Lage wird bedrohlich für Whistleblower Assange

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Der Wikileaks-Gründer und Whistleblower Julian Assange sitzt seit fast sieben Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Nach Angaben der Enthüllungsplattform Wikileaks könnte Assange schon sehr bald sein Asyl verlieren. In diesem Fall droht ihm in London die sofortige Festnahme. Assange hält sich in der ecuadorianischen Botschaft seit seiner Flucht vor der Justiz im selbstgewählten Exil auf. Die USA wollen Assange verhaften lassen, weil er geheime Dokumente um den Kriegen in Afghanistan und im Irak veröffentlicht hat. Ihm droht deshalb Strafverfolgung durch die USA und mutmaßlich lebenslange Haft.

Wikileaks hatte am Freitag auf Twitter eine entsprechende Nachricht veröffentlicht und beruft sich auf eine „hochrangige Quelle innerhalb der ecuadorianischen Botschaft“. Demnach werde Assange „binnen Stunden oder Tagen“ der Botschaft verwiesen. Mit den britischen Behörden soll bereits eine Vereinbarung zur Festnahme Assanges getroffen worden sein.

Das ecuadorianische Außenministerium bezeichnete den Tweet als Spekulationen. Allerdings gibt es schon seit Monaten Gerüchte über einen Rauswurf Assanges aus der Botschaft. Die ecuadorianische Regierung will sich jedoch nicht zu den Gerüchten äußern. Ecuador werde seine Entscheidungen unabhängig von anderen Staaten treffen, twitterte der ecuadorianische Außenminister.

Die ecuadorianische Regierung hatte Assange und Wikileaks beschuldigt, abgehörte Telefonate des ecuadorianischen Präsidenten Moreno und private Bilder von ihm veröffentlicht zu haben. Der Vorwurf dürfte allerdings haltlos sein, denn Assange befindet sich in einer prekären Situation und weiß, dass der kleinste Anlass für seinen Rauswurf genutzt werden würde. Es scheint sich eher um ein Ablenkungsmanöver um den Korruptionsskandal des ecuadorianischen Präsidenten Moreno zu handeln.

Auch die britischen Behörden wollen Assange festnehmen, weil er mit seiner Flucht in die ecuadorianische Botschaft gegen die Kautionsauflagen verstoßen habe. Die Lage für Assange spitzt sich zu.

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