+++ Leiharbeit unmenschlich +++

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Watergate Redaktion 15.9.2017

Ein Facharbeiter hat jetzt mit seinem offenen Brief an die CDU für Aufsehen gesorgt. Der 32-jährige ist Konstruktionsmechaniker im Schiffbau im Norden Niedersachsens. Er erlebt seit Jahren selbst die negativen Folgen der Leiharbeit-Politik der Bundesregierung. Der Facharbeiter thematisierte die Zukunftsängste von Leiharbeitern, die schwindenden Arbeitnehmerrechte, die Armutsbedrohung und die Radikalisierung bei den deutschen Arbeitnehmern.

Zwar gebe es für seinen Beruf und in seiner Branche genügend Arbeitsangebote. Jedoch seien diese zu hundert Prozent nur Leiharbeitsangebote. Der Arbeiter beklagt, dass er innerhalb der letzten zehn Jahre in rund zwölf Firmen als Leiharbeiter angestellt war. Die Verhältnisse am Arbeitsmarkt seien unerträglich. Das Ausmaß an Demütigungen, Perspektivlosigkeit und der Entzug der Lebensgrundlage könne er nicht so beschreiben, wie es tatsächlich der Realität entspreche. Dabei wirft er der CDU vor, die Nöte und Sorgen der Arbeitnehmer nicht ernst zu nehmen und diese mit haarsträubenden herabsetzenden Antworten einfach runterzuspielen und abzutun.

Diese Situation herrscht nicht nur im SChiffs- oder Metallbau. Auch qualifizierte Arbeitnehmer finden heutzutage kaum noch unbefristete Festanstellungen. Diese Entwicklung ist in ganz Europa zu finden. Frankreichs Präsident Macron arbeitet daran, Arbeitnehmer noch weiter zu entrechten. Wo soll Europa hinsteuern, wenn immer mehr Menschen keine Arbeit finden oder am Existenzminimum leben?

https://deutsch.rt.com/meinung/57298-zynisch-und-menschenverachtend-facharbeiter-brief-an-cdu/

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