abgewickelt wird. Damit wir die Dominanz des US-Dollars als Weltleitwährung angegriffen. Die USA verteidigten bislang ihre Stellung als Weltleitwährung vor allem darin, dass der Großteil des globalen Handels bei Energieträgern in US-Dollar abgewickelt werden musste.

Mit dem Ölhandel in Yuan werden die USA an ihrer empfindlichsten Stelle getroffen. Die USA brauchen die Stellung des US-Dollar als Weltleitwährung als lebenswichtige Stütze ihrer Wirtschaft. Sobald diese nicht mehr akzeptiert wird, droht die amerikanische Wirtschaft zusammenzubrechen. Die USA würden an dem Schuldenberg kollabieren, was katastrophale Folgen für die Weltwirtschaft hätte.

Auch Russland überlegt jetzt, den Erdölhandel vermehrt in nationalen Währungen anstatt in US-Dollar abzuwickeln. So sollen die Türkei und der Iran bereits Interesse an einer Zahlungsabwicklung der Ölgeschäfte in nationaler Währung bekundet haben. Diese Überlegungen sind eine logische Reaktion auf die US-Sanktionen, die zunehmend verschärft werden.

Russland muss sich darum bemühen, an den internationalen Finanzmärkten nicht in die Isolation zu geraten. Die Moskauer Börse war bereits aufgrund der US-Sanktionen gegen russische Firmen, Regierungsmitglieder und Oligarchen eingebrochen. Der Rubel verlor stark an Wert, während der US-Dollar gewann.

Dennoch ist die russische Regierung davon überzeugt, dass die Wirtschaft die US-Sanktionen bewältigen und auf den Finanzmärkten überleben kann. Man ist der Überzeugung, dass sich die Situation wieder regulieren werde. Erst 2016 hatte sich Russlands Wirtschaft von einer Rezession erholt, die durch Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise verursacht wurden.

Die Drohung der USA, das Atomabkommen mit dem Iran zu kündigen, hatte die iranische Regierung ebenfalls bewogen, die Ölgeschäfte nicht mehr in Dollar oder Euro, sondern in nationalen Währungen im bilateralen Handel abzuwickeln.

Die US-Regierung hatte bereits mit Konsequenzen gedroht, sollten die Staaten nicht mehr in Petro-Dollars handeln. Der Iran warnte die USA erneut vor eine Aufkündigung des Atomabkommens. Die USA würden den Bruch des Vertrags bereuen. Man sei besser vorbereitet, als die USA annehmen.

Watergate Redaktion 11.4.2018

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