Mainstream in Aufruhr: Keine Leser, kein Geld – und Merz will sie auch nicht mehr…

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Unglaubliche Zeiten für die Mainstream-Medien. Die öffentlich-rechtlichen sollen jetzt mit einem kleinen Mehraufschlag auskommen, so die Kommission, die eine Empfehlung ausgesprochen hat. Thomas Bellut vom ZDF sprach schon im Vorfeld davon, dass dann das so wertvolle Programm zusammengestrichen werden müsse. Zudem denkt die EU darüber nach, bestimmte Medien zu fördern – und zwar deren Internet-Auftritt, der sich per Abo oder Bezahlschranke nicht verkaufen lässt. Das wäre offene Finanzierung „bestimmter“ Medien…. und jetzt muss sich auch noch der Deutsche Journalistenverband aufregen. Denn Unions-Kandidat Friedrich Merz „braucht“ diese Medien nicht mehr so dringend wie früher, gestand er…

Aufregung bei den Helden-Aufklärern aus der Standard-Journalisten-Ecke

„Mit (seiner…) Aussage vom 21. Januar bei einer Veranstaltung in Aachen, von der nunmehr die „Welt“ berichtet, hat er (Friedrich Merz) den „Deutschen Journalisten Verband“ gegen sich aufgebracht. Der DJV bzw. deren Bundesvorsitzender Frank Überall kündigte an, „erbitterten Widerstand“ leisten zu wollen. Er fragte sich, ob Merz die „Journalisten und Medien als vierte Säule des Staats aushebeln“ wolle. Offensichtlich nicht, denn Merz hatte seine Worte mit einem anderen Hinweis begründet.

Deutungshoheit bei Politikern

Die Politiker könnten ihre Interessen auf den neuen Kanälen des Social Media oder bei Youtube nun selbst wahrnehmen und „ihre eigene Deutungshoheit auch behalten“. Dies begreife er als die „gute Nachricht der Digitalisierung“.

Überall hingegen frage Merz nach dessen „Verständnis von der Rolle der Medien im demokratischen Rechtsstaat“ und darüber, ob er die Berufsgruppe der Journalisten für „überflüssig“ halte. Offenbar, denn Merz wiederum hatte gesagt:

Es würde „eine richtige Machtverschiebung zwischen denen, die Nachrichten verbreiten, und denen, die Nachrichten erzeugen“ geben. „Und zwar zugunsten derer, die die Nachrichten erzeugen.“

Er verwies sein Publikum darauf, man könne nunmehr „ein Publikum erreichen, das teilweise die öffentlich-rechtlichen, auch die privaten institutionalisierten Medien nicht mehr erreichen.“

Dies dürfte zunächst lediglich eine korrekte Zustandsbeschreibung sein und hat für den Politiker den Vorteil, die Wahrnehmung dessen, was gesagt wird, anders zu gestalten als in früheren Zeiten. Es ist fraglich, was der DJV mit seinem „erbitterten Widerstand“ meinte. Denn die vierte Gewalt im Staate, von der Journalisten hier noch ausgehen, verschwindet nicht per Anordnung von Staats wegen, sondern schlicht faktisch. Die sozialen Medien sind tatsächlich Plattformen, die – soweit nicht von Staats wegen kontrolliert und in den Ausprägungen der veröffentlichbaren Meinungen – faktisch zunächst allen Menschen die Deutung von Angelegenheiten in der Öffentlichkeit zurückgeben. Wer sich dagegen „wehren“ will, sollte nach Meinung von Kritikern und Beobachtern zunächst erläutern, was er sich darunter vorstelle – Verbot der sozialen Medien?“ Wir sind dagegen – mehr lesen Sie hier.

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1 Kommentar zu "Mainstream in Aufruhr: Keine Leser, kein Geld – und Merz will sie auch nicht mehr…"

  1. Das was wir mit viel Zeitaufwand zusammen recherchieren ,sollte eigentlich von denen kommen,aber wir werden ja gezielt nur mit Lügen gefüttert,wer sollte also den noch Geld in den Rachen schmeißen (für Lügen)wo wir die Arbeit machen .

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