+++ Macron: Kalter Krieg ist zurück – EU braucht die Atombombe +++

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Macron-EU-Atombombe

„Eine Ära großer Turbulenzen hat begonnen“. So beginnt das Vorwort einer von Frankreichs Präsidenten Macron in Auftrag gegebenen Studie, berichtet die Welt. „Der Kalte Krieg war vorbei. Jetzt ist er zurück – aber unberechenbarer, als jemals zuvor“.

Denn die Welt habe sich seit Donald Trump verändert. Die Europäer konnten sich bislang auf die USA und die Nato verlassen. Doch seit Trump gebe es die alten Sicherheiten nicht mehr. Terrorismus, Migration und der Brexit wäre neue unkalkulierbare Risiken, denen die EU jetzt gegenüberstehe.

Europa habe sich zu lange darauf ausgeruht, die Nato zu haben. Doch nun gebe es neue Bedrohungen. Europa wisse nicht, ob die USA noch länger an seiner Seite stünde. Europa sei derzeit nicht in der Lage, autonom zu agieren.

Das Schlagwort der französischen Militärstrategie lautet „Strategische Autonomie“. Und es hält an Frankreichs Strategie der atomaren Abschreckung fest. „Die atomare Abschreckung ist der größte Garant unserer vitalen Interessen, unserer Unabhängigkeit und unserer Entscheidungsfreiheit“.

Macron lobte die Pesco-Initiative zur Gründung einer europäischen Verteidigungsunion, die auf Initiative von Bundesverteidigungsministerin von der Leyen jüngst beschlossen wurde. Watergate.tv hatte ausführlich berichtet.

http://www.watergate.tv/2017/11/09/pesco-von-der-leyen-treibt-hochruestung-der-eu-voran/

http://www.watergate.tv/2017/11/17/von-der-leyen-landet-mit-der-eu-armee-den-grossen-coup/

Doch Europa müsse noch viel weiter gehen, so Macron. Europa fehle es derzeit an strategischer Kultur – eine europäische Interventionsinitiative könne dem Abhilfe verschaffen und eine gemeinsame Strategiekultur entwickeln.

Dies würde aber bedeuten, dass Frankreich seine Atomwaffen mit Europa teilen müsste. Denn derzeit ist die EU-Verteidigungspolitik noch von Amerikas Atomwaffen abhängig. Also von Donald Trump.

Macron scheint dazu bereit zu sein. Jüngst kündigte er an, dass die französische Armee Soldaten aus anderen EU-Ländern aufnehmen werde, um eine EU-Armee zu gründen. Macron will eine gesamt-europäische Interventionsarmee. Schon alleine deswegen, weil „Frankreich schon jetzt Europa an vielen Orten gleichzeitig beschütze“.

Für die EU-Bombe käme also derzeit nur Frankreichs Waffenarsenal in Frage. Denn in Deutschland werden nur amerikanische Atombomben gelagert. Der Atomwaffensperrvertrag verbietet es zudem, dass Deutschland zu einer Nuklearmacht wird. Selbst wenn es technisch dazu in der Lage wäre, Atomwaffen herzustellen.

Unwahrscheinlich, dass Macron „seine Waffen mit der EU teilen will“, meinen Experten. Macron wolle weder Know-How, noch die Entscheidungshoheit über seine Atombomben abtreten. Ihm gehe es lediglich darum, was die ausländischen Medien schon lange berichten: Der Anführer des neuen europäischen Superstaates zu werden.

Watergate.tv berichtete http://www.watergate.tv/2017/12/28/ausland-feiert-macron-als-neuen-anfuehrer-europas/

Watergate Redaktion 29.12.2017

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