Mainstream-Presse will nachhelfen: Lehrern fehlt „Medienkompetenz“

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Seit Jahren brechen den Mainstream-Zeitungen und Magazinen die Leser- und Abonnentenzahlen weg. Immer mehr Menschen orientieren und suchen sich ihre Informationen bei alternativen, unabhängigen Medien und in sozialen Medien wie Blogs, Facebook, YouTube oder Twitter. Obwohl noch immer eine erschreckend hohe Zahl von Menschen glaubt, was in der Mainstream-Presse geschrieben oder im Fernsehen gesendet wird, wenden sich doch von Monat zu Monat immer mehr Menschen von der „Lückenpresse“ ab.

Für die Stiftervereinigung der Presse – ein Zusammenschluss verschiedener, großer Presseverlage wie zum Beispiel dem Axel Springer Verlag, der DuMont Mediengruppe und der Funke Medien NRW – war das ein Grund, alarmiert zu sein und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Man hat sich offenbar gefragt, wo Menschen noch am besten und am leichtesten beeinflusst, manipuliert und indoktriniert werden können.

Kinder und Jugendliche, die oftmals noch keine eigene Meinung, Medien- oder politische Kompetenz besitzen, sind am leichtesten zu manipulieren und zu lenken. Daher hat die Stiftervereinigung der Presse eine Umfrage von dem Institut für Sozialforschung Allensbach in Auftrag gegeben. Das Allensbach Institut sollte stichprobenartig 500 Deutsch- und Sozialkundelehrer befragen. Die Befragten sollten zum einen die Rolle der Medienkompetenz im Unterricht bewerten, aber auch ihr eigenes Wissen zum Thema einschätzen.

Staatsschnüffelei? Wie ist die „Gesinnung“ der Lehrer?

So wollte man offenbar herausfinden, inwieweit man auf die mangelnde Medienkompetenz von Lehrern bauen kann, welche zur Indoktrination der Schüler notwendig ist. Denn nur der Lehrer, der glaubt, was die Mainstream-Presse schreibt, kann seinen Schülern das entsprechende „Wissen“ vermitteln. Und dort, wo Lehrer vielleicht schon „zu viel Medienkompetenz“ und Differenzierungsvermögen entwickelt haben, könnte man entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.

Die Umfrage hat für die Mainstream-Presse wertvolle Ergebnisse erbracht, denn ein erstaunlich großer Teil der Lehrkräfte steht Medien ablehnend oder feindselig gegenüber – oder geht davon aus, dass in Deutschland keine Pressefreiheit herrscht. Die Studie, die am 1. September 2020 erschienen ist, ergab, dass 95 Prozent der Befragten Nachrichtenkompetenz für wichtig erachten.

60 Prozent der Befragten gaben an, in den Medien ein Kontroll- und Beobachtungsorgan der „Mächtigen“ zu sehen. 40 Prozent gaben an, die Medien seien dafür da, „die Bevölkerung für bestimmte Anliegen zu mobilisieren“. 10 Prozent sagten, dass Medien „die Meinungsbildung im Sinne der Regierung lenken“ sollen und 6 Prozent, dass Medien Nachrichten „zurückhalten sollten, wenn die Gefahr bestehe, dass dadurch die öffentliche Meinung negativ beeinflusst werde“.

Medien als Sprachrohr der Regierung

19 Prozent der Befragten gaben an, dass „viele Nachrichten, die wichtig seien, in den Medien verschwiegen würden und man diese nur in sozialen Netzwerken, Foren oder Blogs finde“. Übersetzt bedeutet dies, dass diese Befragten finden, dass es hierzulande keine funktionierende freie Presse gibt. Sie sehen die Medien als Teil und Sprachrohr der Regierung, des Staates und der Obrigkeit.

Vor allem in Ostdeutschland ist man der Ansicht, dass „Journalisten in den klassischen Medien ohnehin nur die Nachrichten und Meinungen verbreiten, die in ihr eigenes Weltbild passen“. Dies gaben 23 Prozent der Befragten an, im gesamtdeutschen Durchschnitt waren es 13 Prozent.

Für die Auftraggeber der Studie, die großen Verlage, ist das Ergebnis „besorgniserregend und alarmierend“. Die Umfrage spiegelt wider, was die sinkenden Auflagenzahlen bereits seit Jahren zeigen. Um dieses „Problem“ bei den Lehrern zu beheben, will man Lehrkräften regelmäßigen „Fortbildungen“ unterziehen, damit diese eine „bessere Nachrichtenkompetenz“ erlangen. Das Thema Nachrichtenkompetenz sollte dann einen „viel größeren Raum im Unterricht einnehmen, als bisher“.

Die großen Verlage fragen sich offenbar nicht, woher das große Misstrauen in die Mainstream-Presse kommt, sondern wollen Lehrer „Fortbildungen“ unterziehen, damit diese die entsprechende, „gewünschte“ Medienkompetenz erhalten. Das klingt nach einem Ausbildungsprogramm für Lehrer wie in totalitären Staaten, welche die in der Fortbildung gelernte Doktrin dann im Unterricht weitergeben müssen.

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6 Kommentare zu "Mainstream-Presse will nachhelfen: Lehrern fehlt „Medienkompetenz“"

  1. Die sinkenden Auflagenzahlen der Systempresse werden weiter sinken. Das ist gut so!
    Deutschland wacht auf!!!

  2. Vielleicht gelingt es auch noch die letzten medial Beeinflussten zu überzeugen, was dies für schlimme Finger sind. Sich an Kindern und Jugendlichen über ihre „Ausbildungsstätten“ heran zu machen ist das erklärte Ziel zur „Umdrehung der Fakten“ und sie im Sinne der NRO-BRD zu erziehen. Schöne Aussichten oder?

  3. wenn die Systemmedien noch weiter einbrechen habe ich nichts mehr zum kaputt lachen,
    nichts mehr um mich aufzuregen und nichts mehr um zu vergleichen.
    Ist doch lustig wenn Herr Maas den Weltmächten Drohungen zu kommen lässt, oder?
    Aber Dorothea wird sich was einfallen lassen ihr Sprachrohr zu finanzieren unabhängig von Auflagen.
    Was haltet ihr von Medienabgabe aus GEZ Beiträgen oder Steuerraub.
    Bleibt Gesund in der Plandemie

  4. Nicht nur für Lehrer, wir sollen alle links werden.

    Die, die hier umerzogen werden müssen, sind die verbrecherischen
    Kartellparteien, und zwar mittels SCHUTZHAFT UND GULAG !!!

  5. Ja ja unser Herr Maas, möchte auch an dem Tisch der großen, seine Dummheiten los werden. Leider reicht er nicht mal bis zur Tischkante. Wer soll so einen Hosenscheisser für voll nehmen?????

  6. Stefan Schembara | 10. September 2020 um 14:49 | Antworten

    Es geht faktisch um dieselbe Indoktrination von Kindern, wie es das im Dritten Reich gab. Dazu ein Blockwartsystem.Wenn Kinder die Elitenmeinung nachhause tragen, ist der Spaltpilz in der Keimzelle, der Familie. Divide et impera.

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