Lauterbach („Gesundheits“-Politiker) wollte Krankenhäuser schließen lassen

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Wir warten in Deutschland ängstlich auf den Tag, an dem die Intensivbetten wg. Corona belegt sind. Schon oder erst jetzt versucht die Politik mit einigen Maßnahmen, Menschen vom Besuch im Krankenhaus abzuhalten bzw. von Notaufnahmestellen. Sammelstellen unter der Nummer 116 117 verweisen – dem Vernehmen nach – stets auf den Hausarzt. Viel-Twitterer Karl Lauterbach, oft mit Fliege im Fernsehen zu bewundern, twitterte schon am 4. Juni 2019 „Jeder weiß, dass wir in Deutschland mindestens jede dritte, eigentlich jede zweite Klinik schließen sollten.“ Im Normalfall müsste er ob dieser Forderung zurücktreten – er scheint nicht geeignet, als – Achtung – Staatssekretär in solchen Zeiten ein Gesundheitssystem mit zu verwalten.

Lauterbachs Einfälle

Der Rest seines Tweets war sinnfrei – der Vollständigkeit halber zitieren wir allerdings: „Dann hätten wir anderen Kliniken genug Personal, geringere Kosten, bessere Qualität, und nicht so viel Überflüssiges. Länder und Städte blockieren“ und vorbei sein damals schon wenig hilfreicher Beitrag. Heute erinnert uns „Tichys Einblick“ daran.

Wir fahren fort: Herr Lauterbach und Konsorten beriefen sich damals auf eine Bertelsmann-Studie, die glücklicherweise noch nicht ganz in die Praxis umgesetzt wurde…

„Seit kurzer Zeit wird in Deutschland eine Studie der „Bertelsmann-Stiftung“ zitiert, wonach zahlreiche Krankenhäuser geschlossen werden sollten. Die Bertelsmann-Stiftung könnte möglicherweise nicht ganz neutral agieren. Dr. Brigitte Mohn ist sowohl im Vorstand der Bertelsmann-Stiftung wie auch im Vorstand der Rhön-Privatkliniken AG. Darüber berichtete nun die Seite „www.heise.de“. Ein Interessenkonflikt liegt nahe.

Cui bono?

Alte „Lateiner“ fragen typischerweise „Cui bono?“, „wem nützt es“? Die Studie jedenfalls hat einen bestimmten Zweck erfüllt. Sie wurde in Deutschland in größter Anzahl zitiert und verbreitet. Der Eindruck, der in der Öffentlichkeit entstanden sein dürfte: (Öffentliche) Krankenhäuser in zu großer Dichte und mit mangelnder Leistungsfähigkeit verursachen zu hohe Kosten.

Krankenhäuser sind nicht nur dieser Studie nach, sondern fast schon landläufiger Meinung entsprechend häufig „defizitär“. „Defizität“ ist allerdings kein naturgesetzlich messbarer Begriff, sondern in diesem Falle betriebswirtschaftliche Definition. Krankenhäuser erhalten aufgrund bestimmter Leistungsschlüssel bezogen auf ihre Fallpatienten Zahlungen von den Krankenkassen. Mit dem Geld arbeiten die Krankenhäuser offenbar in zahlreichen Fällen nicht wirtschaftlich genug, da sie Verluste erwirtschaften. Ob die Fallpauschalen gerechtfertigt sind oder auch nur sinnvoll, steht auf einem anderen Blatt.

Krankenhäuser haben offensichtlich auch andere Funktionen als die reine Wirtschaftlichkeit, die auf Planzahlen externer Stellen basiert. Es geht um die medizinische Versorgung, die unter anderen Gesichtspunkten zu bewerten ist – ob die dann „besser“ oder „richtiger“ sind, kann nicht an dieser Stelle „errechnet“ werden. Wer aber beispielsweise die „Landflucht“ beklagt und den Immobilienmangel in Großstädten, kann nicht auf der anderen Seite chronisch Kranke wie bspw. Dialyse-Patienten über viele Kilometer zur Behandlung schicken. Unabhängig von diesem Einschub gilt: Frau Dr. Mohn spricht als Vorstandsmitglied einer privaten Krankenhausgesellschaft durch ihre Stiftung über die öffentliche Konkurrenz. Und die Medien übernehmen die Aussagen zum Großteil einfach. Es läuft etwas falsch bei den Massenmedien. Lesen Sie hier weiter…

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2 Kommentare zu "Lauterbach („Gesundheits“-Politiker) wollte Krankenhäuser schließen lassen"

  1. Der Herr Lauterbach war zu seiner Zeit als aachener Vorsitzender des CDU-Studentenverbandes (!!!) RCDS auch unter dem Namen „Laberbach“ bekannt – hat sich eher verschlimmert als gebessert!

  2. Das ist der selbe Dreck wie bei den VB und Sparkassen,die standen vor der Bankenkrise (das hört sich so unverschuldet an )- Verbrecherkrise ,kurz vor der Zerschlagung ,im Verbrechersinne der EU.
    Wie man gesehen hat, ist das NICHT MIT AKTIONÄREN VERGIFTETE ,das einzige solide System,was jetzt ausgeschlachtet werden soll,damit die scheiß EU sich WIEDER bedienen kann – nicht durch Steuern,sondern durch Diebstahl.

    Alles soll ausgedünnt werden ,auf unsere Kosten….. ,Sozialabgaben-Zahler ……..,aber alle Kosten haben nur eine Richtung – aufwärts.

    Ein Puzzleteil von vielen sollte das (Krankenhäuser Entsorgung) werden, um uns zu minimieren.

    Was wären wir ohne die FREIWILLIGE Feuerwehr,bei deren Hütten sollten die, durch die bewusste Vernachlässigung unserer Straßennetze einfach zu spät kommen.

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