Macron: „Nato ist hirntot“ – Merkel hält dagegen

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Macron Merkel

Die Zeiten der guten Partnerschaft zwischen Merkel und Macron scheinen vorbei zu sein. Immer öfters liegen die beiden politisch und in ihren Meinungen auseinander, wie das jüngste Beispiel bestätigt. Was bedeutet die Entzweiung von Deutschland und Frankreich für die Europäische Union?

Macron ist offenbar mit der Handlungsweise der Nato unzufrieden und fühlt sich abgehängt. In einem Interview mit der britischen Zeitung „The Economist“ sagte Macron, es gebe keinerlei Koordination bei strategischen Entscheidungen zwischen den USA und ihren Nato-Verbündeten mehr: „Wir finden uns das erste Mal mit einem amerikanischen Präsidenten wieder, der unsere Idee des europäischen Projekts nicht teilt“, so Macron. „Was wir derzeit erleben, ist der Hirntod der Nato.“

Hinzu komme, dass das Nato-Land Türkei ein „unkoordiniertes, aggressives“ Vorgehen in einem Bereich zeige, in dem die Sicherheitsinteressen aller berührt seien. Damit spielte Macron auf die türkische Militäroffensive gegen die Kurden in Nordsyrien an. Wenige Wochen vor dem Nato-Gipfel zum 70-jährigen Jubiläum der Allianz sieht Frankreichs Präsident das Verteidigungsbündnis offenbar in Frage gestellt.

Bereits Donald Trump äußerte sich mehrfach kritisch zum Nato-Bündnis. Woher also die plötzliche Kritik Macrons an der Nato? Macron forderte die Europäer auf, sich gemeinsam militärisch unabhängig von anderen Partnern zu machen. Europa müsse sich stärker als einheitliche politische Kraft verstehen. Andernfalls bestehe das Risiko, dass Europa geopolitisch verschwinde und nicht mehr Herr des eigenen Schicksals sei, so Macron. Dafür forderte Macron eine Abkehr von europäischen Finanzregeln. Die Schuldengrenze von drei Prozent der nationalen Haushalte sei eine „Debatte aus einem anderen Jahrhundert“. Man müsse sich etwa anschauen, was China oder die USA in künstliche Intelligenz investierten. Europa spiele da nicht in der gleichen Liga, so Macron.

Macron griff dabei Deutschland an, dessen Rolle in der Eurozone er als „nicht haltbar“ bezeichnete. Deutschland sei der „größte Gewinner der Eurozone“. Der „deutsche Apparat müsse anerkennen, dass dies Situation nicht haltbar sei“. Frankreich hatte die Bundesregierung mehrfach zu Investitionen und zu einer Abkehr von der „schwarzen Null“ aufgerufen. Während des einstündigen Interviews mit dem „Economist“ sagte Macron, dass es „höchste Zeit für Europa sei, aufzuwachen“.

Am Nachmittag äußerte sich Merkel zu Macrons Vorstoß. Der französische Präsident habe „drastische Worte gewählt. Das sei nicht ihre Sicht“: „Ich glaube, ein solcher Rundumschlag ist nicht nötig, auch wenn wir Probleme haben, auch wenn wir uns zusammenraufen müssen. Die transatlantische Partnerschaft ist unabdingbar für uns“, so Merkel. Geostrategische An- und Einsichten, die wir hier weiterverfolgen…

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7 Kommentare zu "Macron: „Nato ist hirntot“ – Merkel hält dagegen"

  1. Nicht nur die Nato ist hirnttot, sondern auch Merkel mit Ihren Anal-Bewohnern.

  2. Nicht nur die Nato ist hirntot, sondern auch Merkel mit Ihren Anal-Bewohnern.

  3. Reichsdeutscher sagt | 8. November 2019 um 10:39 | Antworten

    Guten Morgen Bube
    das mag zwar Geltung haben für die Bewohner in wohnhaft in der Bananenrepublik BRVD – AG mais -aber sagt der Franzuse aber nicht für mich und uns Einheimische .
    Da wir und ich keine Passdeutsch sind sondern Ureinwohner der Kelten , Keruhsker sind.
    Was Gehirntote betrifft sage ich ja da die meisten Schlafschafe , Gutmenschen , Sozialisten und Wähler der Einheitsbreiparteien der BRVD alles geistlose , gehirnlosen und gekauften Tiefflieger sind ,
    Ergebnis die Dummheit und Blödheit in diesem Irrenland Deutsch geht jetzt gottseidank endlich dem Ende entgegen !!!!!!!!!!

  4. MACRON ist für EUROPA , aus meiner Sicht, ein guter Politiker für Europa. Dass ER
    la France im Focus hat spricht für Ihn. Unsere sich dauernd vorm Ausland verbeugenden Altpolitiker sind zum Kotzen. Dass diese MERKEL nicht mehr an erster Stelle steht ist zu begrüssen, SIE vertritt eine, zum grossen Teil, verklemmte Generation. Vorbei diese grandiosen Zeiten in denen „die stärkste Frau der Welt, zum grande bouffer in den Elysee-Palace zu SARKOZY flog, vollfressen ist nicht mehr angesagt das MERKEL aber auch nicht, cést la vie, wie schön……!

    Zeiten in denen man, einfach so, zum grande bouffer zu SARKOZY geflogen ist.en dLA francsas+..s

  5. Reichsdeutscher sagt | 8. November 2019 um 11:57 | Antworten

    Guten Morgen Arno Wahl
    Je ne compre pas oder so ähnlich jeder hat seine eigene und freie Meinung und dem stimme ich als Patriot voll zu
    Was ich aber nicht verstehen tue ist ob Macron der Goldmann Sachs Ableger sagt oder meint er sei für Europa er meint aber so sehe ich es als nur Vorteilsnehmer für sein Land France.
    Die sogenannte BRVD – AG soll nach seinen Vorstellungen Europa weit die Kosten auch für die Arbeitlosenversicherungen tragen.
    Ist ihen nicht bekannt , dass die EU eine NWO – Organisation und die Abschaffung aller nationalen Staaten bis 2025 durchsetzen will.
    Für mich ist diese EU eine EUDSSR2 die wie Gestalten dieses Franzosen auf Kosten unserer erbrachten Leistungen wie der Rest der Ost und Südländer leben will und das ist für mich der pure Faschismus und eine offene Diktatur gegen unser deutsches Vaterland !!!!!!!!!

  6. Je größer ein „Laden“ wird, um so schwieriger wird es den zusammenzuhalten. Sofern Herr Macron keinen Überblick hat, kann er ja „seine“ Armee der NATO unterstellen, sowie BR-Deutschland. Falls nicht, sollten wir ebenfalls wieder einen Generalstab für 7 unsere Armee schaffen und die Truppen der NATO entziehen! Warten wir mal ab, was er dann sagt! Es wird sowieso Zeit, dass sich Deutschland auf seine Werte besinnt! Mit BR-Deutschland ist das scheinbar nicht zumachen!

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