Mainstream-Medium wagt Äußerung: „Neuwahlen. Jetzt“

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Erleben wir in den Mainstream-Medien jetzt eine Trendwende? Oder ist der Artikel von Dieter Schnaas in der Wirtschaftswoche auch bloß wieder ein „Einzelfall“? Für den Autoren der Wirtschaftswoche „reicht es“ jetzt jedenfalls. Der Titel seines Stückes lautet: „Aufhören. Neuwahlen. Jetzt“. Recht spannend und erfrischend ist die Wortwahl, die hier getroffen wird. Selten liest man in den Mainstream-Medien davon, dass Merkel das Land zerstöre und Andrea Nahles „erschütternd dämlich“ sei.

Anlass für den Artikel gab die „Causa Maaßen“, in der jetzt das jahrelange Versagen der Kanzlerin und ihrer „Steigbügelhalter“ gipfelte. Für jemanden, der seit Jahren beobachte, was in Berlin geschehe, sei jetzt der Moment der Unerträglichkeit gekommen, so Schnaas: Andrea Nahles stellte fest, dass sie in ihrer eigenen Partei keinen Rückhalt mehr habe, seit sie Verfassungsschutzpräsident Maaßen aus dem Amt gejagt, ihn dann aber zum Staatssekretär mitbefördert hat.

Nahles „Dämlichkeit“ gipfelte in dem Brief, den sie an Kanzlerin Merkel und Horst Seehofer schrieb. Darin revidierte sie ihre Meinung, Maaßen zum Staatssekretär im Innenministerium zu befördern. Wie Schnaas treffend feststellt, „strampeln“ sich sowohl Merkel als auch Seehofer und Nahles im „Treibsand“ ab, um ihre Macht zu erhalten. Dennoch wenden sich die Bürger ab. Die CDU erreicht nach jüngsten Umfragen nur noch 28 Prozent, die SPD gar nur noch 17 Prozent, während die AfD mit 18 Prozent an der SPD vorbeizieht und zweitstärkste Partei in Deutschland wird.

Doch die Abrechnung geht noch weiter. So habe Merkel mit ihrer Flüchtlingspolitik eine Wende vollzogen, die in der Republik zu einem dramatischen Kontrollverlust geführt hat, der sich so nie wiederholen dürfe. Man wisse in Deutschland schon länger, dass man auf „Merkels Gaben, Talente und Dienste“ sehr gut verzichten könne. Diese Kanzlerin habe dem Land nichts mehr zu geben. Merkel erzeuge „ein politisches Vakuum, trockne alle Zuversicht aus und nicht-regiere ein demokratiemüdes Land“.

Merkel scheine nicht in der Lage zu sein, dass Krisen durch die Nichterfüllung von Erwartungen entstehen. So habe Merkel nicht einmal die „Minimalerwartungen“ der Deutschen erfüllen können: Wohlstand für alle, steigende Löhne und eine angemessene Altersversorgung. Der Abstieg der Volksparteien, die Wut „besorgter Bürger“ und das ausgehöhlte Vertrauen in die „Polit-Eliten“ hätten ihre Ursachen in der Bankenrettung und der Euro- und Flüchtlingspolitik. Vor allem aber das Verschwinden sämtlicher Politik unter Kanzlerin Merkel, die sogar die Minimalerwartungen enttäuscht habe, sei mit der Grund für das geschwundene Vertrauen der Deutschen in „Berlin“.

Merkel habe schlicht mit allem danebengelegen: Mit dem Irak-Krieg, dem Atomausstieg, der Energiewende und der Bankenrettung. Der Gipfel war es, Hunderttausende ungeprüft ins Land durchzuwinken. Eines beherrsche Merkel trotz der gigantischen Negativ-Bilanz hervorragend: den Journalismus. Die Medien hätten den „Abbau von allem Verbindlichen und Werthaltigen sowie von Qualitätskriterien gefeiert“. Das „Dümmste, Niedrigste und Gemeinste“ werde von den Medien toleriert. Merkel habe mit einer „sprachlos machenden Kaltschnäuzigkeit maßgeblich zu den instabilen Verhältnissen beigetragen, die wir heute vorfinden“.

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10 Kommentare zu "Mainstream-Medium wagt Äußerung: „Neuwahlen. Jetzt“"

  1. Das ist ja ein Traum – ich bin begeistert. Und das in der Wirtschaftswoche? Boah!
    Lustig, dass die jetzt AfD-Sprech übernehmen, dabei war doch das bis jetzt „Nazi-Sprech“. Aber anders geht es nicht als endlich mal die Wahrheit auch von MSM-Seiten auszusprechen. Super, die Kritik an dieser Regierung und an den Medien. Das haben die sich alle sowas von verdient!!! Vielleicht tut sich ja langsam was und die Menschen lassen sich keinen Maulkorb mehr verpassen und lernen wieder, selbständig zu denke. Schön wärs ja.

  2. Ich waehle die AFD nicht,weil der MANN,der DE regieren kann,noch nicht geboren ist!
    Ich warte seit 54 Jahren darauf…
    Ich wuerde mich ja gerne aufstellen lassen,aber „vom Normalo VOLK“ist kein Platz da oben….

  3. Hoffentlich ist es keine Eintagsfliege.

  4. Ich waehle die AFD nicht,weil der MANN,der DE regieren kann,noch nicht geboren ist!
    Ich warte seit 54 Jahren darauf…

  5. Dieter Schnaas von der WirtschaftsWoche – sehr intelligent, bringts auf den Punkt. Es ist u.a. vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus existenzbedrohend, was uns die „Elite“, vornehmlich die Rautenfrau eingebrockt hat. Herzerfrischend, wie dieser Ökonom die Lage beurteilt. Endlich wird die Wahrheit ausgesprochen. Ich fühle mich wohltuend verstanden!

  6. Willkommen, in der Kinderwelt!

    • @ Frank Schultz,
      Was möchten Sie mit Ihren Satz ausdrücken ??Meinen
      Sie die Kommentare oder den Artikel??
      Der oben genannte Artikel von Herrn Schnaas, zeigt uns nur
      die Stimmung unseres Volkes. Mit einer klaren Aussage.
      MfG

  7. Moin, Monsun dann wählen sie doch die Messerstecher und Zwangsvergewaltiger , Schamlippen Abschneider und Massenmörder weiter. Wir können ja noch 50 A-Raketen zusätzlich aufstellen lassen Barack Obama und die Clintons bügrüßen das mit Sicherheit positiv.
    Es sollte und Muss erst ein Anfang gemacht werden egal ob das die AfD ist oder …… fällt mir leider keine ein die da reinpasst .
    Eine waidwunde Bestie muss solange mit Schweißhunden nachgesucht werden bis Sie/Die zu Strecke gebracht wird.

  8. Die Wirtschaftswoche hat eine bemerkenswert lange Leitung, wenn sie den Zustand des Landes und die Verantwortlichkeit von Merkel jetzt erst bemerkt.

    Ich bilde mir ein, das System Merkel verstanden zu haben. Deshalb glaube ich nicht an Neuwahlen, vielmehr wird die Bunzlerin versuchen, die Demokratie immer weiter auszuhöhlen, bis sie unsterblich geworden ist.

    Ein abgewählter Kauder macht noch keinen Politsommer. Eine Kanzlerin zu stürzen, wird sehr schwer, wenn die Grünen und Linken bei der Vertrauensfrage für sie stimmen. Tatsache ist, da haben ja noch nicht einmal 25 % den Mut, die Vertrauensfrage überhaupt einzubringen.

    Analog gilt das Gleiche für die EU. Ständig ist vom Zerfall die Rede, tatsächlich baut sie unbeirrt ihre Macht immer weiter aus. Tatsachen zählen, ich sehe bei den Menschen immer nur Wunschdenken.

    Nur ein Tsunami in der Medienlandschaft könnte etwas bewirken. Die AfD ist zu schwach. Man stelle sich vor: Bayern, 10 Prozent.

  9. Dass ich das noch erlebe! Ich hoffe, der mutige Autor darf seinen Job behalten und wird auch sonst keinen Repressalien ausgesetzt.

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