Macrons Furcht vor dem G7-Gipfel in Biarritz

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Biarritz, die alte Kurstadt am französischen Atlantik gilt als Idyll mit Felsenküste, Palmen und Hotelpalästen. Doch für den Gipfel der sieben großen Industriestatten wird das Urlaubsparadies zur Festung umgebaut. Macron befürchtet massive Proteste.

Der G7-Gipfel findet vom 24. bis 26. August statt. Dabei sind die USA, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada und Großbritannien. Biarritz wurde in eine Hochsicherheitszone verwandelt: Keine Surfer mehr auf den Wellen, keine Kinder die im Sand spielen. Bewohner, Geschäftsleute und Touristen müssen in dem Ort am Atlantik für Leute wie Merkel und Macron Platz machen. Der zentrale Strand wurde gesperrt – mitten in der Urlaubssaison. Bahnhof und Flughafen bleiben für „Normalbürger“ geschlossen.

„Biarritz wird die am besten gesicherte Stadt der Erde sein“, versicherte der Bürgermeister. Die Stadt appellierte dennoch an Gastronomen und Händler, trotz Absperrungen Restaurants und Geschäfte zu öffnen.

Die G7-Gegner zahlreicher Gruppen haben sich bereits zum Gipfel angekündigt, aber nicht in Biarritz, sondern im Grenzort Hendaye, der 30 Kilometer südwestlich liegt. Bei dem „Gegengipfel“ an der Grenze zu Spanien werden laut Medien bis zu 12.000 Menschen erwartet. Auch eine Demonstration sowohl im französischen als auch spanischen Baskenland ist geplant. Die Gelbwesten haben ebenfalls Proteste angekündigt. Globalisierungsgegner bezeichneten den Standort Biarritz als eine „monarchische Laune“ und kritisieren damit Macron.

Trotz der Sicherheitsmaßnahmen fürchtet sich die Stadt vor Randalierern, insbesondere vor den sogenannten „Schwarzen Blöcken“. Die Veranstalter des Gegen-Gipfels indes kündigten an, keine Konfrontation mit den Sicherheitskräften zu suchen, sondern ihre Kundgebung friedlich im Nachbarort Hendaye abzuhalten.

Für den G7-Gipfel sind über 12.000 Polizisten und Militärs geplant. Macrons Innenminister Castaner kündigte bereits „hartes Vorgehen“ gegen Demonstranten an. Mehrere „Verdächtige“ sollen unter dem Vorwurf des Gewaltaufrufs bereits festgenommen worden sein. „Wir werden keine Exzesse dulden“, so Castaner in Biarritz, wo am Samstag Trump und Merkel erwartet werden. Die Aussagen Castaners deuten auf die Bereitschaft der Polizei zu extremer Gewalt gegen die Demonstranten hin.

Seit Montag sind die Kontrollen bereits deutlich verschärft worden, Hubschrauber kreisen ständig über der Hochsicherheitszone. Zeigte die französische Polizei bisher meist nur Anwesenheit und ließ die große Mehrheit unkontrolliert durchfahren, wird nun jeder kontrolliert, der irgendwie verdächtig sein könnte. Offiziell rechnen die Behörden mit 300 Festnahmen pro Tag und es werden Gewaltszenen wie in Hamburg beim G20 Gipfel erwartet.

Interessant dürfte das Aufeinandertreffen von Trump und Merkel werden. Unvergessen ist das Treffen der beiden Anfang Juni bei der D-Day-Gedenkfeier in Großbritannien: https://www.youtube.com/watch?v=C5l-hGe-57Y. Weitere Details werden Sie hier finden: Einfach klicken.

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